Forum: Politik
Flüchtlingselend auf Kos: "Sind wir hier in Europa?"
AFP

Sie kommen aus dem Krieg, haben Tod und Zerstörung erlebt. In Europa erhoffen sich die Flüchtlinge Sicherheit für ihre Familien. Doch auf der griechischen Insel Kos stoßen sie stattdessen auf Chaos, Dreck und Demütigungen. Viele können nicht fassen, dass dies Europa sein soll.

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rainer_thomas 13.08.2015, 20:42
140. ekelhaft

gleich die ersten Kommentare: wie mittlerweile üblich: geifernd, Schaum vor dem Mund und blutunterlaufene Augen - wegen einer "Bedrohung", die keine ist. Und gerade Griechenland, dem Schäuble fiskalpolitisch das Messer an den Hals gesetzt hat, solls richten. Bitte zu uns nur die Hochqualifizierten - der "Rest" ist für euch.
Deutschland zeigt (wieder einmal) seine hässlichste Fratze und immer mehr reihen sich ein.
Es ist erschreckend, wie unsensibel und blind eine Nation sein kann, die eine Vergangenheit wie die Deutsche hat.

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dont_think 13.08.2015, 20:43
141.

Wenn die Flüchtlinge so einfach wie beschrieben Visa für die Türkei erhalten, ist das Ganze nicht eher ein türkisches Problem?

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93160 13.08.2015, 20:43
142. Das schlimmste sind die Attacken

von der Morgenroete und die zuschauenden Polizisten.
Was glaubt denn der Fluechtling von Europa? Was erzaehlt man ihm blos? Wenn die Griechen ihr eigenes Volk verrecken lassen, was soll dann fuer einen Fluechtling uebrig bleiben?Nichts anderes passiert in Calais.Gut, man bringt sie noch nicht um unyter den Augen der Polizei, aber helfen tun wieder nur die aermsten der Armen in dieser Gegend.
Jeder Fluechtling muss genau hinsehen und sich informieren wie man in Europa mit den aermsten, den Kranken und Arbeitslosen umgeht. So wie man mit denen umgeht sollte man das nochmal schlimmere sich fuer ein Fluechtling ausrechnen koennen.
Und wenn jemand alle internationalen Dokus sich anschaut, geht es den Fluechtlingen in Deutschland und Schweden tatsaechlich am besten. Auch wenn nazis Fluechtlingsheime anzuenden werden die Fluechtlinge von der Polizei geschuetzt, in Griechenland schaut die Polizei dabei zu.Wenn man alles sieht, kann man sagen, die Menschlichkeit ist eher in Deutschland zuhause.

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sanctum 13.08.2015, 20:44
143.

Zitat von
Haben Sie länger als 3 Sekunden nachgedacht? Fast 6 Millionen Deutsche sind im Laufe des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts in die USA ausgewandert.
Sie wissen schon das die deutschen Amerika Auswanderer keinerlei Sozialleistungen etc beziehen konnten? Verstehen das manche nicht oder wollen Sie nicht? Entweder offene Grenzen oder Sozialstaat! Beides geht nicht. Der Sozialstaat funktioniert wie eine riesige Versicherung. Würde vorschlagen sie besuchen mal eine VWL Vorlesung, da lernt man sowas.

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lagoya 13.08.2015, 20:45
144. genau , zu ergänzen wäre

Zitat von NicksAlleVergeben
War irgendwie klar, dass Ihnen der Unterschied zwischen Flüchtling und Migrant aka Auswanderer nicht geläufig ist. Mit dieser Wissenslücke sind Sie aber nicht alleine. Und Kos ist verglichen mit Ellis Island sicher noch ok, aber nun denn... Übrigens: Ich wollte mal nach Kanada auswandern, kein Scherz. Ich spreche englisch, hätte keine Schulden vorzuweisen und bin Programmierer. Leider arbeitet meine Frau im (deutschen) öffentlichen Dienst, keine Verwendung für sie in Kanada. Abgelehnt! Einige schein doch tatsächlich, auch wenn es um Menschen geht, Kosten/Nutzen-Rechnungen anzustellen! Diese Unmenschen! Soviel zu Ihrem Beitrag - auch, wenn die USA nicht Kanada sind. Übrigens: Neuseeland wollte mich auch nicht ;-) Fakt ist, dass ich hier quasi gefangen bin und als dicker, weißer Mann diese ganze Party finanzieren muss ohne Alternative.
als dicker , dummer, weisser Mann.

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ayberger 13.08.2015, 20:45
145. Europäer - Deutsche, die (zufällig)

einen sicheren und gutbezahlten Job haben, leben sicherlich gut - sie sind temporäre Glückspilze, geben aber nicht das Gesamt- und Dauerbild Europas ab, auch sie leben ständig unter der Bedrohung von Krisen und Jobverlust. Mit täglich harter Arbeit und mit hohen Steuern und Sozialabgaben finanzieren sie jenen Sozialstaat, der schon dann ganz schnell ins Wanken und ins Defizit gerät, wenn auch nur die eigene Stamnmbevölkerung von konjunkturellen Einbrüchen heimgesucht wird. Die Haushalte des Bundes, der Länder und der Kommunen kämpfen in jedem Jahr mit Defiziten und um Ausgleich, überall türmen sich Schuldenberge. Wo ist also das Paradies in Europa -wo liegt das Geld überflüssig auf der Stzraße herum und wartet nur darauf, an Bedürftige aus aller Welt verteilt zu werden? Jeder Euro, der an Asylbedwerber oder an Flüchtlinge geht, muß der heimischen Bevölkerung irgendwo abgezwackt oder über zusätzliche Schulden finanziert werden. Ich glaube, mit dem Begriff "das reiche Europa" haben sich vor allem linke Kreise einen Kampfbegriff zurechtgezimmert, der vor allem dazu dienen soll, ihren ewigen Traum vom erfolgreichen Klassenkampf stets erneut anzufachen und zu befriedigen.

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Jahiro1 13.08.2015, 20:45
146. Nicht ganz ...

Zitat von karlwa
Auf Kos sind 3.700 Flüchtlinge. Irgendwo habe ich sogar von 7.000 gelesen. Und das bei 33.000 Einwohnern. Das wäre etwa so, als hätten wir in Deutschland plötzlich 10 Mio. Flüchtlinge. Das ist halt schlecht zu bewältigen. Zweitens. Wer um sein Leben fürchtet, sollte auch mit solchen Verhältnissen doch eigentlich kein Problem haben, oder? Und nicht mosern, ob denn das wirklich Europa sei.
Kos brüstet sich auf kos.gr damit 150.000 Menschen beherbergen zu können und alles bereitzustellen, was der "Gast" sich so wünscht. Nun ja, 7.000 ist kleiner also 150.000, oder ?

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yossariania 13.08.2015, 20:46
147. Das hat nichts mit der Unfähigkeit

Zitat von lollipoppey
Die Bilder aus Kos insbesondere von syrischen Flüchtlingen sind kaum erträglich und ein Armutszeugnis für Europa!! Kinder und Frauen haben bereits eine steinige und schwere Flucht hinter sich und durchlaufen erneut in Kos die Hölle. Wie so oft ist Griechenlands Verwaltung einfach unfähig und nicht Willens zumindest einen halbwegs organisierten Ablauf zu gewährleisten. Griechenland ist für Europa eine Schande
der griechischen Verwaltung zu tun. Ähnliche Zustände konnte man schon vor einigen Jahren auf Malta beobachten. Nach dem EU-Beitritt der Insel gab es dort 2007 rund 10000 Bootsflüchtlinge, das waren noch ruhige Zeiten. 2013 kamen rund 5 Asylbewerber auf tausend Einwohner, fünfmal mehr als in Deutschland uns fast zehnmal mehr als in Finnland, inzwischen dürften es noch mehr sein. Es ist völlig klar, das die Insel schon aufgrund ihrer Grüsse und Bevölkerungsdichte diese Menschen weder kurzfristig versorgen und schon gar nicht langfristig aufnehmen kann.
Die um Hilfe gebetenen nordeuropäischen Industrieländer haben die - tatsächlich furchtbaren - Zustände in den maltesischen Flüchtlingslagern abgeprangert und ansonsten kühl lächelnd auf das Dubliner Abkommen verwiesen, sollen die Malteser doch selber sehen, wie sie mit dem Problem zurechtkommen, dank Dublin war es ja weder ein Problem der Deutschen, Dänen, Niederländer und Finnen.
Man hätte also schon vor Jahren im Kleinen studieren können, wie ein System kollabiert. Das, was in Malta vor Jahren passiert ist, passiert jetzt in viel grösserem Öassstabe in Griechenland und wird früher oder später auch in Nordeuropa passieren.

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TBF 13.08.2015, 20:47
148.

Zitat von seilerpauli
Ich helfe den Unwissenden gerne weiter: 1820 bis 1928 (...) wanderten 5,3 Millionen, d.h. fast neun Zehntel, in die USA (...) Quelle: Wiki/Deutsche Überseewanderung Sie wurden auch erwähnt: Auch Thomas Jefferson und James Madison teilten die Phobie Franklins gegenüber deutschsprachigen Migranten, allerdings bedienten sie sich anderer Argumente: Deutsche und Migranten aus anderen „rückständigen“ absolutistischen Ländern stellten aus ihrer Sicht eine Gefahr für die amerikanische Kultur der Freiheit und den Wohlstand dar.
Was sie natürlich vergessen zu erwähnen ist, dass die deutschen Einwanderer in ein absolut Unterbevölkertes Land, sowohl agrarisch als auch industriell einwanderten und nicht in einen etablierten und gewachsenen, dicht besiedelten Sozialstaat.

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yossariania 13.08.2015, 20:48
149. Das hat nichts mit der Unfähigkeit

der griechischen Verwaltung zu tun. Ähnliche Zustände konnte man schon vor einigen Jahren auf Malta beobachten. Nach dem EU-Beitritt der Insel gab es dort 2007 rund 10000 Bootsflüchtlinge, das waren noch ruhige Zeiten. 2013 kamen rund 5 Asylbewerber auf tausend Einwohner, fünfmal mehr als in Deutschland uns fast zehnmal mehr als in Finnland, inzwischen dürften es noch mehr sein. Es ist völlig klar, das die Insel schon aufgrund ihrer Grüsse und Bevölkerungsdichte diese Menschen weder kurzfristig versorgen und schon gar nicht langfristig aufnehmen kann.
Die um Hilfe gebetenen nordeuropäischen Industrieländer haben die - tatsächlich furchtbaren - Zustände in den maltesischen Flüchtlingslagern abgeprangert und ansonsten kühl lächelnd auf das Dubliner Abkommen verwiesen, sollen die Malteser doch selber sehen, wie sie mit dem Problem zurechtkommen, dank Dublin war es ja weder ein Problem der Deutschen, Dänen, Niederländer und Finnen.
Man hätte also schon vor Jahren im Kleinen studieren können, wie ein System kollabiert. Das, was in Malta vor Jahren passiert ist, passiert jetzt in viel grösserem Öassstabe in Griechenland und wird früher oder später auch in Nordeuropa passieren.

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