Forum: Politik
Flüchtlingsgefängnisse in Libyen: "Keiner weiß, wie viele sterben"
REUTERS

Tausende Menschen landen in Libyens Gefängnissen, als Folge einer EU-Initiative zum Stopp von Flüchtlingen. Eine irische Journalistin steht mit ihnen in Kontakt. Sie erhält erschütternde Botschaften.

Seite 7 von 14
vernetzt weiblich denken 10.11.2018, 09:55
60. Von uns angelockt

Auf den Schiffen sind nur Männer und hier die Frauen?

Beitrag melden
mckberlin 10.11.2018, 09:56
61.

Viele Menschen wollen diesen Zustand. Es gab ihn vor dem arabischen frühling und er ist gewollt. Also liebe mitte , rechts wähler und nicht wähler und natürlich auch kapitalisten ihr freut euch doch darüber. Hört auf so zu tun danke schön

Beitrag melden
cabeza_cuadrada 10.11.2018, 09:57
62. raus mit der Sprache

Zitat von tobias1971
Dies sollte Ihnen als erstes auch mal genügen, bevor Sie Ihre Angst vor Flüchtlingen hier ausbreiten. Falls Sie dennoch von Angst befallen werden, fliehen Sie doch in ein anderes Land. Oder meinen Sie, Sie haben sich Ihren Geburtsort hier tatsächlich "verdient"?
statt hier Foristen anzugehen die noch klar denken können sollten sie einfach Klartext sprechen. No Border und Niemand ist illegal. Das ist doch ihre Vorstellung oder nicht? Dann doch einfach raus damit!

Beitrag melden
stfns 10.11.2018, 09:58
63. Glückwunsch, Spiegel.

Schuld ist natürlich die EU. Ich bin gespannt, wann wir uns auch die Vertreibung der Rohingya anlasen. Irgendeine verfehlte Politik wird schon dafür verantwortlich sein.

Im Gegensatz zur Werbung, die selbst bei einer schnellen Internetverbindung die Seite ca. 5 Sekunden lang neu Ordnet, funktioniert diese "Meinungs-"mache wohl.

Beitrag melden
tpro 10.11.2018, 09:58
64.

Zitat von rabbijakob
... mal über die Gründe der Kriege berichten würde. Der Westen ist Schuld am Zustand dieser Länder, und Menschen. Wir machen sie kaputt, und dann berichten wir wie schlecht es ihnen geht, und das wir helfen müssen. Schöne neue Welt....
So, so. "Der Westen" ist also daran schuld, wenn Ali nicht mehr Ziegen hüten möchte und jedes jahr neue Adidasklamotten und das aktuellsteSmartphone braucht.

Beitrag melden
cobaea 10.11.2018, 09:59
65. keine neue Idee

Zitat von kuestenvogel
Weshalb baut die UN nicht zentrale Flüchtlingslager mit Schulen, Ausbildungen, Fernstudien, Landwirtschaft etc.? Von dort könnte man berechtigte Flüchtlinge weltweit verteilen, alle anderen nach Hause bringen, zuvor Geschäfts-/Bildungsidee ausarbeiten. Stattdessen Lybien, Jemen..., westliche, humane Werte.
Auf diese Idee sind sowohl das UNHCR und die EU längst gekommen. Aber 1. sind Flüchtlinge bereits "weltweit verteilt". Die Flüchtlinge, die nach Europa kommen bzw. kommen wollen, stellen nur etwa 7% bis 10% der weltweiten Flüchtlinge. Die allermeisten sind entweder Binnenflüchtlinge (die z.B. in Syrien, im Irak, im Südsudan das Land nicht verlassen) oder Flüchtlinge, die in Nachbarländer flüchten. 2. braucht man fürsolche Lager Geld. Letzteres hat das UNHCR z.B. nicht, weil Staaten wie die USA die Beiträge nicht oder nur schleppend bezahlen und ausserdem die Millionen von Flüchtlingen, die nie nach Europa kommen/kommen wollen, bereits in unzähligen Lagern versorgt werden müssen. Allein die Flüchtlingslager in Kenia, Jordanien. der Türkei etc. kosten das UNHCR so viel, dass 2017 die Lebensmittelrationen in den jordanischen Lagern vorübergehend auf ein Drittel gesenkt werden mussten 3. Plädieren in europäischen Ländern gerne mal wieder politische Parteien für eine Kürzung der Hilfsgelder. 4. müssten Drittländer bereit sein, solche Lager zuzulassen. Das sind sie aber nicht. Gerade erst hat Tunesien das abgelehnt. Das ist auch nachvollziehbar: Alle diese Länder haben selbst wirtschaftliche und/oder soziale Probleme. Wenn z.B. auf ihrem Gebiet Lager mit Berufsausbildungsmöglichkeiten enstünden, wären Unruhen programmiert, weil die Einheimischen gleichzeitig ohne solche Hilfen klar kommen müssten.

Beitrag melden
Nemezir 10.11.2018, 09:59
66. UNICEF: Bevölkerungswachstum Afrika

Ich möchte in die Diskussion noch einbringen, dass sich das Bevölkerungswachstum in Afrika laut UNICEF bis 2050 auf 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln wird.

Somit wird der "Migrationsdruck", den manche hier verneinen, in den nächsten Jahren massiv wachsen.

The large increase in Africa’s child population mirrors the rise in the continent’s overall population, set to more than double between now and mid-century, adding a further 1.3 billion people and reaching 2.5 billion by 2050

Hier noch die Quelle: UNICEF
https://data.unicef.org/resources/generation-2030-africa-2-0/

Beitrag melden
tekumseh 10.11.2018, 10:01
67. Unfassbarer Blödsinn

Zitat von Anandamid
Die Diktion dieses Diskurses ist ein bisschen obskur. Es ist alles nur Glotzen und Bloggern. Wir können schlecht in die Haftung gehen, für wüsteste Korruption und Gewalttätigkeit in den Heimatländern. Klingt nach AFD, ist aber eher eine statistisch orientierte Sichtweise.
In Ihrem Fall anscheinend schon. Das einzige obskure ist hier Ihre "statistisch orientierte Sichtweise", bei der ja nicht einmal eine Statistik, also eine Grundlage zitiert wird. Andernfalls würde diese sicherlich auch die Gründe für das Elend in den Ländern (Folgen des Kolonialismus, Ausbeutung der Ressourcen bei gleichzeitiger Unterstützung von Autokraten etc. etc. etc. etc., alles über mehrere hundert Jahre) mit in Betracht ziehen.

Beitrag melden
winnithepooh 10.11.2018, 10:01
68. Wir sind besser!

Hunderte, Tausende, Millionen, alle wollen sie, was wir im Überfluss haben:
Genug zu essen, warme Behausung, gesunde Lebensweise, gute Schulen, ärztliche Versorgung, dauerhaften Frieden.
Wer kann das nicht verstehen?

Auf der anderen Seite:
Wer hat, gibt nicht gern. Warum wohl gibt es die vielen Gebote der Enthaltsamkeit, der Nächstenliebe, des Almosengebens, der Steuerehrlichkeit, der Hilfsbereitschaft.
Wer hat, verteidigt das bisschen - und sei es noch so viel, es scheint doch immer zu wenig - Hab und Gut mit allen Mitteln und Argumenten.

Weil wir eben haben, was uns zusteht - und die da haben ebenfalls, was ihnen zusteht?

Sind wir wirklich so viel besser?

PS: Ich bin geübt im Verdrängen, sei's beim Verzehr von Fleisch, sei's beim Wegschauen bei Leid.
Aber wohl fühle ich mich dabei nicht wirklich. Bald ist wieder Weihnachten, fröhliche Weihnachten!

Beitrag melden
ernestobecker 10.11.2018, 10:02
69. Zu Ende denken

Egal, welche Meinung man vertritt, man sollte sein Szenario zu Ende denken. "Zu Ende denken" bedeutet: Wohin führt mein Plan letztendlich?

Wenn man bereit ist, dieses Szenario zu akzeptieren, erst dann besitzt man eine qualifizierte Ansicht. Alles Andere ist naiv oder ignorant.

Beitrag melden
Seite 7 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!