Forum: Politik
Flüchtlingselend in Libyen: Barbarei im Namen Europas
REUTERS

Die Europäer haben die Verantwortung für Flüchtlinge auf Staaten wie Libyen abgewälzt. Damit machen sie sich schuldig an den Verbrechen, die dort an diesen Menschen begangen werden.

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dieter-ploetze 05.05.2019, 17:18
20. die fluechtlinge sind von selbst nach libyen gekommen

das ist erstmal unbestritten, sie wurden nicht zwangsweise dahin geschafft. woran es in den augen der fluechtlinge und deren helfer mangelt, ist die freie weiterfahrt nach europa. sicherlich, die welt, nicht allein europa, muss helfen fuer diese menschen dort wo sie sich befinden, menschenwuerdige zustaende zu schaffen.
aber eben nicht fuer eine reibungslose weiterfahrt garantieren.

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adieu2000 05.05.2019, 17:19
21. Wen interessiert es?

Frankreich, GB oder Frau Clinton als die Vollstreckerin der USA, die den Umsturz dort entscheidend voran getrieben hat? Wie sieht es mit den Unterstützern vom General H. aus, Frankreich, VAE und USA, all diesen Interessen Gruppen kümmern Frieden und Sicherheit der Zivilisten in diesen Ländern kein Stück, wenn sie sich um billigen Zugang zu Rohstoffen und ihre eigene Wirtschaft sorgen.

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Tränensack 05.05.2019, 17:20
22. Vom Kopf auf die Füße stellen

Am Elend dieser Menschen sind nach dieser Logik nicht die Länder aus denen die Menschen fliehen schuld, sondern deren Zielländer. Deutscher Schuldkult vom Feinsten.

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DJ Bob 05.05.2019, 17:21
23. ja

Zitat von remedias.cortes
das einzige, was Menschen in Afrika doch überhaupt helfen würde, wäre eine Revolution oder viele Revolutionen, um ihre miese, korrupte, unfähige, menschenverachtende Politikerkaste zu verjagen und sich der Produktionsmittel zu bemächtigen, um Bildung, Eigentum, Wohlfahrt etc. zu finanzieren. Unter anderem lässt das der Westen nicht zu. Dafür nimmt er Flüchtlingsströme in Kauf und bezahlt miese Schergen dafür, sie einzudämmen. Das ganze System ist widerlich, wird sich aber nicht grundsätzlich ändern. Beweis: Wenn schon die harmlosen Bemerkungen des Sozi- Kevins zu Hysterie führen. Die Lösung kann doch nicht sein, Flüchtlinge aufzuhalten, zu verteilen oder umzuverteilen, sondern sie darin zu unterstützen, eine Heimat zu schaffen, in der sie "gut und gerne leben".
Ja Bildung ist alles! Wenn aber diese Menschen zT aus Staaten kommen bei der die "Bildung" daraus besteht Menschen mit anderen Glauben oder Meinung nicht nicht konform mit ihren eigenen zu verachten so spricht das auch Bände!
Man braucht nur die "Schülbücher" aus den entsprechenden Ländern anzusehen. Teilweise werden diese Bücher auch noch von uns finanziert. Und ich soll die "Einreise" von diesen Menschen hier tolierieren obwohl sie mein zb atheistisches Weltanschauung hassen?
Ich will nicht auf meine Kosten (nicht monetär gemeint) diese Menschen hierher holen damit sie nach eigene Fasson "gut und gerne leben" und ihre Sendungsbewusstsein hierher bringen und versuchen auf unsere Gesellschaft und Politik einfluss zu nehmen. Vielfach geschieht das schon

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Nonvaio01 05.05.2019, 17:23
24. hab ich was verpasst

ich dachte die verbrechen hat dor Ghadaffi begangen und deswegen musste der westen dort einmachieren, nun wo er weg ist geht es den menschen doch merklich besser.....oder ging es Ihnen vorher besser?

was war nochmal der grund warum wir Frieden und demokratie nach Lybien gebombt haben?

Immer wird mir der Staz in errinerung bleiben.....werdet Ihr mich los werdet Ihr einen Fluechtlings strom nach Europa sehen wie es Ihn noch nie gab.

Lybien hatte die beste Infrastruktur Afrikas, Krankenhaeuser, Schulen (auch fuer Maedchen)...etc

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heissSPOrN 05.05.2019, 17:24
25.

Was unterscheidet die Praktiken der EU eigentlich von denen der "verbrecherischen Menschenhändler", die an all den humanitären Verwerfungen Schuld sein sollen? Es ist noch gar nicht lange her, da wurden solche "Menschenhändler" hier als Helden gefeiert, wenn sie nur Menschen aus der DDR oder dem restlichen "bösen" Ostblock in den Westen brachten (und das auch meisstens nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit, sondern durchaus mit Gewinnerzielungsabsicht). Und ausgerechnet diese Länder, aus denen damals scharenweise geflohen wurde, verweigern sich heute am konsequentesten einer gesamteuropäischen humanitären Lösung...

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harald_maier 05.05.2019, 17:25
26.

Zitat von Palmstroem
"Sie werden misshandelt, vergewaltigt, gefoltert, versklavt, exekutiert." - Europas Sonntagsreden über Menschenrechte werden hier demaskiert. Wie will Europa noch Kritik an der Menschenrechtslage in anderen Ländern üben, wenn man selbst Mörder, Vergewaltiger und Sklavenhändler engagiert!
Und hier ist der Zusammenhang sogar ganz direkt!

Denn daß Libyen heute von Warlords und Mörderbanden beherrscht wird, die sich gegenseitig bekriegen, ist eine direkte Folge des von NATO-Staaten unter Beteiligung Deutschlands (Zielaufklärung) angezettelten Krieges zur Beseitigung Ghaddafis!

Immerhin das wichtigste Ziel dieses Krieges wurde erreicht: Ein prosperierender afrikanischer Staat wurde zerstört und Frankreich muß auf absehbare Zeit keine afrikanische Zentralwährung fürchten, die man im Gegensatz zum CFA-Franc nicht kontrollieren kann. Glückwunsch!

Da fällt mir ein... wer kontrolliert eigentlich jetzt die von Ghaddafi für diese Währung reservierten Gold- und Silberreserven? Da sind ja offenkundig Edelmetalle im Wert vieler Milliarden Dollar "verschwunden".... Kauft davon jetzt der IS Waffen?

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casbavaria 05.05.2019, 17:28
27. Wieso in Europa??

Die Zustände in den Lagern sind unbestritten katastophal - nur sehe ich absolut nicht, warum man diese Menschen nach Europa bringen muss, anstelle sie zurück in ihre Heimatländer zu bringen.
Sieht man sich die Anerkennunsgquoten von Asylbewerbern aus afrikanischen Ländern an, wird schnell deutlich, dass die wenigsten unter das Asylrecht fallen - aber aus verschiedensten Gründen nicht zurückgebracht werden können. Und dummerweise sind es auch oftmals junge Männer aus diesen Ländern, die hier durch Straftaten von sich reden machen.
Dazu kommt, dass es sich beileibe nicht um die Ärmsten handelt, die jetzt in den Lagern festsitzen, sondern um die, die es sich leisten können. Misshandelte Frauen und ihre Kinder (ich erwähne hier nur mal Beschneidung und Kinderheirat) können sich die Flucht schlicht nicht leisten - und die hätten oftmals einen Asylgrund.
Daher - Hilfe ja - aber bei der Rückreise in die Heimatländer!

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abcd63 05.05.2019, 17:28
28.

Alle reden von "die armen Menschen" und meinen, D soll sie aufnehmen, wir sind ja ein ach so reiches Land. Wer, bitte schön, ist denn hier reich? Unsere Sozialsysteme werden kollabieren, und dann? Wir haben Millionen bisher aufgenommen und jetzt gibt es keine Wohnungen mehr. Zusammenhang, neeeeiiin, natürlich nicht. Natürlich haben viele, die an Flüchtlingen Geld verdienen, ein grosses Interesse, dass der Strom nie versiegt. Aber he, fragt doch mal alle die die den "Spass" bezahlen, ob die das wollen.

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mathiasraschke 05.05.2019, 17:29
29. Wann hatte Europa Vernatwortung für die Flüchtlinge?

Es ist kein akzeptabler journalistischer Stil, eine Verantwortung zu konstruieren, wo keine ist. So wie jeder Mensch zuerst für sich verantwortlich ist, sind es auch die Menschen, die versuchen illegal in die EU einzuwandern. Warum fragen unsere Medien die Migranten nicht danach, wieso sie in Boote steigen, die schon am Strand nicht seetüchtig sind oder warum sie ihre Kinder solchen Gefahren aussetzen und dafür beträchtliche finanzielle Mittel aufbringen?

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