Forum: Politik
Flüchtlingsmisere: Europas Schuld
AFP

Europa hält sich von Kriegen lieber fern, beutet arme Länder aus, spart an Entwicklungshilfe - und trägt dadurch eine Mitverantwortung für das Flüchtlingsdrama.

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wiebitte 29.08.2015, 20:56
1. Ein Anfang

wäre ja schon gemacht, wenn Europa damit aufhören würde aktiv die Lebensbedingungen dieser Menschen zu verschlechtern. Steht drin, ich weiß. Danke für den Artikel,mir fehlt nur eine deutlichere Empörung, klare Schuldanerkennung und entsprechendes Handeln zu fordern.

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alias_=|||=_ 29.08.2015, 20:57
2. So richtig!

Aber dafür müsste man eine zukunftsgerichtete Politik machen die eine Vision folgt statt nur alternativlos zu reagieren und den Märkten nachzulaufen. Die Früchte einer solchen Poitik bräuchten zu lamge zur Reife...

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kimba_2014 29.08.2015, 20:58
3.

Europa hat jetzt seit Jahrzehntenhunderte Milliarden Entwicklungshilfe nach Afrika gegeben ... und was ist das Ergebnis?
Versickert in Korruption und Unfähigkeit. Nein, die Europäer müssen sich hier nicht wieder ein schlechtes Gewissen einreden lassen, um dafür die Flüchtlingsmassen aus Afrika aufzunehmen.
Afrika muss seine Probleme in den Griff kriegen und kann sie nicht nach Europa exportieren.

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x+n 29.08.2015, 21:00
4.

Schuld sind nicht die, die sich raushalten, Sonden die, die die ganze Region ins Chaos stürzte.
Entwicklungshilfe hilft auch nicht. Statt dessen die Ausbeutung zurück schrauben und außerdem die protektion des europäischen Marktes und die Subventionen für europäische Produkte abbauen.

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larrydavid 29.08.2015, 21:01
5. Danke! Danke!

Endlich bringt es jemand auf den Punkt! Nur denke ich nicht, dass sich an der europäischen Außenpolitik etwas ändern wird.

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Baumsäge 29.08.2015, 21:04
6.

Diese Unfug wird auch durch ständige Wiederholungen nicht wahrer und je mehr sich irgendwelche Typen anstrengen mir ein schlechtes Gewissen einzureden, desto wichtiger ist ers sich diesem Unfug nicht anzuschließen.

Europa als auch Deutschland haben nicht keine Schuld an dem was passiert. Es zeigen genügend afrikanische Staaten das man auch mit einer kolonialen Vergangenheit was auf die Reihe kriegen kann. Wenn andere das nicht schaffeen und in irgendwelchen Stammesfeden verharren, dann ist das einzig deren Schuld.

Und dann schaue man sich mal an dieses ekelhaft unsägliche China seit Jahren in Afrika so veranstaltet. Da bekommen die Einheimischen nicht mal einfache Arbeit beim Straßenbau weil China die eighenen Leute mitbriungt. Die ganzen Flücjhtlinge sollte man nach Chjina schicken, nur in den Misthaufen wollen die verständlicherweise nicht.

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derhey 29.08.2015, 21:04
7. Schon richtig,

ist auch schon alles seit langem bekannt und nicht wirk-lich Neues.
Gut, essen wir keine Schokolade mehr und trinken auch keinen Kaffee, verzichten auf die Auffuhr von Hähnchen-flügel etc und dort werden dann keine Autos mehr gekauft oder Maschinen.
Ja, die Handelsabkommen sind nichts weiteres als neuer Kolonialismus in eben anderer Form.
Wegen der Mißstände z.B. in Afrika wie wärs aber mal mit mehr als nur einem lauen Appell an die Afrikanische Union mal etwas zu tun, gegen die Korruption, Ausbeutung der eigenen Völker? Also von unserer Seite aus den Handel und die Beziehungen mit diesen Regimen abbrechen? Kommen dann weniger Flüchtlinge. Ich vermisse Vorschläge die wirklich Sinn machen.

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hdudeck 29.08.2015, 21:06
8.

Man koennte auch Anders argumentieren und sagen, die Fluechtlinge haetten lieber zu Hause bleiben sollen und dort das Uebel zu bekaempfen, sei es Armut oder Terror Organisationen. Statt dessen gehen die wohlgemerkt Wohlhabendensten den "bequemsten" Weg und ziehen nach Europa, denn nur diese koennen die Schlepper und Menschenhaendler bezahlen. Was zurueckbleibt sind die Schwachen und Armen, die dann der Gewalt erst recht ausgeliefert sind, da die Ober- und Mittelschicht das Weite gesucht hat. Deutschen hat man nach dem Terrorregieme der SS und NSDAP vorgeworfen, nicht aktiv gegen Diese vorgegangen zu sein. Warum jetzt der Unterschied. Demokratie und Freiheit muss erarbeit werden,und wird einem nicht in den Schoss gelegt! Das heisst aber auch nicht, die Fluechtlinge jetzt allein zu lassen, ganz im Gegenteil. Es sollte aber auch die Chance ergriffen werden, die Fluechtlinge mit demokratischen Verhaltensweisen bekannt zu machen, dass, wenn sie eines Tages die Chance haben, wieder nach Hause gehen zu koennen, das hier erlebte umsetzten koennen. Dazu zaehlt, das die Deutschen, die sich dieser Tatsachen bewusst sind, sich eindeutig gegen den rechten Poebel artikulieren, und durch aktive Hilfe ein Beispiel geben. Was eine schweigende Masse anrichten kann wissen wir Deutschen ja leider zu genau.

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multimusicman 29.08.2015, 21:06
9. Diese Worte wünsche ich mir von einem Politiker

in Verantwortung. Ich kann Ihnen nur voll beiplichten, Herr Becker!
Und ich gebe zu: auch ich war erst mehr als skeptisch, was die Aufnahme von Flüchtlingen angeht.
Aber wenn Europa und seine Bürger nicht an erster Stelle wieder die Humanität auf die Fahnen schreibt und nicht nur die Konzerne das Sagen haben: dann geht hier alles, was in jahrzehnter langer Arbeit aufgebaut wurde, wieder den Bach herunter.
Dann ist Europa nicht mehr, als ein Verein der Egoisten, der über Leichen geht.

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