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Flüchtlingskrise: Österreichs Außenminister fordert Schutzzonen in Syrien
DPA

Zivilisten sind dem syrischen Bürgerkrieg schutzlos ausgeliefert, viele fliehen nach Europa. Österreichs Außenminister Kurz fordert deshalb im SPIEGEL abgesicherte Bereiche in Syrien - und Verhandlungen mit Machthaber Assad.

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mitch72 18.09.2015, 13:53
1. Assad?

Assad wird hier das kleinere Problem und Übel sein, denn solange der IS in Syrien aktiv ist, ist Assad auch ein Opfer. In diesem Sinne macht putin genau das Richtige, und des Friedens Willen sollte auch Europa und die USA mit Russland zusammen Assad gegen den IS unterstützen.

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moritzmaxx 18.09.2015, 13:54
2. Guten Morgen,

Europa ! Schlaft weiter, Politiker !

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beta2012 18.09.2015, 13:55
3. ein sehr guter Vorschlag!!

Syrer sollen in ihrem Heimatland aber geschuetzt bleiben. Die Entwurzelung aus ihrem angestammten Heimatland ist inhuman und unmoralisch.

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kurt.wehrli 18.09.2015, 13:57
4. Himmeltraurig

Verhandlungen, tja, die hätten vor Jahren beginnen müssen.

Wenn ich Assad wäre, dann würde ich die EU zuerst einmal hängen lassen, mit einem gerüttelt Mass an Schadenfreude ... bis die ganze EU-Politelite auf den Knien angerutscht kommt.

Mit Putin im Rücken kann sich der Mann genüsslich zurücklehnen.

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Tommi16 18.09.2015, 13:59
5. Richtig

Russland hat ein Aufnahmelager für 500 Flüchtlinge auf einer Pferderennbahn in der syrischen Stadt Hama eingerichtet. Auf einem 500 Quadratmeter großen Gelände wurden 25 Zelte mit Liegen, vier Feldküchen, Speiseräumen und Sanitäranlagen aufgestellt.

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robin-masters 18.09.2015, 14:01
6. Zustimmung

hätte schon lange passieren müssen und das zur Not mit militärischer Gewalt.

Leider gibt es sehr sehr viele Interessen in dieser Region (Türkei, Russland, USA, Kurden, IS, freie Rebellen und andere Gruppen)

Es gibt eigentlich keinen Weg ohne militärische Intervention, Russland hat das natürlich schon lange erkannt. Sie sehen in Assad ihren Heilsbringer.

Man muss sich mit Assad und Russland an einen Tisch setzen. Das beste was raus zu hohlen wäre, wären freie Wahlen unter internationaler Beobachtung nach einem Sieg Assads. Jetzt Wahlen abzuhalten ist unrealistisch.

Es wäre natürlich die nicht ganz so schlechte Option unter vielen schlechten Optionen - der USA sei dank.

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lynx999 18.09.2015, 14:01
7. Letztendlich

führen diese Worte von Herrn Kurz zu einem Militäreinsatz. Dieser ist aber nicht von hern Kurz herbeigeredet, sondern schlichtweg die logische Konsequenz der Ereignisse und Herr kurz der erste der es wagt dies so anzudeuten.

Im Prinzip steht Europa vor der Wahl: Militäreinsatz zur Herstellung von Schutzzonen oder die Aufnahme und sofortige Integration von mehreren Millionen Flüchtlingen pro Jahr. So bitter es für alle klingt - aber der Militäreinsatz wird eine ökonomisch getroffene Entscheidung werden.

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Haudegen 18.09.2015, 14:07
8. Wenn man den Teufel nicht austreiben kann,

muss man mit ihm reden - besser jetzt als später. Die Einrichtung von Schutzzonen ist eine Idee, die schnellstens umgesetzt werden sollte. Kroatien schreit schon um Hilfe. Wenn ich die Zahlen an Flüchtlingen hochrechne - 14000 in zwei Tagen - und davon ausgehe, das fast alle nach Deutschland kommen dann liege ich bei ca. 2,5 Millionen Flüchtlingen. Die Meisten von diesen werden bei erfolgreichem Asylantrag ihre Familien nach reisen lassen wollen, worauf sie ein Recht haben. Die Zahl der Flüchtlinge und das Ausmaß werden mMn. von der Politik völlig fehl eingeschätzt. Es gibt eine soziale Katastrophe wenn nicht endlich was geschieht.

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deckergs 18.09.2015, 14:08
9. Schutzzonen

Schutzzonen hätte doch der 'Machthaber' längst selbst einrichten können, wenn ihm am Schutz der Bevölkerung gelegen wäre.
Statt dessen lässt er Fassbomben vom Himmel auf die Bevölkerung regnen und bombardiert Wohnquartiere.
Apropos 'Machthaber': Wer hat eigentlich in weiten Teulen Syriens die Macht?

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