Forum: Politik
Flüchtlingskrise: Ein Zaun für Europa
REUTERS

Die Deutschen müssen sich entscheiden: Wenn sie gute Europäer sein wollen, müssen sie ihre Flüchtlingspolitik revidieren. Oder sie bestehen weiter darauf, keine Zäune zu bauen - und bringen damit alle gegen sich auf.

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Chercheur 03.11.2015, 17:18
180. Und der Nächste...

...der meint, mit mehr Grenzen ließe sich diese Krise bewältigen. Herr Fleischhauer, Sie sollten sich doch unbedingt um einen Job als Pegidas Pressesprecher bemühen. Immerhin sind Sie - im Gegensatz zur Mehrheit dieser Geiferbande - so schlau, nicht vom Schußwaffengebrauch zu sprechen, der ja wohl bei einer konsequenten Grenzsicherung unerlässlich wäre, gelle? Es fragt sich nur, wie lange es wirklich dauern würde, bis aus dem Pegidenhauptquartier der Befehl zum "Zurückschiessen" erteilt wird. Aber das würde ja dann nicht jeden in Deutschland wirklich erschrecken, nicht wahr? Pfui...

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bentsen 03.11.2015, 17:20
181. Bin absolut Ihrer Meinung...

Zitat von dokuti1
Ich bin für einen Zaun, bis ich wieder Fragen stellen darf! Es werden immer mehr Ungeheuerlichkeiten lapidar dahergeplappert: "Es wird Verteilungskämpfe geben." Niemand fragt: WEN betrifft das? Die Kanzlerin: "Deutschland wird sich verändern". Niemand stellt die Frage: WIE? Anscheinend wissen alle die Antworten, nur konkretisieren will sie niemand! Lieber thematisiert man edles Helfertum - wer unschöne Fakten anspricht ist ein "Hetzer". Wer glaubt, dass die Mächtigen und unsere Wirtschaft, deren Marionetten unsere Politiker längst sind, plötzlich blindem Helfertum folgen? Damit hat sich für mich die Moral-Debatte erledigt, die nur Opium für das Volk ist.
Ich bin absolut Ihrer Meinung !!!
Jedoch drängt sich mir in diesem Zusammenhang noch eine ganz andere Frage auf.
Warum hat man eigentlich nicht schon vor Jahren einen Zaun um IS & Co gezogen?!
Sprich : WAFFENEMBARGO !!
Mit Steinen werden die dort kaum schmeißen.
Und bei den ungeheuren logistischen Leistungen die diese Kampfeinsätze kosten,bei den Unsummen an Geld die dafür ausgegeben werden - auch jetzt für die Flüchtlingskrise danach - müsste das doch möglich sein.
Nee, geht nicht.
Warum eigentlich nicht....??
Außerdem, es wird so viel demonstriert auf unseren Straßen. Warum nicht `mal - einheitlich und machtvoll - für den Frieden auf dieser ( unserer ! ) Welt.
Gibt es etwas Wichtigeres ???
Denke der Frieden ist in dieser gegenwärtigen Zeit so bedroht, wie nie in jüngster Vergangenheit.

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Willi Wacker 03.11.2015, 17:20
182.

Zitat von conny1234
Alle Mauern die gegen Menschen gerichtet sind, sind Geschichte. Ich will nicht in einem zugemauerten Europa leben! Wenn so viel Kleingeist existiert, wandere ich aus! In Länder ohne Mauern!
Sagen Sie uns, welches Land der Welt verzichtet auf Visa oder Grenzkontrollen?
Bitte, wir warten...
(nein, _eine_ bestimmte Antwort gilt nicht)

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schaukelpirat 03.11.2015, 17:21
183. So leicht wie der Autor meint, macht es sich Österreich nicht

Im Verhältnis zur Bevölkerung nahmen und nehmen wir mehr Flüchtlinge auf als Deutschland. Das Dilemma beginnt am Grenzübergang Spielfeld, wo die meisten Ankommenden drei Dinge sagen: "No Asyl, no fingerprints, Germany!" Illegaler Grenzübertritt ist in Österreich eine Verwaltungsübertretung, die keinen Einsatz polizeilicher Gewalt rechtfertigt. Theoretisch wäre Zwang möglich, um die Asylwerber gegen ihren Willen in Ö. zu registrieren. Aber neben jedem, der von der Polizei dazu gezwungen wird, ziehen hunderte vorbei, die wegen der schieren Menge nicht registriert werden können. Zudem "schickt" sie Österreich nicht weiter, sondern die Flüchtlinge kommen nach Deutschland, weil sie sich eingeladen fühlen. Die Bustransporte werdejn organisiert, damit die (bisher mehr als 400.000) Flüchtlinge nicht ziellos im Bundesgebiet herumirren. Es stellen aber etliche noch an der Grenze zu Deutschland bei uns den Asylantrag!

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wauz 03.11.2015, 17:22
184. Geschichte: 6!

Zitat von Liberalitärer
Ach das hat ein paar Jahrhunderte - auch in China - gut funktioniert, natürlich ändern sich Gesellschaften, das ist doch gut so.
Soso, Jahrhunderte?
Tatsache: Die chinesische Mauer war eine militärische Anlage, die aber Überfälle nicht verhindern konnte. Es ging aber nicht um Einwanderung.
Zweitens der römische Limes war auch nur sauteuer, sondern auch noch wirkungslos. So lange innerhalb des Limes die Bevölkerung stabil war, war auch der Siedlungsdruck gering. Und damit das militärische eher nebensächlich.Als aber die Bevölkerung zurückging, haben sich die Alemannen angesiedelt. Und tatsächlich das schwächelnde Land wieder aufgebaut.

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symolan 03.11.2015, 17:22
185.

Zitat von K:F
sind aber in der geschichtlichen Entwicklung ihres Kolonialismus eine Ursache für die Flüchtlingskriese. Beide werfen aber Bomben. Solidarität war von beiden noch nie ein Thema. Handaufhalten und Deutschland zahlen lassen, das war bisher Europa in deren Augen. Wenn es aber um die Besetzung von Europaposten geht, war der Franzose immer ganz vorne.
Man findet wohl immer einen Grund, einen Krieg irgendjemandem anzuhängen, der da schon seit Jahrzehnten nicht mehr so richtig war.

Nein, ich glaube wirklich nicht, dass der Kolonialismus der Grund für diese Flüchtlingskrise ist. Es dreht sich da ja weniger um willkürlich gezogene Grenzen und mehr um eine Religion, die zur Ideologie gemacht wird.

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Liberalitärer 03.11.2015, 17:23
186. Kontrolliere Defensive

Zitat von bekkawei
Das Problem ist eben, dass die Menschen, die kommen, vollkommen andere Vorstellungen von Freiheit, Menschenrechten und Vielfalt haben. Wenn der Schutz da ist, kommen weitere Forderungen. Und da wird es Kollisonen geben, die die Gesellschaft erschüttern werden. Wir werden uns noch wundern.
Das mag sein, das liegt aber tatsächlich an uns wie an den Ankommenden. Entweder wir haben ein besseres System oder es verschwindet mit gewissem Recht, das klingt sozialdarwinistisch und ist auch so gemeint. Das Bessere ist des Guten Feind. Aber man muss schon gewillt sein, nach Innen und nach Außen zu verteidigen. Das ist manchmal nicht hübsch und gibt keine guten Bilder.

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fritzyoski 03.11.2015, 17:24
187. Den Verraeter verraten

Deutschland hat sich arrogant ueber die anderen Laender hinweggesetzt und die ganze Welt eingeladen. Ich finde es grossartig das diese Merkel nun brutalst moeglich auflaufen lassen. Das Fluechtlingsproblem ist zum grossen teiil ein hausgemachtes deutsches Problem. Andere Laender taeten gut daran ihre Grenzen nach Deutschland zu befestigen damit das Chaos nicht in ihr Staatsgebiet ueberschwappt.

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observerbgg 03.11.2015, 17:25
188. Es ist

nicht eine Entscheidung der Deutschen allein. Mutti hat die Büchse der Pandora geöffnet und hält sie seitdem lachend weit offen, ohne zu merken, was sie anrichtet. Immer noch ruft sie lauthals nach mehr Flüchtlingen und wird nicht müde zu betonen, dass wir das schon schaffen werden. Sie und der selbsternannte Kanzlerkandidat Gabriel werden mit Ihrem Unterlassen Europa in eine Existenzkrise führen. Griechenland ist dagegen ein Witz, kostet das doch nur Geld und hat bis dato nicht diese Gewaltexzesse ausgelöst, deren Anfänge wir gerade vermehrt beobachten können. Wenn Europa dann am Ende ist, geht sie mit fetter Pension in den Ruhestand oder zu UN, um zu beweinen, was sie angerichtet hat. Schönes neues einiges Europa. Wir sind dann mal weit weg.

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Willi Wacker 03.11.2015, 17:26
189.

Zitat von skampi
Ich muss Sie hier korrigieren. Nur wenige der Migranten laufen hierher. Es dafür eine Transport-Infrastruktur, die nebenher ordentlich daran verdient. An Stellen an denen längere Strecken zu Fuß zurück gelegt werden müssen (z.B. Grenzübertritte) stehen westliche Kamerateams, da es hier die eindrückliche Bilder "einzufangen" gilt.
So isses.

An der Misere verdienten und verdienen sich einige Leute dumm und dämlich.
In fünf Jahren kaufen diese Leute sich die schönsten Häuser und bezahlen bar.
(dem on-dit nach soll die Mafia (italienische, türkische) in Berlin alles kaufen, was noch zu kaufen ist)

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