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Flüchtlingsdebatte: Männer, Monster und Muslime
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Deutschland hat ein neues Feindbild: der muslimische Mann. "Emma" und Pegida eint die Sorge um die deutsche Frau - und ein ganz alter Rassismus.

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Mick.Berlin 02.11.2015, 15:02
1. gibt es längere Statistiken?

Schweden, Norwegen oder Frankreich, mit ähnlichen Herkunftsländern?
Dann können Sie sicherlich beschwichtigend mit Fakten argumentieren, anstatt anekdotisch

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logabjörk 02.11.2015, 15:09
2. genau Rassismus

isses auch, wenn Mænner Frauen geringschætzen.
Das widerspricht sich selber in diesem seltsamen Artikel.
Hauptsach auf Linie.

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user82 02.11.2015, 15:11
3. Und jetzt?

Wie bei allen Artikeln zu diesem Thema verstehe ich auch hier nicht, was eigentlich die Kernaussage sein soll. Will uns Herr Augstein sagen, dass es genau andersherum ist, und die Vorwürfe damit alle nur eine Erfindung der dumpfen Dunkeldeutschen und Pegida Anhänger sind? Das kann er doch nun wirklich nicht meinen. Die Wahrheit liegt natürlich irgendwo dazwischen. Weder die ultra-toleranten Gutmenschen noch die Rechten haben recht, und das hat auch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung nie behauptet. Trotzdem wird in jeder Diskussion immer implizit davon ausgegangen, dass die jeweils andere Seite extreme Ansichten haben muss. Man hört sich gegenseitig schon gar nicht mehr zu, sondern rechtfertigt seine eigene Meinung mit eigenen Extrembeispielen. Ich kann es bald nicht mehr hören.

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lechpirat 02.11.2015, 15:11
4. Oh je Herr Augstein.....

Nehmen Sie ausgerechnet den Holocaust in argumentative Geiselhaft, um eine Religion zu verteidigen, die mehrheitlich und wie keine andere das Judentum und Israel als Erzfeind verinnerlicht hat. "Rote Flut" ist übrigens kein Kampfbegriff aus dem zweiten Weltkrieg, sondert stammt aus dem kalten Krieg.

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mmlng 02.11.2015, 15:12
5. Was soll uns dieser Artikel sagen?

Dass viele Vorurteile vorhanden sind? Ja! Dass nicht alle Muslime gleich sind? Ja, natürlich.
Aber mal wieder verschweigt dieser Artikel, dass es einfach zu viele Flüchtlinge aus unterschiedlichen Kulturen sind, die in viel zu kurzer Zeit zu uns kommen. Hierfür haben wir weder genug Personal, Wohnungen noch Integrationsangebote. Unbestritten ist wohl auch, dass sich die muslimische Kultur in Sachen Integration und Toleranz anderer Kulturen nicht gerade positiv hervorhebt. Oder sehen Sie viele Christliche Kirchen im nahen Osten?

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rince12 02.11.2015, 15:14
6. Eine Mär

Das alle jungen Männer nun ihre Frauen und Kinder nachziehen, allein daran mag ich zweifeln. Der wesentliche Grund für alle Revolutionen in den muslimischen Staaten ist die verheerende Jugendarbeitslosigkeit. Die meisten Männer haben keine Frau zu Hause, weil sie nicht die finanzielle Ausstattung haben. Der Männerüberhang in der Altersgruppe 19-35 Jahren nimmt durch den Zuzug immer verheerende Ausmaße an, da die Steigerungsrate relativ jährlich zweistellige Prozentraten annimmt.
In den Flüchtlingsunterkünften werden die Männer am längsten bleiben müssen und somit ein nicht "wegzudiskutierendes" Problem in den Städten wie auf dem Land darstellen.
Ich möchte kein Türsteher einer Disko in der Nähe von Flüchtlingsunterkünften sein.

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Jucken 02.11.2015, 15:14
7.

Schade die 2 letzten Sätze hätte man lassen sollen. Ansonsten sehr gut analysiert.

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candidesgarten 02.11.2015, 15:17
8. Mein Feindbild ist anders

Mein Feindbild ist nicht der orientalische, dunkelhäutige Mann. Und das ist gut. Denn wäre es anders , könnte ich mich nicht mehr rasieren. Ein Großteil der Flüchtlinge sieht so aus wie ich.
Obgleich es tatsächlich Vergewaltigungen gab, die möglw. Von Flüchtlingen begangen wurden ( Man google Dresden Flüchtlinge Vergewaltigung und sortiere die unseriösen Quellen aus) ist das Verhalten der meisten Flüchtlinge vorbildlich. Dennoch ist Grund zur Sorge vorhanden, denn junge Männer machen immer mal Ärger, egal wo sie herkommen.

Mein Feindbild ist eine Kanzlerin, die an der Verfassung vorbeiregiert, mein Feindbild sind Meinungseliten, die in dichotomischer Selbstgerechtigkeit jede Skepsis weghämmern und ihre Träger zu den Pegidisten stellen, völlig egal ob verdient oder nicht.

Mein Feindbild sind diejenigen, die demokratische Prozeduren auf einmal für entbehrlich halten und einem autoritätshörigen Dezisionismus huldigen, den sie vor zwei Monaten noch verdammt hätten.
Sie haben Herr Augstein, kein Anrecht darauf, nur dunkeldeutsche Kritiker zu haben, die leicht abzubügeln wären.
Seien Sie uns nicht böse, aber wir werden auch Ihretwegen nicht zu Rassisten.

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correllon 02.11.2015, 15:17
9. Nicht ganz richtig

Zitat von
Der Fremde und seine bedrohliche Sexualität - das ist in Wahrheit das älteste Vorurteil des Rassismus
Das stimmt nicht ganz. Es trifft leider zu, dass in Südeuropa, Südosteuropa und dem Nahen Osten die Männer ein "aggressiveres Verhalten" besitzen, was die Kontaktaunahme zu Frauen angeht. Schauen Sie sich doch bitte in Italien, Bosnien, Spanien, Serbien, Marokko, Algerien usw. um, Herr Aufstein. Schicken Sie eine Journalistin in die Gegend, die alleine auf den Wochenmarkt geht und lassen Sie diese über ihre Erfahrungen mit den Männern berichten. Ich glaube Sie wären überrascht, wie oft und häufig diese Journaöistin sexuell belästigt würde, was in den Gegenden allerdings nicht so gesehen wird, sonden als "offensiver Umwerbungsversuch" zählt.
Die Sorge der Menschen hierzulande ist demzufolge nicht ganz unberechtigt.

Sie können sich auch in den Großstädten mit hohen Migrantenanteil umschauen, wie häufig es dort zu sexuellen Belästigungen (auf der Straße, in der U-Bahn) kommt, die allerdings nicht alle angezeigt werden, weshalb Polizeistatistiken nicht allzu aussagekräftig sind.
Aus meinem Umfeld würde auch schon eine integrierte Freundin (nicht deutschstämmig) von einem mutmaßlich aus Südosteuropa stammenden Mann in der U-Bahn belästigt. Vorgetragen hat sich der Vorfall im Ruhrgebiet vor einem halben Jahr.

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