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Flüchtlingskrise in Bosnien: Die humanitäre Katastrophe vor den Toren der EU
Elvis Barukcic/ AFP

In Bosnien-Herzegowina sitzen Tausende Migranten unter katastrophalen Bedingungen fest. Verantwortlich dafür ist die rigide Rückschiebepraxis der Kroaten. Angeblich wird an der Grenze sogar geschossen.

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isar56 25.11.2019, 22:52
1. Verantwortlich dafür

ist u.a. die deutsche Regierung, weil sie seit mehr als vier Jahren rein gar nichts tut, um diese Menschen ausreichend über die Lebenssituation hier zu informieren. Wohnungsnot, unterbezahlte Jobs, Hartz IV. Ich bin in der Integrationshilfe tätig. Diese Migranten laufen von einer Armut in die nächste. Ich habe hier Familien erlebt, die bitter enttäuscht waren und unterhalb des Lebensstandards von zuvor landeten. Und Merkel kriegt den Dings nicht hoch. „Mir doch egal“ - oder?

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schalke07 26.11.2019, 23:07
2. Kroatien schuld?

Nein, schuld sind die Migranten, die ohne Erlaubnis in die Bundesrepublik wollen. Die Kroaten machen es richtig. Bravo.
Am besten diese Leute sofort ausfliegen in ihre Heimatländer

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karlsiegfried 26.11.2019, 23:09
3. Wer anderswo ...

in ein visapflichtiges Land einreist, ohne Visa, zum Beispiel über einen Flughafen, wird ruckzuck kostenpflichtig zurück geschickt.

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Lua-Lua 26.11.2019, 23:09
4. Humanitäre Pflicht zur Aufnahme

Die Schilderungen sind ja wie von einem apocalyptischem Endzeit Film aus Hollywood. Und der Winter kommt erst noch. Hier Bosnien, da Griechenland dort Türkei. Überall Flüchtlingscamps. Diese Menschen brauchen unsere Hilfe JETZT und Wir debattieren nur rum.

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sofrasi 26.11.2019, 23:11
5. Die EU muss Recht durchsetzen

"Die EU muss dafür sorgen, dass Menschen an der kroatischen Grenze endlich normal und geordnet Asyl beantragen können."
Muss sie nicht! Darf sie nicht!

Kein Flüchtling kommt über den Seeweg aus einem nicht sicheren Staat nach Kroatien.
Jeder Flüchtling, der meint, er entscheidet, wo er einen Asylantrag in der EU stellt, bricht unser europäisches Recht.
2015 war die deutsche Reaktion gut und richtig. 2015 darf sich aber nicht wiederholen. Asyl ist in dem ersten EU Staat zu stellen, in den Mann, Frau oder Kind betritt.
Politisch verfolgt ist man nur, wenn man sich an Recht und Gesetz hält.

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Garak 26.11.2019, 23:13
6. Das dürfte eher die Ausnahme sein!

Zitat von isar56
Ich habe hier Familien erlebt, die bitter enttäuscht waren und unterhalb des Lebensstandards von zuvor landeten.
Dazu müssen sie in den Herkunftsländern schon zur Oberschicht gehört habe damit es ihnen in Deutschland schlechter geht.

Denn in der Heimat gibt es in der Regel wenig bis gar keine soziale Absicherung, während hier der Staat für Unterkunft, Nahrung und Medikamente sorgt wenn sie sich nicht selbst versorgen können.

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vercingetorix1 26.11.2019, 23:13
7. NOCH mehr

nach Deutschland?? Nein!
Da lobe ich mir Polen, Ungarn, Weißrussland und China, die machen ihre Grenzen dicht.

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vercingetorix1 26.11.2019, 23:15
8. Natürlich

Zitat von isar56
ist u.a. die deutsche Regierung, weil sie seit mehr als vier Jahren rein gar nichts tut, um diese Menschen ausreichend über die Lebenssituation hier zu informieren. Wohnungsnot, unterbezahlte Jobs, Hartz IV. Ich bin in der Integrationshilfe tätig. Diese Migranten laufen von einer Armut in die nächste. Ich habe hier Familien erlebt, die bitter enttäuscht waren und unterhalb des Lebensstandards von zuvor landeten. Und Merkel kriegt den Dings nicht hoch. „Mir doch egal“ - oder?
sind wir Deutsche, die mehr als alle EU-Staaten an Flüchtlingen aufgenommen haben, selbst unter der Gefahr der Zerstörung der eigenen Gesellschaft, schuld an allem.
Welch ein armer Spinner!!

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weltverbesserer75 26.11.2019, 23:16
9. Das Asylrecht kennt keine Obergrenze...

Deutschland hat eine moralische Verantwortung diesen Menschen gegenüber, die sich aus den Grundsätzen des Humanismus ergibt. Was an den Außengrenzen der EU passiert, ist eine humanitäre Katastrophe und das dürfen wir so nicht akzeptieren. Die Würde des Menschen ist unantastbar, heißt es im Grundgesetz. Wir sollten uns daran erinnern und den Menschen dort ein Leben in Würde in Deutschland ermöglichen.

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