Forum: Politik
Flüchtlinge im Nordirak: Entwicklungsminister Müller fürchtet Tausende Wintertote
AFP

Ein EU-Sonderbeauftragter soll für die syrischen Bürgerkriegflüchtlinge zuständig sein. Das fordert Entwicklungsminister Gerd Müller. Er warnte vor Tausenden Wintertoten.

archback 12.12.2014, 13:39
1. Usa

Wie wär's denn, wenn die Amerikaner und deren Koalition der willigen hier die Verantwortung übernehmen. Die haben schließlich einen Staat mit gut funktionierender Infrastruktur zerstört.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gallihalli 12.12.2014, 13:50
2. Politisches Dummgeschwätz

Anstatt zuzuschauen, wie ein ganzes Volk seiner Heimat vertrieben wird und diese Menschen in aller Welt unterzubringen, sollte diese Sch-EU mal lieber mit den Amis ein paar Hundertausend Soldaten mit Erlaubnis zum Absschuß ohne "Menschlichkeitsfanatismus" hinschicken und ISIS platt machen.

Wenn man natürlich den Barbaren, die Mord, Folter, Terror und Sklaverei betreiben, lieber mit Humanität und Zuckerbrot statt mit Härte und Vergeltung entgegen kommt, wird man den Terror nie beenden.

Jemand vom Schlage eines Cäsar, Napoleon oder ähnlichen, die man nicht nennen darf, hätten diesen fanatischen Abschaum schon längst beseitigt und würden nicht nur dumm schwätzen und der Völkervertreibung zuschauen.

Wo sind Politiker, die Handeln statt nur schau zu laufen???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cobaea 12.12.2014, 13:59
3. ich nicht, du....

Zitat von archback
Wie wär's denn, wenn die Amerikaner und deren Koalition der willigen hier die Verantwortung übernehmen. Die haben schließlich einen Staat mit gut funktionierender Infrastruktur zerstört.
Wie wär's wenn alle etwas täten, statt daneben zu stehen und mit dem Finger auf die anderen zu zeigen: "Erst du", "Nein, erst du" Immer schön im Kreis rum und derweil sterben die Menschen.

Die Schuldzuweisung sollte in dieser Situation einfach mal aussen vor bleiben. Zumal im Nordirak nicht vor allem innerirakische Flüchtlinge kein Dach über dem Kopf haben, sondern syrische. Am syrischen Bürgerkrieg sind zwar westliche Unterstützer nicht ganz unschuldig, aber prinzipiell ist ees erst einmal ein Bürgerkrieg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
humpalumpa 12.12.2014, 14:01
4.

Zitat von archback
Wie wär's denn, wenn die Amerikaner und deren Koalition der willigen hier die Verantwortung übernehmen. Die haben schließlich einen Staat mit gut funktionierender Infrastruktur zerstört.
Exakt. Und das nicht zum ersten Mal! Ich bin dafür, dass Europa GESAMT den Flüchtlingen sofort hilft. Aber bitte Alle und nicht nur 5 Länder. Und danach gibts ne Rechnung für die USA. Die kann sie sich dann mit den Saudis teilen! Wetten, dass nix passiert und wir bald in den Nachrichten von den ersten Wintertoten lesen, dicht gefolgt von einem Artikel über die Budgetfreigabe für einen Zusatzterminal für BER oder Ähnliches?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mauser 12.12.2014, 14:38
5. könnte nicht

eine online-aktion gestartet werden, von Leuten, die sich mit sowas auskennen, und dann eigenverantwortlich Hilfsgüter in den Nordirak bringen? Das ist gefährlich, ich weiß, aber durch Bürgerinnitiativen ist schon Vieles bewerkstelligt worden. Dann würden sich vielleicht auch Stellen einschalten, die die Sachen dorthin bringen...
Vielleicht zu idealistisch gedacht, aber da muss doch verdammt nochmal was getan werden, und nicht erst übermorgen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
w.bartz 12.12.2014, 14:45
6. Quo vadis?

Ein Minister für Entwicklung, spricht von tausenden Wintertoten im Ausland.
Hierzuland gibt es mglw. 10 tausende Tote jedes Jahr unabhängig von der Witterung (im Winter naturgegeben mehr) durch Unterversorgung an Geldmitteln und Medikamenten.
Daran ist nicht der Einzelne schuld und es sind auch keine Einzelfälle.
Das ist das System Agenda 2010.
Menschen fehlt aus verschieden Gründen das Geld für den Eigenanteil an Medikamenten oder sie ernähren sich aus "Sparsamkeit" falsch.
Daran sterben viele Menschen im Jahr. Dem Jobcenter freut´s und der Nahles ist es recht.
beweist das doch das die Agenda 2010 die Arbeitslose(n) (zahl) verringert...
Doch diese werden aus den Gräbern auferstehen und der SPD diese Agenda i. d.. A.... s.........

Beitrag melden Antworten / Zitieren
never-stop 12.12.2014, 14:53
7. Dann macht doch einfach etwas

Was soll dieses ständige sorgenvolle Gerede? Nehmt die nötige Summe und helft ordentlich vor Ort. Als ob hundert Millionen Euro ein Problem wären...
Dann müssen auch weniger hierher trecken und unser System zum knirschen bringen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doc.nemo 12.12.2014, 14:54
8. Versorgung vor Ort

Anstatt Milliarden und Abermilliarden für die Unterbringung und Langzeitalimentierung von Flüchtlingen in westlichen Ländern auszugeben, sollten die Industrienationen lieber menschenwürdige, nach westlichen Standards verwaltete und geführte Flüchtlingslager vor Ort errichten, mit einer funktionierenden Strom, Wasser- und Abwasserversorgung. Der tägliche Bedarf sollte dabei von lokalen Unternehmen gedeckt werden, was wiederum deren Wirtschaft stärkt. Es gibt nämlich auch im Nahen Osten genügend Decken zu kaufen - die müssen nicht für viel Geld aus Deutschland eingeflogen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fritz1 13.12.2014, 08:44
9. vor Ort?

wie stellen Sie sich das aus Ihrem bequemen Sessel vor,z.B in Alepo oder Homs ?!( kürzlich ist ein Angehöriger aus Syrien nach einem dringenden besuch zurückgekehrt!)In Syrien haben viele Stadtviertel -auch In damaskus- wo eigentlich noch eine gute Infrastruktur herrscht- manchmal nur eine Stunde strom oder wasser, (Heizöl, Gas -zum Kochen in Flaschen sind äußerst knapp und überteuert) denn die Energie- strom-Erdgas Öl- Lieferungen kamen bisher aus dem Nordosten Syriens und sind ja vom IS besetzt!!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren