Forum: Politik
Flüchtlingskrise: Das Ende des Sommermärchens
REUTERS

Streit um Geld, neue Grenzkontrollen in Richtung Süden - die Flüchtlingskrise droht viele im Land zu überfordern. Sind Deutsche doch nicht flexibel?

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jojack 14.09.2015, 05:19
1. Seehofer hat Recht!

Ja, die Bundesregierung hat es verschlafen und mit ihr wir alle. Die elende Lage der Menschen in den Auffanglagern in der Türkei, im Libanon und in Jordanien war allenfalls ein Randthema. Deutsche Hilfe: Fehlanzeige. Statt dessen lädt Frau Merkel die Flüchtlinge nun zu der riskanten Überfahrt über das Mittelmeer ein und finanziert damit die kriminellen Schlepperbanden. Dabei war spätestens das bemerkenswerte Eingeständnis der Bundesarbeitsministerin ein Weckruf: da kommen Menschen, die nicht im Geringsten die Voraussetzungen für ein Erwerbsleben in Deutschland mitbringen. Die ganzen Lügen über die ach-so-gut gebildeten Flüchtlinge, die auf dem hiesigen Arbeitsmarkt händeringend gesucht würden, waren damit entlarvt. Und klar ist damit auch dem Letzten: diese Menschen können nicht nach Deutschland kommen, wir können sie nicht integrieren. Und was die moralische Dimension anbelangt: wo ist die Moral der flüchtenden Männer im wehrfähigen Alter, ihre Heimatländer zu befreien und zu befrieden?

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pandur1234567@yahoo.com 14.09.2015, 05:24
2.

Ostdeutsche wurden auch mal mit Applaus empfangen und haben sogar ein ganzes Land mitgebracht. Heute ist der Ton anders. ;)

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joG 14.09.2015, 05:24
3. Märchen enden meist im Glück. ....

.....aber hier ist die menschelnde Selbstdarstellung in den internationalen Medien war von vornherein unüberlegt und oder verlogen zu Tränen verurteilt. Jetzt hat man so viele damit angelockt, daß man dem Beispiel Ungarns gezwungen ist zu folgen.

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gigi76 14.09.2015, 05:28
4. Naivität

Ich darf ergänzen: "und sie bricht Deutschland das Genick". Frau Merkel hat sich schlichtweg verhoben, Warnungen gab es genug.

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wuehli 14.09.2015, 05:35
5. wieder ein Träumer

Die Regierung hat einfach nur richtig entschieden. Punkt.

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nsmith 14.09.2015, 05:36
6. No Surprise...

Das Sommerrefugeetraum ist vorbei... Aber nicht fuer die tausende die noch unterwegs sind. Good Luck, Deutschland!

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Mach999 14.09.2015, 05:40
7.

De Maizière hat versagt. Er hat wahrscheinlich wieder einmal von nichts gewusst. Schuld sind andere; mal sehen, wer es diesmal ist. Das Übliche eben bei ihm.

Die Grenzen dicht zu machen, ist jedenfalls Unsinn. Wenn Menschen an der Grenze "aufgegriffen" werden, muss man sie ja trotzdem aufnehmen. Es ändert sich nichts an der Zahl, das Problem wird nur auf die Bundespolizei verlagert, die sich dann um die Flüchtlinge kümmern muss. Eine selbst für de Maizières Verhältnisse erstaunlich undurchdachte Maßnahme.

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hevopi 14.09.2015, 05:41
8. Mich wundert nur noch die

unglaubliche Naivität der Politik, aber auch der Autoren, die bestimmt noch nie in vielen dieser "Flüchtlingsländer" waren. Viele Länder in Afrika mit über einer Milliarde Einwohnern ist zum größten Teil hochgradig korrupt, wird dann noch mit Entwicklungsgeldern von vielen Ländern unterstützt, die allerdings oft nicht bei den Bürgern ankommen. Wenn dann ein Mensch hört, in Deutschland ist es viel besser, Gesundheitsvorsorge und soziale Unterstützung oft höher auch ohne Arbeit, dann versucht er es. Natürlich wird bei Erfolg die Großfamilie informiert und kommt auch, leider oft durch Schlepperbanden (das Geld kommt zum größten Teil aus Europa). Bei dem Krisenherd Syrien ist in bestimmten Gebieten, nachdem wir mit den Amerikanern dort den Krieg gefördert haben, wirklich die Flucht die einzige Alternative. Beim Familiennachzug allerdings auch oft nur vorgeschoben. So werden wir dann sehr schnell überrannt, die guten Menschen fördern (ohne jedes Wissen) es und wir werden spätestens in ca. 2 Jahren in Europa Konflikte haben, weil einige der jungen Männer sich vom Salafismus begeistern lassen und natürlich auch die Kriminalität steigt. Dann besteht die Gefahr (wie ja jetzt schon), dass es ins krasse Gegenteil umschlägt und nicht nur Rechtsradikale Fremdenfeindlichkeit fördern. Augenscheinlich werden ja jetzt einige Politiker wach, vielleicht ja auch Sie, Herr Nelles. Nur zur Info: Ich habe in meiner berufsaktiven Zeit dafür gesorgt, dass ca. 60 flüchtige Vientnamesen einen guten Job hatten. Integriert haben die sich nie, aber ich war froh, das diese Menschen (die ich persönlich sehr mochte) wieder nach dem Vietnamkrieg eine Chance bekamen. Das war aber überschaubar, denn wenn es so weitergeht, wie bisher, kommen dieses Jahr 1 Mio Menschen mit steigender Tendenz und nicht nur aus Syrien. Gesetze werden da einfach nicht mehr beachtet, wir werden leider kulturell unterjocht und aus dem guten Willen wird eine Haßkultur. Es ist nicht damit getan, einen Herrn Seehofer schlecht zu reden, sondern bitte konkrete Analysen der jetzigen Situation.

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alexgoph 14.09.2015, 05:43
9. Es hat sich ausgemerkelt

Es offenbart sich das klägliche Scheitern einer undurchdachten, überstürzten, ungeplanten Politik, die komplett den Verstand ausgeschaltet zu haben scheint. Oder wollte Merkel diese Zustände bewußt herbeiführen? Sie scheint schon seit längerem nicht mehr im Interesse ihrer Bevölkerung zu handeln. Ihr Mobiltelefon wurde abgehört (NSA Affäre) - keine Reaktion. Mit Schäuble zusammen hat sie in der zum Dauerzustand verkommenen Alimentierung Griechenlands (von Rettung kann keine Rede sein) mehrfach bestehendes Recht und bestehende Verträge gebrochen, und nun diese völlig aus dem Ruder gelaufene Einwanderungs,- und Asylpolitik, die ohne jeglichen Sinn und Verstand durchgepeitscht wurde. Als Kanzlerin hat sie mehrfach kläglich versagt. Setzen, fünf, hieße es in der Schule. Es ist an der Zeit, daß sie abtritt. Wer sie immer noch als 'Mutti' bezeichnet, der hat nicht begriffen, daß diese Frau anderen Mächten hörig ist und daß von ihr eine Gefahr für dieses Land ausgeht. Sollte ich mich irren, und ihr fälschlicherweise Absicht unterstellt haben, dann kann ich nur vermuten, daß bei ihr einige Synapsen fehlgeschaltet sind, was zu dieser erschreckenden kognitiven Dissonanz führt. Denn: wer für alles offen ist, der ist nicht ganz dicht.

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