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Flüchtlingsgefängnisse in Libyen: "Keiner weiß, wie viele sterben"
REUTERS

Tausende Menschen landen in Libyens Gefängnissen, als Folge einer EU-Initiative zum Stopp von Flüchtlingen. Eine irische Journalistin steht mit ihnen in Kontakt. Sie erhält erschütternde Botschaften.

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Kater Bolle 10.11.2018, 08:18
1. Wenn das so stimmen sollte.......

ist das ein Armutszeugnis für meine "Freunde" in Brüssel sowie die sie tragenden Regierungen.
Solchen Verbrechern wird mit meinen Steuergeldern eine Küstenwache gezahlt und vieles mehr,
Mir soll keiner wirklich keiner mehr was von der gerühmten Wertegemeinschaft erzählen.
Das ist doch völlig verlogen.
Erst den Gadafi wegbomben und dann ein noch schlimmeres Regime dort zuzulassen.
Als Europäer schäme ich mich.
Die oben genannten schweigen das Thema tot.

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kenterziege 10.11.2018, 08:24
2. Auf dem Bild werden Frauen gezeigt - ist das repräsentativ?

Ich würde nach dem "Seenot-Recht" Frauen und Kinder dort herausholen. Den Männern sollte man die Handys lassen, damit sie statt mit einer irischen Aktivistin mit ihren Leuten aus den Herkunftsländern kommunizieren können: Keine Chance illegal nach Europa zu kommen. Das mag sich hart anhören - aber irgendwie muss der Migrationsdruck ausgebremst werden, wenn in Europa keine politisch instabilen Verhältnisse entstehen sollen.

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dirkcoe 10.11.2018, 08:24
3. Und das im Namen der EU?

Ich habe diesen Bericht jetzt zweimal gelesen - und bin fassungslos. Wie kann die EU solche Zustände akzeptieren? Wie kann die EU diese Milizen unterstützen? Warum sitzen diese Menschen im Gefängnis oder Lager? - Flüchtling zu sein ist keine Straftat. Nein dieser Preis ist eindeutig zu hoch um die Mittelmeer Route zu schützen. Die EU kann nicht Menschenrechte für verhandelbar erklären, um innenpolitische Probleme zu lösen. Wir Reden hier nicht von Statistik - wir Reden von Menschen.

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salomohn 10.11.2018, 08:24
4. Und jetzt?

Libyen bekommt es nicht hin, sie brauchen offensichtlich Hilfe. Liebe deutsche Regierung: Bitte um schnelle öffentliche Information, was wir von staatlicher Seite unternehmen werden.

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egal 10.11.2018, 08:26
5. Schrecklich

Diese armen Menschen müssen diese Zustände der Bevölkerung in den Subsaharastaaten mitteilen, bevor sich noch mehr auf den Weg machen und in diesen furchtbaren Lagern enden.

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kuestenvogel 10.11.2018, 08:27
6. Mit freundlichen und unterstützenden Grüßen der EU

Weshalb baut die UN nicht zentrale Flüchtlingslager mit Schulen, Ausbildungen, Fernstudien, Landwirtschaft etc.? Von dort könnte man berechtigte Flüchtlinge weltweit verteilen, alle anderen nach Hause bringen, zuvor Geschäfts-/Bildungsidee ausarbeiten. Stattdessen Lybien, Jemen..., westliche, humane Werte.

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DrStrom66 10.11.2018, 08:28
7. Super

Das sind nun die Auswirkungen der Ausschaltung Gaddifi's. Eine humanitäre Katastrophe, die nicht so schnell enden wird. Wieder einmal haben die Moralapostal Gott gespielt und ein Land in das Verderben gestürzt. Es ist bewiesen durch die Veröffentlichung der Clinton Emails , das die Unruhen im Land damals von Frankreich und den USA bezahlt wurden. Der ganze Umsturz war inszeniert. Nun kommt das danach und wer leidet ? Es ist zum Kotzen.

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citizenofdis 10.11.2018, 08:29
8. Und was waere die Lösung?

Hundertausenden Migranten pro Jahr erlauben einfach so nach Europa zu kommen? Die Grenzen öffnen wie es Merkel in 2015 tat?
Nein, die Bedingungen in den Lagern sind zwar schrecklich aber eine Neuauflage von 2015 würde viele Möchtegernmigranten animieren auch nach Europa aufzubrechen.
Und die Allermeisten sind keine Flüchtlinge, sondern Wirtschaftsmigranten. Sie haben hoch gepokert nach Italien zu kommen, und es ist schiefgegangen. Das ist eingentlich nicht Verantwortung Europas, sondern dieser Migranten selber. Aus Menschlichkeit sollte man ihnen helfen zurück nach hause zu gehen, aber man soll nicht Europa unterstellen irgendwie an ihrer Lage schuld zu sein, nur weil sie nicht länger all diese Bootmigranten aufnehmen will. Keiner hat diese Menschen dazu gezwungen nach Libyien zu reisen und in diese Boote zu steigen!

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jujo 10.11.2018, 08:31
9. ....

Das Elend ist fürchterlich, die Informationen müssen doch auch in die Herkunftsländer dieser Menschen gelangen. Ist die Situation dort noch schlimmer (!) das sich immer noch Menschen auf den Weg machen?

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