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Flüchtlingskrise: Regierung rechnet mit 68.000 neuen Kita-Kindern
DPA

Mit den Flüchtlingsfamilien aus Syrien, Irak und Afghanistan kommen auch immer mehr Kleinkinder nach Deutschland. Für Zehntausende werden laut Familienministerium neue Kita-Plätze benötigt.

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Atheist_Crusader 23.09.2015, 19:56
1.

Praktisch betrachtet: Solange die Eltern nicht arbeiten, braucht es auch keinen KiTa-Platz. Aber natürlich hat Herr Articus Recht wenn er sagt, dass das die Integration ungemein fördert.

Aber das ist auch wieder so ein Thema wo man sich fragt: Das Problem gab es schon länger - warum wird es erst jetzt für die Flüchtlinge angesprochen?

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roby 23.09.2015, 20:00
2.

Egal, wie gebildet oder ungebildet die Elten sind. Wenn wir die Kinder nicht bilden, ist es ganz allein unsere Schuld, wenn sie nicht ins Sozialsystem hineinwachsen.
Wenn sich auch drüber diskutieren lässt, ob die Flüchtlinge nun eine Bereicherung für den demoskopischen Faktor sind oder nicht... .die Kinder sind es auf jeden Fall.

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peterpahn 23.09.2015, 20:07
3. Die Hoffnung auf gelingende Integration kann ...

Die Hoffnung auf gelingende Integration kann sich m.E. realistischerweise (leider, fast nur) auf die kleinen Kinder der Einwanderer richten, wenn wir bedenken, wie schwer sich Erwachsene oder selbst Jugendliche tun, eine neue Sprache zu lernen.

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schlipsmuffel 23.09.2015, 20:15
4. Irgendwie

verstehe ich das alles nicht mehr! Als im Sommer die KiTa-Angestellten für mehr Lohn und Anerkennung streikten, gab es keine Möglichkeiten der Anerkennung, angeblich weil die finanzielle Belastung zu gross gewesen wäre.
Und jetzt spielt das alles keine Rolle mehr?
Klar, es geht ja nicht mehr um "unsere" Kinder sondern um Migrantenkinder, da gehts dann plötzlich?
Und wo kommt dann plötzlich das ganze Personal her, und wird das dann besser bezahlt als bisher?
Fragen über Fragen!

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euronote 23.09.2015, 20:21
5. warum wird es erst jetzt für die Flüchtlinge angesprochen?

Zitat von Atheist_Crusader
Praktisch betrachtet: Solange die Eltern nicht arbeiten, braucht es auch keinen KiTa-Platz. Aber natürlich hat Herr Articus Recht wenn er sagt, dass das die Integration ungemein fördert. Aber das ist auch wieder so ein Thema wo man sich fragt: Das Problem gab es schon länger - warum wird es erst jetzt für die Flüchtlinge angesprochen?
weil es bei der einheimischen Bevölkerung scheißegal ist,ob die Eltern einen Kita-Platz bekommen,da kann man klagen und verliert vor Gericht,man muss schon Prioritäten setzen,für die Willkommenskultur ist Geld in Hülle und Fülle da.Hätte ich Kinder würde ich mich total verarscht vorkommen,gut das ich keine habe.

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alexgoph 23.09.2015, 20:22
6. Daseinsberechtigungs-ABM-Maßnahme

... und so konstruiert sich die inkompetente und unfähige Merkelpolitikerbande ihre eigene Daseinsberechtigung... zuerst werden die Probleme geschaffen ("Es gibt keine Obergrenze"), die man dann großspurig anprangern kann, um sich dann als tatenkräftiger, anpackender Politiker zu präsentieren. Theater, nichts als Theater spielt sich hier ab. Eine einzige Schmierenkomödie. Hier mal eine kurze Frage in puncto Realpolitik: sollte sich herausstellen, daß 80% der Asylantragsteller keinen Anspruch auf Asyl haben, werden die Kinder dieser Eltern dann auch abgeschoben? Und was passiert mit all den kurz zuvor geschaffenen Kitaplätzen, Erziehern, und der ganzen sozialstaatlich alimentierten Beschäftigungsindustrie, die da hintendranhängt? Werden die dann alle wieder entlassen? Werden die dann alle wieder arbeitslos?

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fredddyy 23.09.2015, 20:25
7. Die SPD-Klage gegen das Betreuungsgeld

war die größte Dummheit. Diese Eltern hätten den
jeweiligen Bundesländern ca. 1000 € im Monat erspart.
Jetzt hat man nicht mehr genug Kitaplätze und die Eltern, die dagegen klagen,lassen die Gerichte im Regen stehen.
Dieses Deutschland ist nur noch ein Tollhaus. Es geht nicht mehr um die Sachlage, es geht nur noch um Parteiengezänk zum Nachteil der Eltern und Kinder.

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Newspeak 23.09.2015, 20:29
8. ...

Zitat von Atheist_Crusader
Praktisch betrachtet: Solange die Eltern nicht arbeiten, braucht es auch keinen KiTa-Platz. Aber natürlich hat Herr Articus Recht wenn er sagt, dass das die Integration ungemein fördert. Aber das ist auch wieder so ein Thema wo man sich fragt: Das Problem gab es schon länger - warum wird es erst jetzt für die Flüchtlinge angesprochen?
Die letzte Frage ist einfach zu beantworten. Weil unsere Politiker immer nur dann etwas tun, wenn die Leute vor ihrer Tür stehen und es einfordern. Die Flüchtlinge lassen sich nicht "aussitzen", "wegdiskutieren" oder wie man die Verzögerungs- und Verschleppungstaktiken sonst nennt, die unter Merkel (und vorher schon Kohl) in diesem Land blühen. Die Tausende von Flüchtlingen sind ganz reale Personen, sichtbar und medial begleitet, die ebenso Tausende von z.B. alleinerziehenden Müttern sind vergleichsweise abstrakt und werden medial im Nebensatz beschrieben. Das ist der einzige Unterschied.

Und damit sollen diese Gruppen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es wäre nämlich schön, wenn alle zu ihrem Recht kämen. Dieses Land wäre reich genug dafür. Man müsste bloß die Prioritäten anders setzen, weg von den Konzernen und Superreichen, hin zum Durchschnittsbürger, der den Laden am Laufen hält.

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edelsenf 23.09.2015, 20:30
9. Schön an der Kandare.....

Was gibt es da nicht zu verstehen? Sie wissen doch was eine Kandare ist? – Ein Gebissstück mit Hebelwirkung. Sie dient dem Staat zur Verfeinerung der Steuerung seiner Bewohner. So ungefähr müssen Sie sich das vorstellen.

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