Forum: Politik
Flüchtlingsdebatte in den USA: Die verunsicherten Staaten von Amerika
AFP

Der Terror von Paris hat in den USA eine irrationale Debatte über den Umgang mit syrischen Flüchtlingen losgetreten. Ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl ist die politische Stimmung Amerikas unberechenbar geworden.

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dieter 4711 20.11.2015, 11:39
120. Natürlich nach den Wünschen der Bevölkerung

Zitat von rebelrat
richten sich unsere Politiker bei Sicherheitsfragen nach den Wuenschen der einheimischen Bevoelkerung und nicht nach den Wuenschen von "Fluechtlingen".
Lieber rebelrat,
natürlich richten sie sich nach der einheimischen Bevölkerung und nicht nach den Wünschen der Flüchtlinge. Hast Du etwas anders erwartet?

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ackergold 20.11.2015, 11:39
121.

Zitat von Thomas McKean
Würde die USA Saudi-Arabien "demokratisieren", was ich durchaus begrüssen würde, wären Sie wohl der erste der darin Intressenspolitik sieht da Saudi-Arabien bekanntlich gewaltige Ölvorräte hat. Aber hey wie behandelt unsere Regierung denn eigentlich diese religiös fundierte Diktatur, dieses fundamentalistische Regime?
Das ändert alles nichts an dem Faktum, dass Katar und Saudi-Arabien Ursprung und Finanziers der IS-Terroristen sind. Nur will sich da keiner ranwagen. Man beschimpft lieber Flüchtlinge und bezichtigt sie des Terrors, das ist schön einfach und hat keine wirtschaftlichen Konsequenzen.

Nur, bringen wird es rein garnichts. Solange der IS finanziert wird, wird es den IS und den Terror geben.

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river runner 20.11.2015, 11:49
122. Warum bleiben die USA bei 11 Millionen Mexikanern ohne Papiere ruhig?

Zitat von belstaffini
Immerhin wären die Terroristen von Paris nicht in die USA gekommen, da sie Presseberichten zufolge auf der "no fly list" der US-Amerikaner standen. Innerhalb der EU konnten sie jedoch unbekümmert von einem Staat zum andern wandern, sich radikalisieren, in Syrien militärisch ausbilden lassen und ihre kranken Pläne langfristig planen und umsetzen.
Vorab: Ich bin ihrer Meinung, dass es Grenzkontrollen geben sollte.
Aber beantworten Sie mir bitte die folgende Frage:
In den USA leben etwa elf Millionen Migranten ohne Papiere, die über Mexiko ins Land gekommen sind. Keiner weiß offiziell, wer diese elf Millionen Personen sind. Auch die Zahl elf Millionen ist eine Schätzung.

Warum gibt es jetzt Panik in den USA wegen 10 000 Flüchtlingen aus Syrien, die das Land aufnehmen solll?
Das Land wird diese einreisenden Personen sehr sorgfältig überprüfen, da sind sich doch alle einig.

Warum gibt zur Zeit keine Panik wegen elf Millionen illegal im Land lebenden Migranten aus Mexiko?

Weil jeder seinen illegal beschäftigen Mexikaner bestens kennt? Weil die unterhalb des Mindestlohns illegal Beschäftigten ihren Arbeitgebern bestens seit Jahren bekannt sind? Weil man weiss, dass die Mexikaner gute Katholiken sind? Oder was?

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karuso 20.11.2015, 11:52
123.

Zitat von Chris38
Naja, so ganz stimmt es ja nicht. Viele osteuropäische Staaten, aber auch z.B. England stehen meist hinter der USA. Die haben aus der Geschichte gelernt, dass Schwäche auf der Welt immer noch gerne ausgenutzt wird. Wir werden das leider bald erleben müssen. Wir haben nämlich keine Jobs für Millionen von Einwanderern. Und auch keinen adäquaten......
Ideologie lässt sich nicht "Alle in Lohn und Brot und toll integrieren" bekämpfen und fanatische Ideologie gepaart mit Machtanspruch schon dreimal nicht.

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Thomas McKean 20.11.2015, 11:54
124. Freiheit und Hass

Zitat von anathema
Doch was meinen die US-Amerikaner mit „Freiheit“? Ist es nicht in erster Linie DIE Freiheit, dass sie als noch nicht einmal 10 Prozent der Erdbevölkerung an die 50 Prozent der Ressourcen des Planeten für sich beanspruchen und mit Waffengewalt reklamieren? Müssen sie also nicht alleine aus diesem Grund mit dem Hass und dem Widerstand der so ausgebeuteten Restmenschheit rechnen?
Nein, die USA ist mit allen Nationen befreundet wo die Menschen in Freiheit leben. Feinde der USA sind immer Nationen wo das nicht der Fall ist
Die USA ist für die meisten Menschen dieser Staaten auch kein Feind, trotz Propaganda.
Die welche die USA wirklich hassen tun dies weil die USA sie daran hintern ihre interpretation der Freiheit zu verwirklichen (z.B. Islamistisches Kalifat).

..und natürlich die Forumsgemeinde welche naiverweise die USA dafür hasst dass die Welt nicht so ist wie wir es uns wünschen.
Wenn irgendwo Unrecht herrscht ist die Schuld immer in der USA zu suchen die geopolitisch, wirtschaftlich durch die Wallstreet, böse Ju___, Militaristisch-Industrieller Komplex irgendwie davon profitieren und Folge dessen das alles verursacht haben.. (..danach folgt eine Liste der Schandtaten nach 1945)

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Takapuna 20.11.2015, 11:58
125. Verantwortung ignorieren

Erst zündeln die USA fleißig mit am Brand gegen Assad und nun wollen sie die Flüchtlingsproblematik ignorieren?
Es ist mittlerweile typisch für diese Nation die Folgen ihres Handeln gekonnt zu ignorieren.
Das Chaos, dass sie im Irak anrichteten und hinterließen, was nicht unerheblich an der Instabilität dieser Region betrug, wird mit dem Argument, man habe den Diktator gestürzt, unter den Teppich gekehrt - und schwubs, hat man ein reines Gewissen. Fakten wir diese, werden noch schneller von den Medien so verdrängt, das sich wahrscheinlich schon viele fragen, ob es jemals die Lügen eines Georg W. Bush gegeben hat.
Dafür pflegt und nährt man die Paranoia. Hinter jedem Busch, jeder Flüchtling, jeder Tourist - alle sind ersteinmal Terroristen - bis sie die Unschuld errbracht haben.

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kuac 20.11.2015, 12:08
126.

Zitat von sarkasmis
Saudi-Arabien ist das reichste Land der Region und der Hauptsponsor des IS. Ich glaube sie haben nur eine geringe dreistellige Zahl an Flüchtlingen ins Land gelassen. Grund: Terrorgefahr.
Das muss man verstehen. Jeder will mehr exportieren als importieren.

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kuac 20.11.2015, 12:16
127.

Zitat von river runner
..... Warum gibt zur Zeit keine Panik wegen elf Millionen illegal im Land lebenden Migranten aus Mexiko? Weil jeder seinen illegal beschäftigen Mexikaner bestens kennt? Weil die unterhalb des Mindestlohns illegal Beschäftigten ihren Arbeitgebern bestens seit Jahren bekannt sind? Weil man weiss, dass die Mexikaner gute Katholiken sind? Oder was?
Erstens, weil der frei Markt Bliigarbeiter liebt. Ohne Papiere, keine Rechte und keine Sozialleistung. Passt alles.
Zweitens, sie verwechseln Flüchtlinge ( die sie selbst verursacht haben) mit Terroristen. Die USA sind in Syrien im Krieg, schon seit langem. Ein Bürgerkrieg ohne Flüchtlinge?

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kuac 20.11.2015, 12:23
128.

Zitat von Thomas McKean
Nein, die USA ist mit allen Nationen befreundet wo die Menschen in Freiheit leben. Feinde der USA sind immer Nationen wo das nicht der Fall ist......
Diese Meinung ist leider sehr naiv. Gibt es in China oder in Saudi Arabien Demokratie, Freiheit und Menschenrechte, so wie wir hier verstehen? Nein, dennoch sind die USA mit diesen Ländern befreundet. Warum? Nur weil es dort Ökonomische Interessen bestehen. Das hat mit der Freiheit gar nichts zu tun.

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paysdoufs 20.11.2015, 12:27
129. Der Artikel

Nennt zwar "Kommentar", liest sich aber (mal wieder) wie eine Predigt.

Die Vertreter der US-Republikaner vertreten in der Flüchtlingsfrage Positionen von denen sie glauben dass sie in der Bevölkerung mehrheitsfähig sind (Funktioniert auf jeden Fall bei meinen US-Arbeitskollegen, und die sind konservativ, nicht rechtsradikal). So funktioniert repräsentative Demokratie.

BK Merkel macht was sie will, meistens agiert sie aber überhaupt nicht sondern guckt nur zu. Quittung wird kommen (für mich so sicher wie das Amen in der Kirche); fragt sich nur wann...

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