Forum: Politik
Flüchtlingskrise: Regierung rechnet mit 68.000 neuen Kita-Kindern
DPA

Mit den Flüchtlingsfamilien aus Syrien, Irak und Afghanistan kommen auch immer mehr Kleinkinder nach Deutschland. Für Zehntausende werden laut Familienministerium neue Kita-Plätze benötigt.

Seite 2 von 8
spiegelleser861 23.09.2015, 20:37
10. Fass ohne Boden

Ich stimme zu, dass die Integration wohl besser gelingt, wenn man schon Kleinkinder zu Deutschen in eine Kita-Gruppe steckt.
Finanziell ist aber auch dies ein weiterer Baustein, dass uns die Kosten auffressen werden, wenn wir für 1 Million Menschen - nächstes Jahr evtl. 2 Mio. und 2017 3 Mio. eine Vollversorgung herstellen müssen.
Auch die Anreizwirkung ist verlockend:
Du bist krank? Komm nach Deutschland, hier wirst du kostenlos (= auf Kosten der deutschen Steuerzahler) behandelt.
Du hast keine Ausbildung? Komm nach Deutschland, hier bekommst du eine.
Du kannst dir die Schule für deine 3 Kinder nicht leisten? Komm nach Deutschland, hier ist sie umsonst (= auf Kosten der deutschen Steuerzahler).
Kein Wunder, dass die meisten Flüchtlinge nach Deutschland wollen.
Ein Anfang wäre schon, wenn diese ganzes Sozialleistungen nur ANERKANNTEN Asylbewerbern zustehen würden und nicht jedem illegalen Einwanderer, der ein besseres Leben sucht.

Beitrag melden
_neo_ 23.09.2015, 20:40
11. Der ganz normale Wahnsinn

...Man handelt hier mir Milliarden Summen, als wenn es Monopoly Geld ist, jetzt darf jeder ran, um seine Ansprüche zu sichern,frag mich nur, warum das vorher bei Einheimischen so zäh lief, ach ja jetzt sind alle gut

Beitrag melden
ijf 23.09.2015, 20:42
12. ich fasse es nicht...

Da wiederholt sich Geschichte! Vor einem Vierteljahrhundert wurde mein Sohn und hunderte andere Kinder allein in Nbg bei der Einschulungsuntersuchung für ein Jahr zurückgestellt - der Arzt fragte ihn "und? Bist Du gern in Deinem Kindergarten?" "Ja" (er war im April 6 geworden). Empfehlung des Arztes: Einschulung ein Jahr zurückstellen. Grund: in dem Jahr waren tausende sog Russlanddeutsche samt Familien in Nbg angekommen - deren Kinder sollten möglichst schnell eingeschult werden... Folge: mein schulreifer Sohn langweilte sich ein Jahr furchtbar im Kindergarten und als er endlich in die Schule "durfte", wurde ich ins Schulrektorat einbestellt und sollte mich rechtfertigen, weil ich bei der Anmeldung verschwiegen hätte, in welcher Schule er vorher war und wie groß wohl seine Lernschwierigkeien seien... die konnten nicht glauben, dass ein Kind erst mit siebeneinhalb eingeschult wurde. Und mein armer Sohn langweilte sich weiter - als er zwangsweise verspätet eingeschult wurde, konnte er lesen, einfache Worte schreiben, bis hundert zählen und Grundrechnen - die Folge von dann 4Jahren Montessori-Kiga.... und nun erwischt es ihn wieder... mit seinen Kindern! Er bekommt weder einen Kita-Platz für meinen Enkel, noch einen Krippenplatz für meine Enkelin - die Plätze waren bisher schon zu knapp und zu teuer in der fränkischen Provinz, jetzt wird sich das Problem potenzieren.... meine Schwiegertochter kann ihr Referendariat nicht starten, die junge Familie kommt auf keinen grünen Zweig... aber Frau Schwesig macht ihre Prioritäten deutlich:" Wir brauchen für alle Kinder, FLÜCHTLINGSKINDER und (dann/auch) in DE geb. Kinder..." da ist sie wieder, die Priorität...

Beitrag melden
irgendwieanders 23.09.2015, 20:51
13. Das ist wie mit den Wohnungen

Die Kita-Plätze gibt es auch nicht sofort. Da sind weniger die Räumlichkeiten ein Problem, sondern die fehlenden Erzieher(innen). Die kann man nicht von den Bäumen schütteln. Im Münchner Umland gibt es schon einige Kita´s die Platz für mehr Gruppen hätten, aber keine Erzieherinnen. Da die Ausbildung mindestens 3 Jahre dauert, eher 5, wird es eben doch eine Konkurrenz geben. Und da werden zumindest in München durchaus die Kinder aus Familien, die Integrationsdefizite haben, bevorzugt.

Beitrag melden
belstaffini 23.09.2015, 20:53
14. Praxiserfahrung schon gemacht

Seit drei Wochen besuchen zwei Flüchtlingskinder die Kitagruppe unseres Sohnes. Beide sprechen natürlich kein Wort Deutsch und sind traumatisiert. Die beiden sind vollkommen überfordert mit den vielen Eindrücken und Anforderungen. Sie werden dann aggressiv oder stiften so viel Unruhe, dass die anderen Kinder gar keine Aufmerksamkeit mehr bekommen. Unser Sohn ist ein ruhiges und genügsames Kerlchen, aber er möchte seitdem nicht mehr in die Kita gehen. Die Füchtlingskinder bräuchten spezielle Eingewöhnungsprogramme mit kleinen Gruppen und geschultem Personal. Da es genau daran sowieso schon mangelt, wird das nur eine weitere Baustelle der Intergrationspolitik... denn wer soll das bezahlen? Wir haben ja schon genug Hartz-IV-Kinder, die fast beitragsfrei in den Kitas untergebracht sind.

Beitrag melden
nine1011 23.09.2015, 20:54
15. @atheist_crusader usw.

...zuerst einmal sollen die Kinder in den Kindergarten, nicht die Eltern. Und wer da rummault, sollte auch nicht wegen mangelnden Integration(Swillen) maulen!
...dann sollte auch Ihnen mal die Leuchte aufgehen, dass zuerst einmal eine Kinderbetreuung vonnöten ist, um die Eltern in Arbeit zu bringen. Was sie da unqualifiziert käuen, dass kein Bedarf bestünde, solange die Eltern auch nicht in Arbeit sind ist wohl dem Umstand geschuldet, dass Sie diesem Land noch keine Kinder geschenkt haben oder auch nicht berufstätig sind???!

Beitrag melden
daldner 23.09.2015, 20:55
16. In Hamburg streikten die Kita-Mitarbeiter für mehr

Lohn und da hieß es achselzuckend: es ist kein Geld da. Und auf einmal sprudelt es aus dem Boden? Dieser Staat ist wie ein Vater, der seinen Kindern jeden Tag Haferschleim auftischt, weil kein Geld da ist - und sobald Gäste kommen, wird aufgetischt dass sich der Tisch biegt.

Beitrag melden
prologo 23.09.2015, 20:59
17. Langsam macht sich das Erwachen breit

Zitat von spiegelleser861
Ich stimme zu, dass die Integration wohl besser gelingt, wenn man schon Kleinkinder zu Deutschen in eine Kita-Gruppe steckt. Finanziell ist aber auch dies ein weiterer Baustein, dass uns die Kosten auffressen werden, wenn wir für 1 Million Menschen - nächstes Jahr evtl. 2 Mio. und 2017 3 Mio. eine Vollversorgung herstellen müssen. Auch die Anreizwirkung ist verlockend: Du bist krank? Komm nach Deutschland, hier wirst du kostenlos (= auf Kosten der deutschen Steuerzahler) behandelt. Du hast keine Ausbildung? Komm nach Deutschland, hier bekommst du eine. Du kannst dir die Schule für deine 3 Kinder nicht leisten? Komm nach Deutschland, hier ist sie umsonst (= auf Kosten der deutschen Steuerzahler). Kein Wunder, dass die meisten Flüchtlinge nach Deutschland wollen. Ein Anfang wäre schon, wenn diese ganzes Sozialleistungen nur ANERKANNTEN Asylbewerbern zustehen würden und nicht jedem illegalen Einwanderer, der ein besseres Leben sucht.
Über den humanistischen Wahnsinn, den uns Merkels hirnloser "Willkommensaufruf" bescheren wird. Der Ruf kommt von der mächtigsten Frau der Welt.....der ist glaubwürdig, Punkt. Und jetzt kommt das Desaster für den Wahnsinn Merkels ans Licht.

Das Kita Personal streikt für mehr Geld, nichts. Und jetzt kommen 68.000 neue Kinderlein dazu. Aber ohne deutscher Sprache!! Und es gibt so wie so zu wenig Kita Plätze in Deutschland.

Der Sportunterricht fällt in den meisten Schulen schon aus, weil in den Sport und Turnhallen die Flüchtlinge untergebracht sind.

Der soziale Frieden wird damit hirnlos in Deutschland zerstört. Von der eigenen Kanzlerin.

Beitrag melden
m76 23.09.2015, 21:00
18. Immer erst die anderen

Tja da dürfen sich dann die deutschen Eltern später mit dem Kita-Träger um die ohnehin schon raren Plätze für den eigenen Nachwuchs "prügeln", denn der political correctness wegen werden die Neuankömmlinge natürlich bevorzugt bei der Vergabe von Betreuungsplätzen. Diejenigen die hier leben und arbeiten sind wie immer egal, Hauptsache man zahlt brav seine Steuern!

Beitrag melden
Claes Elfszoon 23.09.2015, 21:01
19. Es wäre schön ...

Zitat von Atheist_Crusader
Praktisch betrachtet: Solange die Eltern nicht arbeiten, braucht es auch keinen KiTa-Platz. Aber natürlich hat Herr Articus Recht wenn er sagt, dass das die Integration ungemein fördert. Aber das ist auch wieder so ein Thema wo man sich fragt: Das Problem gab es schon länger - warum wird es erst jetzt für die Flüchtlinge angesprochen?
... wenn Herr Articus Recht behielte, aber das ist sehr unwahrscheinlich.
Warum?
Die ersten Kinder und jugendlichen Flüchtlinge erreichen gerade das Regelschulsystem und haben eigentlich nur ein Problem: Diejenigen, die nicht Englisch sprechen finden nicht genug Mitschüler und Pädagogen die Pashtu, Farsi, Arabisch, Aramäisch etc. beherrschen.

Im Elementarbereich sind die Aussichten in dieser Hinsicht noch düsterer. Wie also sollen die Erzieherinnen, mit Kleinkindern kommunizieren, die nur die Sprache ihrer Eltern kennen?
Wie soll deren Integrationsarbeit konkret aussehen?
Das Desaster um die sogenannte Inklusion von Behinderten in Regelschulen, gibt ein blamables Beispiel für solche politisch-ideologischen Schnellschüsse aus der Hüfte.

Ob die betroffenen Eltern in Masse dieses Angebot überhaupt annehmen, ist ebenso fraglich wie die Arbeitsfähig-und willigkeit der Mütter, die ja vorliegen sollte um den Anspruch auf einen Kitaplatz zu untermauern.

Beitrag melden
Seite 2 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!