Forum: Politik
Flüchtlingsfeinde in Clausnitz: Das Volk? Ihr nicht.

In Clausnitz habt Ihr gebrüllt, weil Ihr Euch stark fühlt gegen Schwache. Jetzt kennt Euch jeder. Der Heimat, die Ihr zu verteidigen wähnt, habt Ihr geschadet.

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ungaroinberlin 19.02.2016, 22:58
100. Perfekte Antwort

Lieber Herr Kuzmany,
herzlichen Dank für Ihren Beitrag, das war und ist die einzig richtige Antwort auf dieses Agieren gewisser/unserer Mitbürger in Sachsen.
Wir müssen auf Kurs bleiben - die Angstbürger mögen lernen...
MfG!

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elliot_69 19.02.2016, 23:00
101. @21 und 22

Ihr (oder du allein?) solltet euch zeitlich und inhaltlich besser abstimmen. So fällt es schon arg auf, dass ihr aus ihr aus der gleichen Anleitung abschreibt. :-)

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Jöge 19.02.2016, 23:00
102. bedenkenswert

Zitat von Koana
In diesem unserem Ameisenunmenschenhaufen läuft alles wie geschmiert! Die Schwachen hacken auf die Schwachen, die Intellektuellen kassieren ihre Gagen und reden blasiert, emotionslos, geistig gut rasiert, sprich glatt. Die Geschäftemacher kassieren ihre Beute und der gewöhnliche Nutzmensch tritt im Asylheim die Türe ein. Die einzigen die wirklich "stark" sind, das sind die, die mit jedem Tod, mit jedem Elend, mit jedem Leid, noch ein bisschen reicher werden! Die willigen Helfer gehen nun tagsüber zur Arbeit und Nachts wird gezündelt. Altbekannt und wenn die Konzerne und die Milliardäre noch ein klein wenig gieriger werden, die Politiker noch ein klein wenig mehr Umverteilung von Unten nach Oben organisieren, dann gibt's wohl bald wieder richtig primitive Schlachtrituale - auch hierzulande - andernorts ist das ja nie von der Agenda genommen worden. (Ja blöd, da gibt es Menschen, die dem entkommen wollen und es vielleicht gleich mitbringen, sie werden dem Morden nicht entkommen, da die Menschen hierzulande genauso gierig und blind sind, wie sie es überall auf Erden sind!)
Praktisch der einzige Beitrag hier im Forum, der etwas Tiefgang und Hintergrundgedanken hat.
Ich fürchte, dass die Minderheit von Randale-Rechten bald mehr Zulauf bekommen wird und dass das bislang eher stumme Unbehagen großer Teile der Mittelschicht in der Bevölkerung über die Flüchtlings-Willkommens-Politik von Merkel & Co. nicht so stumm bleibt.
Jahr für Jahr werden drastischere Armutsberichte vorgelegt, die wachsende Schere von Arm und Reich diagnostiziert, der Mietpreis-Irrsinn in den (meisten) Ballungsräumen dargelegt - und dann soll sich der Mindestlohn-"Kleinbürger" und auch der Durchschnittsverdiener, der in Ballungsräumen keine bezahlbare Wohnung findet, darüber freuen, dass ein großer Teil des Sozialstaatsapparats mit Millionen von Asylanten beschäftigt ist und Milliarden von EUR dafür ausgegeben werden müssen.
Und dann kommt eine Göring-Eckardt daher und sagt, sie freue sich auf durch die Asylanten verursachte Veränderungen in diesem Land - das grenzt doch an Autismus.

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nordlys 19.02.2016, 23:01
103. Wenn man die Schwachen...

...gegen die Schwachen ausspielt, kommt so etwas dabei heraus.

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katzekaterkarlo 19.02.2016, 23:03
104. Danke ...

... für die klaren Worte.

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BSEsel 19.02.2016, 23:03
105. Tja...

Guter Kommentar. Es gibt leider Menschen auf der Welt, die andere nicht nur nicht schätzen, sondern sie ablehnen, verachten und zurückweisen.

Das es hier eine wirklich nur kleine Gruppe von Migranten getroffen hat, die in eine fremde Umgebung verbracht wurden, und dann so angegangen wurden, macht die Sache wahrlich nicht besser.

Es bleibt die Frage, warum man diese Menschen überhaupt in eine solche Lage bringt. Muss das sein? Die Meinungen der "aufgebrachten Bürger" waren wohl sicher vorher entsprechend einzuschätzen. Und wenn jemand nicht will, kann man ihn kaum zu kosmopolitischen Denken zwingen.

Bleibt also festzuhalten, dass viele Leute in diesem Land keine Migranten in ihrer näheren Umgebung wünschen. Das ist teilweise in Sachsen so, aber wird auch in besseren Wohngegenden in Hamburg oder Berlin nicht anders sein. Was also tun? Die betreffenden Personen mit dem Ungewollten konfrontieren? Oder sie "entvolken"? Oder gar die Politik anpassen?

Einfache Lösungen gibt es nicht, aber die Politik erzeugt in ihrer Unfähigkeit in letzter Konsequenz und im wahrsten Sinne des Wortes brennende Fragen.

Nicht nur die Leute vor Ort sind überfordert, die Politik ist es auch.

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Amiodaron 19.02.2016, 23:04
106. Meine Meinung

Guter Kommentar, trifft meine Meinung genau.

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wolbit 19.02.2016, 23:07
107. Fremdschämen

ich hätte nie gedacht das ich mich mal fremdschämen muss.
Danke für den Kommentar.
In dieser Ecke Dunkellands werde ich keinen Urlaub mehr machen

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Solitary Man 19.02.2016, 23:07
108. Danke, Herr Kuzmany,

für die klaren und klugen Worte. Es hat mir in letzter Zeit ein wenig daran gefehlt, man hatte derartige Exzesse viel zu oft unter die Rubrik der freien Meinungsäußerung „besorgter Bürger“ eingeordnet und die Grenze des Tolerablen erst bei der Anwendung körperlicher Gewalt oder beim Anzünden von Flüchtlingsunterkünften gezogen. Wenn dann ein Politiker, zu dessen Anhängern ich mich wahrlich nicht zähle, Klartext spricht und diesen grölenden Mob als Pack bezeichnet, erntet er vielerorts Kritik und Spott. Ja, wie sollte man sonst Leute bezeichnen, denen jedes Gefühl für Mitmenschlichkeit, Solidarität und Empathie fehlt (vermutlich auch ein wenig Bildung) und die in ihrer maßlosen Selbstüberschätzung so vermessen sind, zu glauben, sie seien das Volk. Meines jedenfalls nicht. Auch ich habe diese Losung schon gerufen, im Herbst 1989, als ich mit vielen anderen friedlich gegen ein erstarrtes, sich allen Reformen widersetzendes Regime demonstrierte. Unser Widerstand richtete sich gegen eine brutale Macht, aber niemals gegen Schwächere wie heute, wo es gegen Flüchtlinge, unter ihnen Frauen und Kinder geht. Ich schäme mich für solche Landsleute, vor allem in Sachsen. Das schreibt ein Dresdner, der mit Pegida und Frauke Petry schon genug gestraft ist.
Jedoch ein Wort an alle Foristen, die von No-Go-Areas sprechen oder davon, dass man die ostdeutschen Länder nicht betreten sollte, geschweige denn, einen Urlaub hier zu verbringen. Wir haben wundervolle Landschaften, eine reiche Kultur und auch viele anständige Menschen. Aber vor allem – lasst uns nicht allein mit denen.

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Zeus Weinstein 19.02.2016, 23:09
109. Ad 18.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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