Forum: Politik
Flüchtlingskrise: Merkels sieben gefährlichen Freunde
AFP

Die Popularität der Kanzlerin leidet, die Umfragewerte der Union sinken. Die Flüchtlingskrise kratzt an Angela Merkels Image der Unantastbaren. Ein Überblick über ihre möglichen Widersacher in der Partei.

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melnibone 27.10.2015, 18:22
260. Die ´Dämmerung´ ...

von ´Helmuts´ ´Mädchen´ scheint nicht mehr aufzuhalten. Sollte Frau Merkel sich Koalitionsintern dennoch durchsetzen ... wage ich mal die Prognose dass: natürlich nur in meiner Sichtweise, die CDU/CSU wird dramatisch bei den nächsten Landtagswahlen verlieren wird.
Der ´Wähler´ bzw. die Partei/´Politikstrategen´/die Medien ... wird/werden ein Opfer ´verlangen´ und Sie werden ein Opfer ´erhalten´.
Zu schwierig?
Frau Merkel hätte ich auch vor zehn Jahren nicht ´nachgetrauert´.

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schmidthomas 27.10.2015, 18:24
261. Sicher?

Zitat von nocheinbuerger
Sie meinen die Teile der Bevölkerung, die sich immer noch durch die massive Diffamierungskampagne von der einzigen bürgerlichen Alternative zumm etablierten Parteienkartell abhalten lassen, nämlich der AfD.
Der "bürgerliche Teil" der AfD ist inzwischen bei ALFA und die machen, leider von den Medien noch weitgehend totgeschwiegen, die Politik, die man von einer an einer sachlichen demokratischen Auseinandersetzung orientierten Partei mit echter Lösungskompetenz erwarten kann.
Ja, wir sind noch Wenige aber wir können noch jeden Morgen in den Spiegel schauen.

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elikey01 27.10.2015, 18:27
262. Warum

Zitat von Octavio
als Kanzler ist nach wie vor Herr Schäuble, wobei ich allerdings Frau von der Leyen nicht unterschätze. Die zuletzt an ihr geäußterten Kritiken halte ich für völlig lächerlich und sind sicherlich als Querschüsse aus den Reihen der Bundeswehr zu bewerten.Nach ihren entscheidungsfaulen Vorgängern ist sie bisher der einzige " Mann " an der Spitze des Verteidigungsministeriums die sich wirklich um eine sinnvolle Reformen an der Spitze der Bundeswehr bemüht, schafft sie dieses Amt, schafft sie auch Frau Merkel ab.Das sie sich zur Zeit nicht aus der Deckung wagt ist sicherlich Kalkül warum sollte sie sich auf den Opferaltar von Frau Merkel begeben,da ist diese nach wie vor in allen ihren Taten die ihre Macht gefährden könnte gnadenlos.Warten wir mal ab.Frau Merkel Abgang wird hoffentlich bald kommen.
@Octavio, #103
... die Kanzlerin Frau v.d.Leyen auf den Schleudersitz "Bundesverteidigungsministerium" setzte, dürfte jedem polit. gut Informierten klar sein, vor allem jenen, die nicht einem zementierten Weltbild befangen sind und damit lediglich subjektiv die "Lage" beurteilen.

M.M.n. verhält sich Frau v.d.L. daher auch klug, wenn sie sich meinungstechn. nicht offiziell gg. die Kanzlerin-Linie in der Flüchtlingspolitik stellt. Schließlich dürfte auch ihre noch erinnerlich sein, wie zügig die Kanzlerin "volles Vertrauen" ausspricht, und zwar jenen, die kurz danach gegangen werden - natürlich voller Respekt und mit Bedauern.

Ob die "Brutusierung" gg. Frau Merkel in den inneren Zirkeln nicht längst fortgeschritten ist, wird die Öffentlichkeit auch erst dann mitbekommen, wenn die Medien eine neue "Story"-Chance wittern und die ersten Protagonisten genüsslich "auspacken".
Bislang ist das Flüchtlingschaos jedenfalls bei weitem perfekter als Berlin zuzugeben bereit ist, zumal die für Abschiebung nicht Asylberechtigter zuständigen (meist rot-grünen) Länder sich dabei nicht überanstrengen, sondern den Schwarzen Peter Berlin zuweisen.

Es dürfte noch einige (mit Brass auf der Seele) geben, die sich z.Z. bedeckt halten, um bei "passender" Gelegenheit wirkungsvoll zu agieren, sich in Szene zu setzen. Aus diesen Sphären scheint - mir zumind. - der Kanzlerin Götterdämmerung noch viel eher zu "befürchten" sein. Alle konnte sie ja nicht wegbeißen und es müssen ja nicht ausschließlich "Willige" aus CDU/CSU sein, die nun ihre Chance wittern, aus der Deckung zu kommen.
Gerade die "von hinten durch die Brust ins Auge" Kritisierenden, aber in vorderster Front "Wohlwollenden" müssten Merkel als die "gefährlicheren" Stuhlsäger einschätzen.

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Watschn 27.10.2015, 18:29
263. Seh ich auch so....

Zitat von kado18
Die Kanzlerin muss weg, aber was dann, die Grünen holen mit der SPD und den Linken noch viel mehr ins Land, versenken mit beiden Händen noch wesentlich mehr Mrd. Man denke an die Agenda 2010 mit der Rot / grün die Steuern der Superreichen senkten, die Kleinen belasteten. Nur die AfD kann Merkel bremsen, dort sind keine Nazis, sondern Realisten aus allen Parteien, die auch das Eurodesaster rechtzeitig erkannten. Sehr wohl kann man die Grenzen ohne Zäune dicht machen...
Die AfD ist realistischerweise die einzige basisbürgerliche-konservative Alternative...

Die etablierten CDU/CSU, SPD, GRüNEN, FDP u. auch die Linken....haben -nachvollziehbar- eine gewaltige Konkkurenz-Angst vor ihr, u. deshalb verunglimpfen u. diffamieren sie...sie als Nazis...

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wecan 27.10.2015, 18:30
264.

Zitat von mar-kosch
OK, die Alternaive wäre, zu resignieren. Klingt auch nicht besser. Irgendwie muss man mit die Tatsachen akzeptieren und handeln. Deutschland hat die Mittel, mit einem Vielfachen dessen klar zu kommen, was Sie schon als Problem sehen. Notfalls müssen wir enger zusammen rücken. Na und? Die Probleme lassen sich auch nicht asusblenden. Die Erde ist nicht undendlich groß. Irgendwann stehen die Probleme vor unserer Tür, in welcher Form auch immer. Es ist besser, pro-aktiv zu sein. Das heißt auch, dass man sich aus Konflikten in der Welt nicht immer heraus halten kann. Auf Dauer wird es nicht möglich sein, dass wir uns nur die Rosinen heraus picken und der Rest der Welt uns nichts angeht.
Nein, die Alternative wäre klar und deutlich zu signalisieren, dass wir nicht alle Menschen der Welt, die herkommen möchten, hier aufnehmen können und dass wir das auch nicht wollen.

So machen es fast alle anderen Staaten der Welt! Dagegen lautet unser Motto: Deutschland integriert die Welt bei sich zu hause. Absurd!

Aber für viele ist es ja einfach nur ein seltsamer Zufall, dass weltweit immer mehr Menschen aufbrechen und ihr Ziel von Anfang an Deutschland heisst.

Sie schreiben: "Notfalls müssen wir enger zusammen rücken. Na und?" Nein, notfalls müssen wir mal ganz anders wählen. So wie es auch in unseren Nachbarländern gemacht wird.

Ich bin nicht bereit, hier enger zusammen zu rücken, weil sich auf anderen Erdteilen mehrmals im Jahrhundert die Bevölkerung verdoppelt und dort entsprechend Perspektivlosigkeit herrscht und Konflikte entstehen.

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wecan 27.10.2015, 18:36
265.

Vielleicht kann man die heutige Situation mit 1914 vergleichen. Auch damals unterschätzten unfähigen Politiker die Brisanz der Lage. Dann gaben sie sich optimistisch und siegessicher und auch die Bürger wollten nur zu gerne an schnelle Erfolge glauben. Das Land hatte eine lange Friedenszeit genießen dürfen und war wirtschaftlich sehr stark geworden. Es muss wohl die daraus erwachsene Dekadenz gewesen sein, die in die Katastrophe des ersten Weltkriegs führte. Man konnte sich im Sommer 1914 in Deutschland nicht vorstellen, dass wenige Jahre später im Land gehungert würde. Auch wenn es heute nicht so dramatisch ist wie damals, sehe ich doch einige Parallelen.

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53er 27.10.2015, 18:43
266. Es ist nur davor zu warnen,

aus der Flüchtlingskrise nun einen Tyrannensturz zu stricken. Merkel muss zwar nicht die üblichen Pappnasen aus der CDU fürchten, die werden kaum in der Lage sein, die Kanzlerin vom Thron zu verdrängen, haben sie doch auch nichts besseres anzubieten. Aber Merkel muss die zunehmend schlechte Stimmung in der Bevölkerung fürchten. Wenn nicht kurzfristig dem "kommt alle her, wir schaffen das" endlich ein " Es geht nicht mehr, wir nehmen niemand mehr auf" folgt, wird man ihren nächsten Wahlsieg in Frage stellen. Wenn Merkel und ihre CDU sich schon nicht um die Stimmung in der deutschen Bevölkerung scheren, die absolut berechtigt auch die Schattenseiten des Flüchtlingsstroms sieht, die zuvor von vielen Blauäugigen einfach verdrängt wurden, dann sollte sie wenigstens daran denken, dass zigtausende Asylsuchende an den Grenzen im Balkan in diesem Winter jämmerlich zugrunde gehen werden. Die Alternative wäre erneut alle Türen aufzureissen. Zu welchem Preis, es wäre mehr als riskant!! Diejenigen, die angesichts des Dramas an den Aussengrenzen immer noch davon reden, dass wir das schaffen, machen sich eindeutig mitschuldig an den abzusehenden, dramatischen Ereignissen in Ungarn, Kroatien und Slowenien.

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judasmüller 27.10.2015, 18:44
267. Seehofer

Seehofer ist der richtige Kanzlerkandidat. Von dem, was er aus Eigennutz für Bayern entscheidet, profitiert die gesamte BRD. Denn Bayern ist nunmal das südlichste Bundesland.

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uvg 27.10.2015, 18:45
268. Die lautesten und wortgewaltigsten ...

Kritiker der Bundeskanzlerin zeichnen sich gemeinsam dadurch aus, dass sie mangels Kompetenz NULL Ideen zu konstruktiven Ptroblemlösungen beisteuern. Und das Seehofer-Mantra des "Merkel muss weg" ist nur noch peinlich. Denn er wird niemals Bundeskanzler werden. Auch wenn er davon träumt.

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broväsor 27.10.2015, 18:47
269.

Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde. Wer allerdings zu häufig reaktionär wie Frau Merkel -mit z.T. überzogenem Opportunismus und einer Prise Alleinherrschaft- glaubt, Partei-"Freunde" hinter sich scharen zu können, der/die irrt. Schön wäre es dennoch, wenn Sie all´ den genannten ihr vollstes Vertrauen aussprechen würde.

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