Forum: Politik
Flüchtlingselend auf Kos: "Sind wir hier in Europa?"
AFP

Sie kommen aus dem Krieg, haben Tod und Zerstörung erlebt. In Europa erhoffen sich die Flüchtlinge Sicherheit für ihre Familien. Doch auf der griechischen Insel Kos stoßen sie stattdessen auf Chaos, Dreck und Demütigungen. Viele können nicht fassen, dass dies Europa sein soll.

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Desobediencia_Civil 13.08.2015, 20:18
90.

Jetzt da sie wissen, dass Europa auch nicht das Land von Gold und Milch ist, können sie eigentlich gleich wieder kehrt machen und dabei helfen, ihre eigenen Länder zu stabilisieren und lebenswert zu machen.
So haben alle was davon.

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NicksAlleVergeben 13.08.2015, 20:18
91.

Zitat von wo_ist_all_das_material?
Überlegen Sie mal, wie viele Deutsche allein in die USA emigriert sind!
War irgendwie klar, dass Ihnen der Unterschied zwischen Flüchtling und Migrant aka Auswanderer nicht geläufig ist. Mit dieser Wissenslücke sind Sie aber nicht alleine.

Und Kos ist verglichen mit Ellis Island sicher noch ok, aber nun denn...


Übrigens: Ich wollte mal nach Kanada auswandern, kein Scherz. Ich spreche englisch, hätte keine Schulden vorzuweisen und bin Programmierer. Leider arbeitet meine Frau im (deutschen) öffentlichen Dienst, keine Verwendung für sie in Kanada. Abgelehnt! Einige schein doch tatsächlich, auch wenn es um Menschen geht, Kosten/Nutzen-Rechnungen anzustellen! Diese Unmenschen!

Soviel zu Ihrem Beitrag - auch, wenn die USA nicht Kanada sind.

Übrigens: Neuseeland wollte mich auch nicht ;-) Fakt ist, dass ich hier quasi gefangen bin und als dicker, weißer Mann diese ganze Party finanzieren muss ohne Alternative.

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Against_NWO 13.08.2015, 20:19
92. Wenn Deutschland...

[...] mal die Gesetze anwenden würde und alle, die einen rechtskräftigen Ablehnungsbescheid in der Tasche haben und somit zur Ausreise verpflichtet wären, mal so rigoros sein würde wie die Niederlande, indem man denen mit rechtskräftigen Ablehnungsbescheid die finanziellen ittel des Staates entziehen würde und ihnen den Aufenthalt in staatlichen Wohnmöglichkeiten zu leben, dann würde auch endlich die Rückkehrbereitschaft derer aktiviert, die per Entscheid kein Anrecht aus Asyl oder subsidären Schutz haben.
Dies würde riesige Kapazitäten an Unterbringungsmöglichkeiten und finanziellen Mitteln freisetzen für die, welche tatsächlich einen Anspruch auf Asyl oder subsidären Schutz haben.

Wozu habenb wir also unsere Gesetze, wenn sie nicht konsequent angewandt werden und somit eine Katastrophe heraufbeschworen wird. Katastrophe weil der Strom an Armutsmigration ja niemals abreißen wird und die Städte heillos überfordert sind. Aber Katastrophe auch deswegen, weil es den Unmut der Bürger zunehmend schürt und dann muss man sich auch nicht über eine Stärkung rechtsextremer Flügel wundern, wenn man ihnen täglich das nötige politische Futter liefert.

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freespeech1 13.08.2015, 20:20
93.

Das ist auch nicht Europa, sondern Griechenland. Von dort aus geht es dann weiter Richtung Norden. Und was die Ankommenden dort erwartet, haben sie bereits per Smartphone erfahren. Ich denke, sie wissen sehr genau, was sie hier erwartet, und deshalb haben sie sich auf den Weg gemacht.

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fliese1 13.08.2015, 20:21
94. Sie

Zitat von seilerpauli
Haben Sie länger als 3 Sekunden nachgedacht? Fast 6 Millionen Deutsche sind im Laufe des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA ausgewandert. Dort traffen sie auf ähnliche Stimmen "die ob Ihrer deutschen Rückständigkeit, vor einer Gefahr für die amerikanische Gesellschaft/Freiheit & Wohlstand sprachen". Heute sind es 50 Millionen die sich auf eine deutsche Abstammung in den USA berufen.
vergessen aber dabei, das die Leute damals dort wirklich gebraucht wurden und vergleichen hier Äpfel mit Birnen.

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lollipoppey 13.08.2015, 20:21
95. Verstörende Bilder

Die Bilder aus Kos insbesondere von syrischen Flüchtlingen sind kaum erträglich und ein Armutszeugnis für Europa!! Kinder und Frauen haben bereits eine steinige und schwere Flucht hinter sich und durchlaufen erneut in Kos die Hölle. Wie so oft ist Griechenlands Verwaltung einfach unfähig und nicht Willens zumindest einen halbwegs organisierten Ablauf zu gewährleisten. Griechenland ist für Europa eine Schande

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karlwa 13.08.2015, 20:21
96. Zwei Anmerkungen

Auf Kos sind 3.700 Flüchtlinge. Irgendwo habe ich sogar von 7.000 gelesen. Und das bei 33.000 Einwohnern. Das wäre etwa so, als hätten wir in Deutschland plötzlich 10 Mio. Flüchtlinge. Das ist halt schlecht zu bewältigen.
Zweitens. Wer um sein Leben fürchtet, sollte auch mit solchen Verhältnissen doch eigentlich kein Problem haben, oder? Und nicht mosern, ob denn das wirklich Europa sei.

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messwert 13.08.2015, 20:23
97.

Zweifellos, die Kriegsflüchtlinge haben, wie obige Oma, viel durchgemacht und sind in der EU nicht gerade günstig gelandet. Andererseits haben sie doch auch den riesenhaften Andrang von Leidensgenossen direkt vor Augen der sich nur äußerst schwierig bewältigen lässt? Zudem bei heimischen Bürger, ob der Menge andersartiger Fremder, oft Ängste auslöst, (Demütigungen sind sicher die Ausnahme). Die Erleichterung außer Lebensgefahr zu sein muss halt erstmal über diese vorübergehende schreckliche Zwangslage hinweg helfen. Sollten die Kriegsflüchtlinge aus Nahost gegenüber den Afrikanern bevorzugt werden, fände ich das vernünftig. Schließlich handelt es sich bei den Afrikanern mehrheitlich um junge Männer die sich in ausgesuchten EU-Staaten ein besseres Leben versprechen.
Im Übrigen ist das ganze Drama ein politisch unverzeihliches EU-Versagen! Da Brüssel meist auch ansonsten enttäuscht, sollte man den Luxusladen schließen

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watwollnsedenn 13.08.2015, 20:23
98.

Zitat von wo_ist_all_das_material?
Überlegen Sie mal, wie viele Deutsche allein in die USA emigriert sind!
Sie bringen hier ernsthaft die Auswanderungswellen bis zum Ende des 19.Jh. an?
Wieviele von denen sind denn nach der Registrierung kostenlos einquartiert, bekleidet, verpflegt und ärztlich behandelt worden?

Mal die Historie bemüht - in welchen noch unbesiedelten Gegenden Deutschlands könnte man die Flüchtlinge (nach der Vertreibung der wenigen Eingeborenen natürlich) denn ansiedeln?

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werbungspamschund 13.08.2015, 20:24
99. Nichts da für immer.

Zitat von m.brunner
Sie kommen aus der Armut und in Ihrem Land ist Krieg. Das ist schlimm genug und wir sollten Ihnen allen groszügig Asyl und Aufnahme für immer gewähren. Deutschland hat noch genug Platz und Geld. Andere Länder haben früher auch deutschle Flüchtlinge aufgenommen.
Asyl ist zeitlich befristet. Und wenn die Zustände es erlauben, dann muss jeder Asylant wieder zurück in seine Heimat. Nur so können wir auch Hilfe für andere Flüchtlinge in Zukunft gewährleisten.

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