Forum: Politik
Flüchtlingselend und Wahlkampf: Schande über uns!
DPA

Immer mehr Menschen fliehen übers Mittelmeer - und die Rechtspopulisten frohlocken: Im Europa-Wahlkampf wollen sie vom Leid der Flüchtlinge profitieren. Schande über solche Politiker und ihre Wähler! Schande über uns, wenn wir sie gewähren lassen!

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loki21 14.04.2014, 11:47
1. Verlogene Täter!

Schande über uns, dass wir die Menschen in Afrika erst in Armut treiben und dort halten, um unseren Lebensstandard halten zu können. Es sind doch nicht allein die hier angeführten Rechtspopulisten, sondern jeder Einzelne ist Nutznießer der Armut in Afrika und auch gar nicht daran interessiert, dass diese Menschen eine echte Chance bekommen. Wenigstens stehen diese Pupulisten zu ihrer Abneigung und sind nicht solche verdammten Heuchler wie der Rest der Gesellschaft, von dem Otto-Normalbürger, den Politikern etablierter "demokratischer" Parteien bis hin zu den linken Möchtegernweltverbesserern, die sich einen Dreck darum scheren, woher ihr Tabak für ihre Klimmstengeln kommt. Es gibt dazu eine schöne Doku "Rauchopfer, oder die Droge die Bäume fällt", oder allgemein über Afrika "Verlogene Geschenke".

Wir alle sind die Täter! Es reicht nicht aus den moralischen Finger auf die Rechtspopulisten zu zeigen.

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braintainment 14.04.2014, 11:47
2. Dr.

Zitat von sysop
Schande über solche Politiker und ihre Wähler! Schande über uns, wenn wir sie gewähren lassen!
Sehr geehrter Herr Augstein,

mit dieser Schande lebe ich gerne!

MfG

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loveisallyouneed 14.04.2014, 11:49
3. richtig

Sehr richtig, Herr Augstein.

Wir können unser Auge nicht vor dem Übel der Welt verschließen. Wenn ich die Möglichkeit hätte (räumlich und finanziell), dann würde ich auch einen Flüchtling aufnehmen.

Gebt den Faschisten keine neue Chance!!!!

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steueragent 14.04.2014, 11:51
4. Schön geschriebener Artikel

Ja, mir tun die Leute auch leid. Aber was meines Erachtens nicht stimmt ist, dass es sich hier nur um ein paar Leutchen handelt. Wenn man hier die Schleusen öffnet, könnten es schnell ein paar Millionen sein. Und das sind dann nicht mal sog. Wirtschaftsflüchtlinge, sondern so viele Verfolgte gibt es ja wirklich. Können wir z. B. eine Mio. Flüchtlinge pro Jahr aufnehmen, ohne das es zu sozialen Verwerfungen kommt? Ich habe Zweifel.

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GGArtikel5 14.04.2014, 11:55
5. Die Rede hör ich wohl

allein - wievielen geben Sie denn einen Arbeitsplatz beim Spiegel?

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badduck 14.04.2014, 11:56
6. Ein sehr

guter Artikel wie ich finde.
Angst vor Fremden, vor deren Teilhabe und Konkurrenz ist letztlich die Denke die Augstein hier an den Pranger stellt. Zurecht!
Wie menschlich kann man sein wenn man aus solchen Beweggründen Menschen in Not abweist?

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_gimli_ 14.04.2014, 11:56
7.

Eines muss ich Augstein zugestehen: Er schafft es immer wieder, mich zu verblüffen. Leider nicht mit Weitsicht und Realitätssinn, sondern mit Naivität.

Herr Augstein, ich WILL die Probleme der Afrikaner gar nicht lösen. Das hat mit sich leisten können erst mal gar nichts zu tun. Afrika ist ein komplett kaputter Kontinent. Das fängt mit fehlender Geburtenkontrolle an und geht weiter mit fehlendem Willen, einen eigenen, funktionierenden Staat aufzubauen. Der Fakt, dass Afrika zur Zeit der Kolonialmächte erheblich besser funktionierte als heute, wird gern totgeschwiegen, aber belegbar.

Sentimentale Ansätze der Politik werden nur weiterhin Leute in die Arme rechtsorientierten Parteien treiben.

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Schwarzbär 14.04.2014, 11:57
8. Augstein der Träumer at his best!

"Wir können nicht alle aufnehmen. Die Probleme müssen im Herkunftsland gelöst werden. Es muss Stabilität in den Ländern herrschen. Die Menschen brauchen eine vernünftige Zukunft. Nimmt Europa noch mehr Flüchtlinge auf, wird irgendwann die Situation bei uns kippen. Steigende Sozialleistungen, soziale Unruhen, erhöhte Kriminalität sind nur einige Auswirkungen, die wir bereits jetzt wahrnehmen."

Nur kleine Ergänzungen: Ich will einfach nur nicht für die Versäumnisse und die Unfähigkeit zur Selbsthilfe der gesamten Welt bezahlen. Punkt! Jeder weitere Wirtschaftsflüchtling ist einer zuviel. Wir brauchen unsere Ressourcen für unsere eigenen Probleme und Aufgaben. Es ist unser Land und unser Kontinent. Also müssen wir alleine entscheiden dürfen, welche Zuwanderer wir aufnehmen und welche nicht.

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riedlinger 14.04.2014, 11:57
9. Herr Augstein ist unfair

Es ist nicht fair, jedem, der die Flüchtlingsströme sieht, Fremdenfeindlichkeit zu unterstellen. Und dem konzeptlosen "Lasst keinen rein!" einfach ein "Lasst alle rein!" entgegenzustellen, ist ebenso konzeptionslos. Praktisch alle, die da kommen, haben einem Schlepper eine hohe Summe bezahlt. Und woher kam die? Wer also kommt hier an? Die Klugen? Die Bedürftigen? Ganz sicher nicht. Es wird Zeit, mal ein umfassendes Konzept aktiv zu entwickeln, statt sich mit Argumentfragmenten um die zentralen Fragen zu drücken. Auch ist der Vergleich mit der US-Freiheitsstatue schräg: Bekamen die Armen dort eine Wohnung und Sozialhilfe? Nein, man zeigte ihnen, wo sich Indianern Land wegnehmen konnten, um eine Farm zu gründen...

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