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Flüchtlingsgefängnisse in Libyen: "Keiner weiß, wie viele sterben"
REUTERS

Tausende Menschen landen in Libyens Gefängnissen, als Folge einer EU-Initiative zum Stopp von Flüchtlingen. Eine irische Journalistin steht mit ihnen in Kontakt. Sie erhält erschütternde Botschaften.

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Lanana 10.11.2018, 09:12
30. Naiv

„Die sollen doch nach Hause zurück gehen um dort ein besseres Land aufbauen“. Die meisten würden sicher viel dafür geben, zurückzukehren, aber sie werden eingesperrt und als Ware gehandelt.
Und wie soll man unter einer bewaffneten Diktatur mal eben schnell ein besseres Land aufbauen, ohne seine gesamte Familie in Gefahr zu bringen? Aber dann die „Gutmenschen“ als naive Träumer bezeichnen, alles klar.

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dirkcoe 10.11.2018, 09:13
31. Ich denke

wenn die EU mit Ländern in Nordafrika Vereinbarungen schließt, dann hat sie auch die verdammte Pflicht permanent mit eigenem Personal vor Ort zu sein um die Verhältnisse vor Ort zu betrachten und wenn notwendig einzugreifen. Die beschriebenen Zustände sind einfach unhaltbar.

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Anandamid 10.11.2018, 09:17
32. Machen Handys eigentlich dumm?

Die Diktion dieses Diskurses ist ein bisschen obskur.
Es ist alles nur Glotzen und Bloggern.
Wir können schlecht in die Haftung gehen, für wüsteste Korruption und Gewalttätigkeit in den Heimatländern.
Klingt nach AFD, ist aber eher eine statistisch orientierte Sichtweise.

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realist85 10.11.2018, 09:20
33. Handy im Gefängnis?

Selbst in Deutschland ist es im Gefängnis streng verboten Handys zu besitzen. Entweder geht es dort ganz schön locker zu, was nicht zum Artikel passt oder die Berichte sind unglaubwürdig. Und selbst wenn alles so stimmt, das kleine Europa und noch kleinere Deutschland kann nicht die ganze Welt retten und schon gar nicht aufnehmen.

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h.roemsch 10.11.2018, 09:21
34. Nicht schon wieder

Eine handvoll nicht belegte Kurznachrichten werden als Beweis für das Versagen der EU
benutzt. Schlimm zu sehen, wie Migranten als journalistisches “Material” für die eigene Absicht instrumentalisiert werden. Das ist kein Journalismus, sondern Meinungsmache.

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citi2010 10.11.2018, 09:22
35.

Ich schäme mich für die von mir nicht gewählte Politik.

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upalatus 10.11.2018, 09:23
36.

Zitat von egal
Diese armen Menschen müssen diese Zustände der Bevölkerung in den Subsaharastaaten mitteilen, bevor sich noch mehr auf den Weg machen und in dieWüstensen furchtbaren Lagern enden.
Diese Informationen an die Heimat dürften der gewünschte Haupteffekt dieser Lager für die EU sein.

Und in der abgründigen menschlichen Lebensrealität dürfte DAS mehr Menschen das Leben retten, als dass sich Menschen auf den hochgefährlichen Weg durch Wüsten und über Meere machen.

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harlekin307 10.11.2018, 09:24
37. Zwang

Hinzu kommt,dass Migranten mit vorgehaltener Waffe wohl gezwungen würden,auf Boote zu steigen.
Dies ist manchen noch nicht fundiert genug bewiesen,aber in glaubwürdigen Einzelfällen berichtet und logisch durchaus begreifbar: Das wäre die schlechteste Bewertung und Reklame für Schlepper: Menschen,die lieber in ihre Heimat zurück kehren würden,aus der sie nicht aus touristischen Gründen aufgebrochen sind,als sich in marode Boote ins Ungewisse zwingen zu lassen.

Vom Sessel aus und auch von einem entfernten Punkt in Afrika mag die Einstellung durchaus zuerst sein: Alles halb so schlimm( Lebenssituation des "Reisenden" und Fluchtgründe) aus der Sicht des Sesselpupsers in Deutschland oder "Alles besser als DAS hier ( die Situation im Heimatland des späteren Migranten) aus seiner Sicht.
Irren ist menschlich!!

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citi2010 10.11.2018, 09:24
38.

Zitat von citizenofdis
Hundertausenden Migranten pro Jahr erlauben einfach so nach Europa zu kommen? Die Grenzen öffnen wie es Merkel in 2015 tat? Nein, die Bedingungen in den Lagern sind zwar schrecklich aber eine Neuauflage von 2015 würde viele Möchtegernmigranten animieren auch nach Europa aufzubrechen. Und die Allermeisten sind keine Flüchtlinge, sondern Wirtschaftsmigranten. Sie haben hoch gepokert nach Italien zu kommen, und es ist schiefgegangen. Das ist eingentlich nicht Verantwortung Europas, sondern dieser Migranten selber. Aus Menschlichkeit sollte man ihnen helfen zurück nach hause zu gehen, aber man soll nicht Europa unterstellen irgendwie an ihrer Lage schuld zu sein, nur weil sie nicht länger all diese Bootmigranten aufnehmen will. Keiner hat diese Menschen dazu gezwungen nach Libyien zu reisen und in diese Boote zu steigen!
Es ginge darum - eventuell mal mit der Hilfe von Millardären, die sich so menschlich oder politisch geben - Menschenwürdige Aufnahmelager mit dann menschenwürdiger Rückführung zu erstellen und ausserdem ehrliche Strukturförderung dort zu machen, solche die nicht der Korruption zum Opfer fällt.

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Sonia 10.11.2018, 09:26
39. Schaut hin

und denkt einfach auch darüber nach, neben allen Emotionen, wer die Verantwortung für die Zustände auch in Lybien trägt, wer stürzte dieses Land ins Chaos und Elend, wer schaut zu, wie die Saudis jetzt versuchen, sogar den wichtigsten Hafen im Jemen, zu zerstören, wo Lebensmittel für Hunderttausende ankommen. Alles auch mitcunseren Waffen u. dann zeigt man uns die Bilder der Unmenschlichkeit, an der auch unser Land u. die EU Schuld tragen. Diese einseitigen Darstellungen sind für mich unerträglich.

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