Forum: Politik
Flüchtlingselend in Libyen: Barbarei im Namen Europas
REUTERS

Die Europäer haben die Verantwortung für Flüchtlinge auf Staaten wie Libyen abgewälzt. Damit machen sie sich schuldig an den Verbrechen, die dort an diesen Menschen begangen werden.

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Mara Cash 05.05.2019, 20:22
180. Bildung den Afrikanern

Den Afrikanern hilft nur Bildung, Fleiß, Gewaltverzicht, Frieden und Geburtenkontrolle. Wird das dort endlich einmal verstanden und umgesetzt, hat der Kontinent und seine Einwohner enormes Entwicklungspotenzial. Europa kann nicht die Probleme Afrikas lösen - es kommt auf das Eigenengagement der Afrikaner an. Das ist die Lehre der Zerstörung der beiden Weltkriege in Europa und des anschließenden Wiederaufbaus gefolgt von einer bald 75-jährigen Friedensphase.

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anja-boettcher1 05.05.2019, 20:28
181. Sie haben den Iran vergessen.

Zitat von freddygrant
Und hören Sie mal - wir haben doch da noch Einiges an politischer Arbeit vor uns im glorreichen Westen. Sind da nicht aktuell mal noch Venezuela, der Jemen und Nordkorea zu erledigen? Und die große Aktion im Iran und dann wird man sich endlich überlegen müssen, wie man das politische, globale Chaos über China bis Wladiwostok vollends ausbreitet. Brzezinski lässt grüßen!
Und die Tatsache, dass man über die geostrategischen Ursachen in Deutschland doch dezentes Schweigen zu bewahren hat. Sonst ist man doch kein "Guter". Die "Guten" wissen doch, dass es immer nur um die Verbreitung von -Demokratie und Menschenrechten ging, während das Absinken der durchschnittlichen Lebenserwartung in zerstörten Ländern, auf dem und in Jelzins großartig demokratischem Russland nur um 5-7 Jahre, in Syrien, Lybien und dem Irak aber um ein bis zwei Jahrzehnte, nur ein ärgerlicher Kollateralschaden ist, der die Freiheit, ohne intakte Infrastrukturen zu leben doch voll wert ist. Für die westlich-wahabitische "Wertegemeinschaft" wird man flächendeckendes Chaos als kleinen Wehrmutstropfen doch hinnehmen können, nicht wahr? Und für globale die Zunahme von Extremismus durch den Einsatz von Terroristen als geostrategische Instrumente und das transatlantische Chaos kann man doch ganz werte-rhetorisch böse russische und chinesische "Despoten" verantwortlich machen. Denn die "asiatische Despotie" kommt doch schon seit Jahrzehnten aus dem Osten, egal welche Barbarei die aus Richtung Westen erdulden müssen. Aber das spricht man doch nicht aus!

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ocelot99 05.05.2019, 20:42
182.

Zitat von harald_maier
Warm machen "wir" denn Geschäfte mit diesen Potentaten? Zumal auch deren Einfluß an irgendeiner Seegrenze endet - und direkt dahinter fischen die EU-Schiffe in "internationalen" Gewässern. Muß es erst wieder so wie in den Gewässern vor Somalia werden, wo sich die Fischbestände erst dank der Piraterie wieder erholten? https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ostafrika-piraterie-staerkt-fischbestaende-a-671468.html
Als ob EU Schiffe vor Somalia oder sonstwo illegal fischen würden. Das sind ja wohl eher andere, vor allem China, aber schuld sind dann immer wir.

https://www.theguardian.com/world/2015/may/20/china-illegally-fishing-off-coast-of-west-africa-greenpeace-study-reveals

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isar56 05.05.2019, 20:46
183.

Zitat von Peletua
Ich glaube kaum, dass ich Ihnen gegenüber rechenschaftspflichtig darüber bin, was ich für Afrika tue. Sie dürfen aber sicher sicher sein, dass mein Engagement weit über die mildtätigen Patenschaften hinausgeht, mit denen Sie sich brüsten. Afrika braucht nicht die 'Mildtätigkeit‘ reicherer Kontinente (die ja auch nach Belieben wieder entzogen werden kann) - es braucht Fairness und das Ende des (Neo-)Kolonialismus.
Selbstverständlich sind Sie mir keine Rechenschaft schuldig. Es handelte sich ausschließlich um eine Frage. Und wenn Sie effektiver helfen als ich, ist das doch nur gut. Effektiv kann es auch sein, Kinder, die von Dämonen besessen sind aus einem Elternhaus zu nehmen, das mit Bissen und Treten Abhilfe schaffen will. Da gibt es weder etwas zu Brüsten, noch mildtätig zu sein. Da bedarf es des Handelns, notfalls auch nachts. Nationalität, Hautfarbe, Religion spielen dabei keine Rolle.

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Navygo 05.05.2019, 20:48
184. Europa trägt keine Verantwortung für diese Leute

Ansonsten würde Europa die Verantwortung für jeden einzelnen Erdenbürger tragen - er müsste sich nur in Richtung unseres Kontinentes aufmachen.
Wie wäre es damit, dass die Migranten selbst die Verantwortung tragen? Sie haben sich auf ein aussichtsloses Abenteuer begeben und sind in einem fremden Land auf dem Weg in die angebliche Verheißung gestrandet. Die haben in Libyen schon nichts zu suchen und sind dort illegal. Die Art und Weise wie dort mit Gefangenen umgegangen wird ist sicherlich nicht schön, aber für afrikanische Standards bestimmt nichts ungewöhnliches.
Ironischerweise kümmert es keinen, wenn Menschen bereits vorher auf dem Weg an die Küste sterben. Sei es an Krankheit, Erschöpfung, Hunger, Durst oder weil sie unterwegs überfallen wurden. Wie viele schaffen es nicht einmal so weit? Das kümmert keinen - für die hat dann wer die Verantwortung?
Und warum muss es immer Europa sein? Die kommen an der Nordküste Afrikas an und sollen automatisch von uns übernommen werden? Was ist mit Russland, China, Japan, die reichen Länder Arabiens..... ? Und wieso kümmert sich in anderen Ländern außerhalb Europas das UNHCR um Flüchtlinge mit UN -Geldern (auch aus Europa) und wenn die es hierher schaffen, dann soll das gefälligst der aufnehmende Staat alleine tun.

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helmut.alt 05.05.2019, 20:50
185. Unverständlich, warum Wirtschaftsflüchtlinge

ein so hohes Risiko eingehen, um ihr Land zu verlassen. Jeder Flüchtling hat doch ein Handy und kann die Daheimgebliebenen vor der Realität warnen.Eine Lösung kann nur erreicht werden, wenn die Lebensbedingungen in den Heimatländern verbessert werden.

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Schartin Mulz 05.05.2019, 20:56
186. Also

Zitat von Mara Cash
Den Afrikanern hilft nur Bildung, Fleiß, Gewaltverzicht, Frieden und Geburtenkontrolle. Wird das dort endlich einmal verstanden und umgesetzt, hat der Kontinent und seine Einwohner enormes Entwicklungspotenzial. Europa kann nicht die Probleme Afrikas lösen - es kommt auf das Eigenengagement der Afrikaner an. Das ist die Lehre der Zerstörung der beiden Weltkriege in Europa und des anschließenden Wiederaufbaus gefolgt von einer bald 75-jährigen Friedensphase.
sind die Afrikaner ungebildet, faul, gewaltbereit, unfriedlich, ach ja, und schnackseln gerne, das wissen wir ja.
Ist es das, was Sie sagen wollen?
Und dafür führen Sie ausgerechnet die beiden Weltkriege an? Dass dei Deutschen geade mal gute 200 Jahre nach dem WK I bereitwillig in einen noch weit verheerenderen Krieg gezogen sind, ist jetzt Vorbild für die Afrikaner? Weil wir zum einen das Glück hatten, dass die Aliierten dem Spuk ein Ende bereitet haben und zum anderen, dass unser Land an strategisch wichtiger Stelle in Europa liegt und daher nach dem WK II nicht sich selbst pberlassen, sondern wieder aufgepäppelt wurde?
Ja, das ist das Vorbild für Afrika, die müssen uns nur nachmachen.

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isar56 05.05.2019, 20:59
187.

Zitat von helmut.alt
ein so hohes Risiko eingehen, um ihr Land zu verlassen. Jeder Flüchtling hat doch ein Handy und kann die Daheimgebliebenen vor der Realität warnen.Eine Lösung kann nur erreicht werden, wenn die Lebensbedingungen in den Heimatländern verbessert werden.
Die jungen Männer müssen Erfolg in die Heimat melden und stehen deshalb enorm unter Druck. Sie machen Selfies vor geparkten, fetten BMWs und melden damit in die Heimat. Ich hab’s geschafft.
Das ist eine der traurigen Seiten der Migrationsmedaille.
Die Eltern und Geschwister kommen nach und reisen oft bitter enttäuscht zurück. Wer schlau ist hat sein Hab und Gut NICHT verkauft.

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gm-nk 05.05.2019, 21:00
188. Europa ist nicht verantwortlich

So tragisch die Zustände in Libyen sind, Europa ist dafür nicht verantwortlich. Die Flüchtlinge wissen im Zeitalter von Handy und Internet, was sie in Libyen erwartet. Da es sich bei den afrikanischen Flüchtlingen i.d.R. um Wirtschaft- und Armutsflüchtlinge handelt, besteht auch kein Asylanspruch. Wer trotzdem diese Route wählt, weiß, dass er in Europa kein Asylrecht hat. Wer Asylrecht hat, soll gerne geholfen bekommen - aber nur auf dem Weg, dass seine Asylansprüche geprüft werden können bevor man ihm die reguläre Einreise nach Europa ermöglicht. Damit sollte sich auch das Schleuser-Thema erledigt haben. Bei allen illegalen Versuchen sollten wir die australische Vorgehensweise durchaus in Betracht ziehen. Kein Staat und auch kein Staatenbund kann auf Dauer eine ungeregelte Einwanderung verkraften. Deshalb uneingeschränkte Hilfe allen Asylberechtigten - aber nur ihnen.

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wahrsager26 05.05.2019, 21:02
189. An Schartin Mulz . Nr174

Kann ich nicht zustimmen! Unsere teuren,aber guten Motoren sind nicht schuld-Sie müssen nur auch gewartet werden.Mit Singen und Ringelreien ist es nicht getan-ein Ölwechsel mag auch nicht schlecht sein.Wissen Sie, ab und zu sehe ich mir auf You Tube Filme an,wie zum Beispiel mit Baumaschinen hantiert und umgegangen wird .Sind wir daran auch noch schuld? Danke

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