Forum: Politik
Flüchtlingsdebatte: Leben und sterben lassen
AFP

Wenn es ums Sterben im Mittelmeer geht, finden inzwischen auch zivilisierte Bildungsbürger gute Gründe fürs Nichtstun. Die Migrationskrise ist zur Krise unserer Moral geworden.

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Moormann 18.07.2018, 09:26
410.

Zitat von im_ernst_56
Woher wissen Sie, dass die meisten afrikanischen Flüchtlinge Muslime sind? Die größte Gruppe (gemessen an den Asylanträgen) kommt aus Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas (lt. Wikipedia). Die Nigerianer sind ungefähr zur Hälfte Muslime. Gleiches dürfte für Flüchtlinge aus Eritrea gelten. Die dortige Bevölkerung besteht etwa zur Hälfte aus Christen und Muslimen. Lediglich die Somalier sind zu fast 100% Muslime. Mich würde daher interessieren, woher Sie Ihren Informationen haben. Im übrigen teile ich Ihre Kritik an dem Statement von freekmason. Das Problem der Überbevölkerung dem Papst in Schuhe zu schieben und den "Verzicht auf Doppelmoral" zu ethischen Mindeststandards zu zählen, ist nicht sehr überzeugend. Es ist ein Problem, dass die Befürworter offener Grenzen und einer ungesteuerten Migration häufig mit sehr pauschalen Argumenten kommen und die Ursachen von Fluchtgründen und deren Verantwortlichkeit gerne vermischen.
Das Wort Flüchtling ist wohl überholt.
Ich freue mich, das ZDF hat in der heute-Sendung um 21.45 Uhr zum ersten Mal den richtigen Begriff verwendet:
Migranten.
Es sei denn man bezeichnet eine illegale Auswanderung aus Armutsgrenzen als Flucht.
Es ist auch vollkommen unerhebllich, welcher Religion die Migranten
angehören.
Fakt ist, Europa kann sie nicht alle aufnehmen und die Bundesrepublik Deutschland schon überhaupt nicht, sonst wird der innere Frieden und die soziale Sicherheit gefährdet: Nicht von außen sondern von innen!
Und natürlich ob Muslim oder Christ, wer in patriarchalischen archaischen Strukturen aufwächst in Ländern, die immer noch dem Tribalismus frönen, der lässt sich auch keine Vorschriften in Bezug
auf die Weisungen Allahs und Gottes machen: Gehtet hin und vermehret Euch!
Gerade der groß auftretende Barak Obama in Kenai und in S+üdafrika hat doch gesehen, wo die Probleme Afrikas liegen:
Korruption, Vetternwirtschaft, Stammesdenken .
Rhodesien liegt wirtschaftlich am Boden, Der Ölreichtum Nigerias kommt bei der Bevölkerung nicht an. Und was hat Südafrika erreicht?
Nichts!
https://www.swp.de/politik/inland/suedafrika_-der-zerstoerte-tarum-23532733.html
Es kann nicht unsere Aufgabe sein, nachdem wir aus Steuergeldern
jahrzehntelang Entwicklungshilfe in Milliardenhöhe transferiert haben, nun die Probleme dieses Kontinents dadurch zu lösen, das wir die Menschen aufnehmen .

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