Forum: Politik
Flüchtlingsdebatte in den USA: Die verunsicherten Staaten von Amerika
AFP

Der Terror von Paris hat in den USA eine irrationale Debatte über den Umgang mit syrischen Flüchtlingen losgetreten. Ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl ist die politische Stimmung Amerikas unberechenbar geworden.

Seite 1 von 17
frenchie3 20.11.2015, 05:41
1. War der erste Absatz ernst gemeint?

Stimmt, gerade die genannten Präsidenten waren absolut verläßlich - dämlich. Ordnung im Sinne der USA aber nicht im Sinne des Verstandes. Oder was meint der Autor?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rebelrat 20.11.2015, 05:44
2. Im Gegensatz zur BRD

richten sich unsere Politiker bei Sicherheitsfragen nach den Wuenschen der einheimischen Bevoelkerung und nicht nach den Wuenschen von "Fluechtlingen".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
naklar261 20.11.2015, 06:03
3. seltsam...

Auszug Spiegel Artikel... "Aus dem gleichen Grund brauchen wir Kontrollmechanismen, die uns erlauben, die verrückten Hunde zu erkennen."...ich kann daraus irgendwie nicht herauslesen das hier alle Fluechtlinge als tollwuetige Hunde bezeichnet werden...evtl. Kriminelle unter unschuldigen? Bin ich der Einzige der das so liest?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
roughneckgermany 20.11.2015, 06:07
4.

Angst essen Seele auf...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sabato.74 20.11.2015, 06:17
5. Treffende Analyse

Eine wirklich treffende Analyse gerade im letzten Teil.

Ich glaube, dass in der deutschen Politik, gerade in konservativen Kreisen, noch gar nicht richtig angekommen ist, wofür die Republikaner in den USA inzwischen stehen. Diese Partei ist - sicher nicht in Gänze, aber in ihrer Mehrheit - vergleichbar mit rechtspopulistischen Bewegungen in Europa wie die Front National oder Jobbik.

Die deutsche Politik hat noch keinen richtigen Umgang mit dieser Entwicklung gefunden. Um beispielsweise die Ursachen der Flüchtlingskrise zu bekämpfen, ist es auch notwendig, den Amerikanern klar zu machen, dass sie wegen des Irakkriegs 2003 die Hauptverantwortung für dieses Desaster tragen. In liberalen Kreisen in den USA ist das inzwischen Konsens. Die Republikaner sind ganz überwiegend davon jedoch weit entfernt, was sie sehr gefährlich macht - auch für Europa.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hank Hill 20.11.2015, 06:29
6. In den USA

sagen Politiker was sie denken, da der potentielle Wähler sich selbst ein Bild von ihren Ansichten machen kann. Und welche Zahl von Flüchtlingen ein Land aufnehmen will geht uns auch nichts an. Nur weil Deutschland sich entschlossen hat keine Obergrenzen festzulegen. Die Deutschen werden sich mit ihrem moralischen Imperialismus weiter in Europa isolieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dirk1962 20.11.2015, 06:32
7. Sicher übertriebenu

Nun diese Art der Diskussion ist einfach nur unsachlich und kann kein brauchbares Ergebnisse bringen. Aber immerhin führt sie uns vor Augen, wie naiv Merkel mit dem Thema umgeht. Wir machen das freundliche Gesicht und winken alle durch. Wie viele? Egal sind ja alles arme Menschen, die vor Terror fliehen. Wohin? Ach wir finden noch eine Turnhalle. Es sei denn, der Flüchtlinge taucht vorher ab, wenn er das vorzieht. Integration? Ach was, wenn alle ganz fest daran glauben, dann wird alles gut. Ist doch bald Weihnachten. Wir sollten von den USA lernen, dass eine Diskussion zum Thema Flüchtlinge durchaus geführt werden muß, natürlich dann sachlich. Findet leider bei uns nicht statt, nicht einmal der Bundestag hat abgestimmt und bestætigt, dass der Kurs von Merkel geteilt wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HansGnodtke 20.11.2015, 06:35
8. Wirklich?

Im Wahlkampf wird immer überzogen und polemisch überzeichnet. Auch in Deutschland hiess es mal vor einer Wahl: Freiheit oder Sozialismus! geradso als hätte Helmut Schmidt den Anschluss an die DDR geplant, so ist es halt in der Hitze der Wahlkämpfe. Dass deswegen die USA eine irrational, unberechenbar und unvernünftig agierende Supermacht geworden wären - Europa generell und Deutschland im Besonderen dagegen im Vergleich zu einemn Hort der kühlen Rationalität mutierten, kann eigentlich nur der glauben, der Rationalität mit der Zahl aufgenommener Flüchtlinge und der Weite der Grenzöffnung quantifiziert. Wenn Leute wie Trump und Carson mit haarsträubenden Áußerungen die Medien schocken, kann es ja auch damit zu tun haben, dass sie mit ihrem krassem Widerstand gegen die ondulierten Mäuler der political correctness in Boston und New York auf Erschliessung neuer Wählerpotentiale in der Mittelschicht hoffen und angesichts des nicht auszuschliessenden Erfolgs dieses Kalküls ist dann das alles gar nicht mehr so irrational und unberechenbar, wie es bei oberflächlicher Betrachtung scheint. Es gibt keinen Grund anzunehmen, amerikanische Wähler wären zu dämlich für demokratische Prozesse und wüßten nicht Ihre Interessen wahr zu nehmen. Und ernsthaft, warum sollten die Republikaner der scheidenden Obama Administration Geschenke machen, wenn sich als Hauptgegner deren Ex-Außenministerin immer deutlcher als Kandidatin des Polit-Establishments profiliert. Das wäre in Europa nicht anders.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tomatosoup 20.11.2015, 06:36
9. Von wegen irrational

Was ist an der Idee irrational, lieber gar keinen Flüchtling aufzunehmen als ein paar Hundert als Flüchtlinge getarnte IS-Verbrecher in die USA einreisen zu lassen? So irrational wie Merkel handeln nicht einmal die Dümmsten aus den Reihen der Republikaner. Wer holt sich schon gerne freiwillig den Krieg ins Land? Schon die Kämpfe in den großen Türkenkriegen waren verlustreich, zum Glück siegte die Heilige Allianz schließlich 1699, dank solcher Draufgänger wie des Prinzen Eugen und des Markgrafen Ludwig Wilhelm, genannt "Türkenlouis". Der Kampf gegen IS in Europa wird ungleich schwerer, die Franzosen haben bereits islamistisches Giftgas ins Visier genommen. Die Menschen in den USA denken wesentlich realistischer als manche Kommentatoren bei Spiegel online.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 17