Forum: Politik
Flüchtlingsdebatte: Böse. Ganz Böse. Rechts.

Kaum ein Beitrag zur Flüchtlingskrise, der nicht eine Warnung vor der "Neuen Rechten" enthält. Diese Inflation birgt Risiken: Wenn alle rechts sind, ist es am Ende egal, wer es wirklich ist.

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theoneonly 19.01.2016, 14:54
1. Top

Gewohnt hohes Fleischhauer Niveau. Oder wie Sie auch schon so treffend geschrieben haben, ist man schon rechtsradikal wenn man nicht blind der Regierung in den Untergang folgt , sondern selber denkt. Gerade die Menschen , die " all die bösen Rechten" am lautesten schreien empfinde ich als Mega rechts. Bei dieser netten Truppen gehört ja jeder aus dem Weg geräumt , der nicht ihrer Ideologie folgt. Man meint nur weil man den Flüchtlingskurs der Kanzlerin toll findet , darf man gegen alle anders Denkenden hetzen ? Das sind für mich die wahren neuen Rechten ( auch wenn sie eigentlich Links sind ) ,die so intolerant sind, dass es schon weh tut.

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knallfrosch 19.01.2016, 14:59
2. Danke!

Die "rechte Ecke" ist mittlerweile so groß, dass man sich frägt, ob das nur eine "Ecke" sein kann.

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Duggi 19.01.2016, 14:59
3. So sieht halt hektische Propaganda aus Ratlosigkeit

in Wort und Bild auf RTL-Niveau aus. Das Fatale ist der nachhaltige Schaden an der Glaubwürdigkeit der etablierten Parteien, der Medien und der demokratischen Instituionen in Deutschland, der dadurch angerichtet wird.

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steso 19.01.2016, 14:59
4. Danke, J. Fleischhauer!

Sie drücken das aus, was ich sagen würde, wenn ich mich gut ausdrücken könnte und ein Forum hätte! Gruß Stefan Sommer

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Mara Cash 19.01.2016, 15:01
5. Rechts ist kein Problem

Wer sich für innere Sicherheit, Grenzschutzmaßnahmen, Reduktion der Flüchtlingszahlen und Verbesserung der eigenen sozialen Werte und Errungenschaften, Wirtschafts- und Infrastruktur einsetzt, ist rechts. Anders sieht es aus, wenn man Hass und Gewalt säht - das ist dann Extremismus mit Tendenz zur Kriminalität und diesen gibt es am rechten und linken Rand.

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rudolf.kipp 19.01.2016, 15:01
6. Eigentlich ein Skandal

Sehr vieles, lieber Herr Fleischhauer, haben Sie völlig richtig und wie immer sehr treffend auf den Punkt geschrieben.

Bei der Geschichte von Report Mainz, die mit Ihrer Berichterstattung unliebsamen Nachrichtenmagazinen die Werbekunden vergraulen wollten (und offenbar erfolgreich waren), hätte ich mir allerdings noch etwas mehr Schärfe gewünscht.

Es ist aus meiner Sicht skandalös, dass ein gebührenfinanziertes (und damit eigentlich der Objektivität verpflichtetes) Magazin zu einem Boykott aufruft, und das in der klaren Absicht solchem Medien, die nicht gleicher Meinung sind, wirtschaftlich zu schaden.

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correllon 19.01.2016, 15:03
7. Kolumne trifft es auf den Punkt

Zitat: "Überall in Europa gibt es rechte Gruppierungen im Parlament. Dass im Deutschen Bundestag derzeit lediglich linke Parteien vertreten sind, ist eine Anomalie (die CSU zählt nicht, die kann man außerhalb Bayerns nicht wählen). Vielleicht reagieren wir deshalb so aufgeregt: Was man nicht kennt, macht einem besonders Angst."
So ist es. Leider.
Der Satz mit dem drittmittelfinanzierten Experten, der eine assoziative Schuld bei einem konservativen Mainstream-Meinungsabweichler und einen Hinweis auf einen "Neuen Rechten" findet, ist leider auch wahr.

Auf ZDF gibt es eine mehrteilige Reportage über "Die Neuen Rechten". Leider vermisse ich so etwas über die "Neuen Linken", die unsere Gesellschaft und Politik seit 1968 zunehmend geprägt haben und prägen - mit teils krassen Auswirkungen auf das Demokratieverständnis hierzulande...

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crma 19.01.2016, 15:03
8. Respekt Herr F

Das ist ja mal gelungen, ich hoffe auf eine entspanntere und nüchternere Betrachtung der Dinge und einer neuen Entnazifizierung der Debatte. Es ist eben nicht alles hasserfüllt und Nazi, das einen Denkanstoss bietet. Die Betrachtung Deutschlands als linksgerichtete Anomalie kannte ich bisher nicht, ist aber ebenfalls sehr interessant.

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dieter-ploetze 19.01.2016, 15:04
9. wobei rechts niemand definiert

fuer mich,zum beispiel,nach meiner definition,ist unsere regierung rechts,entgegen der landlaeufigen meinung, die CDU sei nach links gerueckt.rechts ist eben fuer mich eine politik der hofierung des geldes ,der einmischung in kriege,meist auf geheiss der amis und eine missachtung der rechte aermerer.so handelt unsere regierung. ich selbst sehe mich eher als linken ohne,um gottes willen der linkspartei nahezustehen aber auf grund meiner meinung,dass als grundlage einer funktionierenden gesellschaft der soziale ausgleich wichtig ist.
da ich der ungebremsten,ungeregelten migration ausserordentlich kritisch gegenueberstehe,stuft man mich aber wiederum als rechts ein.was soll man da sagen?

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