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Flüchtlingskrise: Balkanstaaten im Abwehrmodus
DPA

Ungarn, Kroatien, Serbien, Slowenien - jeder Staat reicht die Flüchtlinge auf der Balkanroute weiter. Grenzen werden gesperrt, Botschafter einbestellt: Die Stimmung nimmt hysterische Züge an. Es gibt aber auch einen prominenten Aufruf zur Solidarität.

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Peter. D 19.09.2015, 16:01
1. Der Deal war:

Aussengrenzen sichern, dafür Binnengrenze öffenen. Der erste Teil des Deals funktioniert nicht, in Folge dann auch nicht der zweite.

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megamekerer 19.09.2015, 16:04
2. Drama beginnt sich zu formen!

Wenn jetzt nicht schnell Lösungen gefunden werden, haben wir mit dem größten Drama seit Ende der zweiten Weltkrieg zu tun! In Italien beginnt die Mafia die Flüchtlingskinder als Prostituierte und Drogenkurier zu missbrauchen, in Berlin sind bereits einige Flüchtlinge wegen diverse Kriminelle Handlungen verhaftet, es ist nicht absehbar was alles passieren kann! Europa muss erst die Grenzen schließen um das zu verdauen was bisher aufgenommen worden ist!

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larica 19.09.2015, 16:08
3. Paradox

"Im Namen der Menschlichkeit, unserer Grundsätze und unserer Werte fordern wir die Führungen und die Bürger unserer Länder auf, Solidarität mit den Flüchtlingen zu zeigen."

De Maizière zur Flüchtlingskrise: "Wir können nicht alle Menschen aufnehmen"
"Wir können aber auch nicht alle Menschen aus Krisengebieten und alle Armutsflüchtlinge, die nach Europa und nach Deutschland möchten, aufnehmen", sagte de Maizière im Interview mit dem SPIEGEL

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Freidenker10 19.09.2015, 16:08
4.

Man kann das doch schon Völkerwanderung nennen! Sorry, aber die EU sollte schleunigst ihre Aussengrenzen schließen! Willkommenskultur hin oder her, die Realität sieht doch so aus: Keiner will die Flüchtlinge aufnehmen und Deutschland kann und sollte nicht alle aufnehmen, also muss man dringend in der Realität ankommen und den Zustrom stoppen! Ein Kompromiss wäre nur noch Familien mit Kindern Schutz zu gewähren...

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Anton 100 19.09.2015, 16:12
5. Der Kardinalfehler

Der Kardinalfehler war die abrupte Osterweiterung der EU im Jahr 2004. Auf die Frage (bei einem Vortrag in München im Jahr 2011), ob die bisherige EU diese Erweiterung mentalitätsmäßig und kulturell schon verkraftet habe und überhaupt verkraften könne, antwortete Martin Schulz nur mit einem uneingeschränkten Lob der wirtschaftlichen Vorteile ...

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MikeRubato 19.09.2015, 16:12
6. Ich verstehe das Problem nicht, wer kann mir helfen ?

Alle diese Länder müssten doch nur einen Süd-Nord-Korridor bereitstellen, durch den die Menschen durchlaufen können, oder, wenns es mit "freundlichem Gesicht" sein soll, durch den sie mit Bussen oder Zügen durchgefahren werden. Am Ende der Kette ist Deutschland, das dann alle aufnimmt und registriert. Ist es jetzt schon zu viel verlangt, dass ein Staat pro Tag einige 1000 Menschen vom Süden in den Norden transportiert, das sind doch nicht mehr als vielleicht 10 oder 20 Sonderzüge, meinetwegen ein Zug pro Stunde ? Warum das Hickhack mit den Nachbarstaaten ?

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darthmax 19.09.2015, 16:14
7. Ablehnung

Ungarn, Serbien, Kroatien, Slowenien, Mazedonien, Griechenland, Dänemark, Irland, Polen, Tschechien, Slowenien niemand will die Flüchtlinge.
Selbst wenn diese dort registriert/aufgenommen werden, wer kann sie an der Weiterreise nach Deutschland/ Schweden hindern.
Zur Zeit profitiert die Bundesrepublik tatsächlich von dem fragwürdigen Verhalten der anderen Staaten.

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Zaunsfeld 19.09.2015, 16:14
8.

Zur Reisefreiheit und offenen Grenzen innerhalb Europas gehören auch stark gesicherte Außengrenzen. Ohne gut gesicherte und überwachte Außengrenzen kann die innereuropäische Reisefreiheit nicht funktionieren.

Die südosteuropäischen Staaten sollten untereinander kooperieren und gemeinsam einen gewaltigen, militärisch gesicherten Grenzzaun entlang der südöstlichen Außengrenze der EU errichten. Das kann auch gern von Deutschland mitfinanziert werden. Nur so werden wir Europa und unsere innereuropäischen Rechte und Vorzüge (innereuropäische Reisefreiheit usw.) sichern und auf Dauer erhalten können.

Europa muss sich abschotten oder es wird untergehen. Und da 95% aller Flüchtlinge nach Deutschland wollen und sowieso niemals freiwillig in Polen, Tschechien, Slowenien oder Ungarn bleiben würden, selbst wenn diese Länder sich zur Aufnahme bereiterklären würden, würde Deutschland zuerst untergehen.
Denn mit 5 bis 10 Millionen Flüchtlingen in den nächsten 5 Jahren wäre Deutschland völlig überfordert.

Schäuble hat ja nun schon eingestanden, dass in allen Ressorts kräftig gespart werden muss, damit wir die 1 Millionen Flüchtlinge, die wir jetzt schon haben, überhaupt finanzieren können. Die 6 Milliarden Überschuss, die die deutsche Bevölkerung dieses Jahr im Bundeshaushalt erwirtschaftet hat, ist schon wieder für die Flüchtlinge verfrühstückt. Nun wird auch noch eines Gesundheitskarte für alle Flüchtlinge ausgegeben. D.h. künftig werden die deutschen Arbeitnehmer auf einen Teil ihrer Gesundheitsleistungen verzichten müssen und über ihre Krankenkassenbeiträge die Flüchtlinge mitfinanzieren. Abgesehen von Hartz IV, Kindergeld und zahlreichen anderen Dingen, die bald an Flüchtlinge ausgezahlt werden muss, sobald sie länger als 6 Monate in Deutschland sind.

Bedanken können wir uns für alle das bei Mama Merkel und den 1% Jubelpersern, die an den Ankunftsbahnhöfen unbedingt ihrem Helferkomplex nachgeben müssen. Diese Bilder vom mit Applaus willkommen geheißenen Flüchtlingen haben sich im ganzen Nahen Osten und in Nordafrika in den sozialen Medien wie ein Lauffeuer verbreitet. 50 Millionen Menschen sitzen in diesen Regionen auf gepackten Koffern und warten nur darauf, sich auch auf den Weg ins gelobte Land Deutschland zu machen.

Refugees Welcome, oder?

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rationalism 19.09.2015, 16:14
9.

Die Balkanstaaten retten unsere nicht nur in der Flüchtlingsfrage völlig durchgeknallte Kanzlerin und werden dafür beschimpft. Mir wäre es lieber, sie würden alle Flüchtlinge durchlassen, denn die deutschen Traumtänzer müssen endlich mal begreifen, dass die Realitäten stärker sind als die Moral.

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