Forum: Politik
Flüchtlingspolitik: Abschottung wäre naiv - und gefährlich
AFP

Kanzlerin Merkel gerät wegen ihrer Politik zunehmend unter Druck aus den eigenen Reihen - dabei verschließen ihre Gegner die Augen vor der Realität.

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maria.brandt 15.01.2016, 15:56
200. Wenn nicht jeder reinkann,

der versucht mit der Wurst nach der Speckseite zu werfen, ist das gleich Abschottung.
Welch ein Unsinn.

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Schreck 15.01.2016, 15:57
201.

Zitat von themistokles
Käse. Die Schweiz hat einen Ausländeranteil von 24,3 % (Stand Dez. 2014). Der Ausländeranteil in Deutschland beträgt im gleichen Zeitraum 14,9 %. Trotzdem geht´s der Schweiz prächtig. Komisch, oder?
vielleicht kann es sich die schweiz NOCH leisten ?
ausserdem ist das schweizerische selbstverständnis bzgl. ihrer nation nicht vergleichbar mit der deutschlands.

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anjo1970 15.01.2016, 15:57
202. An alle...

... an ihrem relativen Wohlstand Beängstigten; an alle, die "die Fakten" richtig zu deuten wissen; an alle, die Andersdenkende diskreditieren: ihr redet über Menschen. Und zwar über solche, die genauso unterschiedlich sind wie die "Inländer". Und es sind Menschen, die sich in einer Notsituation befinden. Vllt. denkt ihr auch mal darüber nach, dass die Großeltern und Eltern vieler hier lebenden Menschen auch Migranten waren. Aber eure Großeltern und Eltern waren ebenso hilfsbereit wie ihr...

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markus_wienken 15.01.2016, 15:57
203.

Zitat von themistokles
Solange WIR die Rohstoffe des afrikanischen Kontinents plündern. Solange WIR unseren Müll in die dritte Welt Länder verschiffen. Solange WIR Korruption und politische Konflikte indirekt schüren, um unsere Waffen verkaufen zu können und um an die Rohstoffe zu kommen. Solange wird Afrika bzw. werden die afrikanischen Länder keine sinnvollen wirtschaftlichen Strukturen aufbauen können.
Es steht den Menschen dort frei die Rohstoffe nicht zu verkaufen und unseren Müll nicht anzunehmen.
Erstaunlicherweise gibt es asiatische Länder, die es unter schwierigeren Voraussetzungen als manch afrikanischer Staat geschafft haben sich aus der Armut zu befreien, auch ganz ohne Rohstoffe im eigenen Land.

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t dog 15.01.2016, 15:57
204. Asyl ja

Aber bitte ausserhalb der EU. Türkei und Ägypten z.B. 2 Unterkünfte mit je 2 Mio Betten. Kommt billiger und sicherer. Einfach das gesamte EU Asylpaket outsourcen. Ausserdem kommen dann keine Wirtschaftsflüchtlinge mehr. Nicht schwer zu verstehen. Oder? Das ist nicht Deutschlands Aufgabe alle hier aufzunehmen. Sorry. Anderer Kulturkreis. Siehe Köln.

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ernstrobert 15.01.2016, 15:57
205. geht doch

Zitat von wwbusch
P.S. Ich finde es schade, das man hier im Spiegel-Forum seine Beiträge nicht irgendwo gesammelt sehen kann, da kann man dann schön Statistik führen, wieviele Beiträge gleich wieder gelöscht werden...
Na ja - das geht doch ganz einfach: klicken Sie (z.B. bei Ihrem letzten Beitrag) einfach auf Ihren roten Namen, und schon erscheinen Ihre letzten Beiträge (bis hin zu allen, die überhaupt je gebracht wurden).
Über die nicht gebrachten (zensierten) Beiträge müssen Sie selbst Buch führen, z.B. indem Sie jeden Beitrag kopieren, bevor Sie ihn abschicken. Das hängt ja auch von den jeweiligen Moderator/inn/en ab.

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DBruller 15.01.2016, 15:57
206.

Zitat von franziskus.2
Die Argumentation ist etwas zu einseitig geraten. Jahrhundertelang haben die Chinesische Mauer und der Limes die unkontrollierte Einwanderung verhindert. Wenn sich die Lebensbedingungen in den Fluchtländern nicht ändern, dann wird keine Befestigung auf Dauer ausreichen. Die Schlussfolgerung des Autors ist nicht ......
Steile These die sie da verbreiten.
Limes, Hadrianswall und chinesische Mauer hatten nur eine sehr begrenzte Wirkung gegen unkontrollierte Einwanderung.

http://www.welt.de/geschichte/article146637173/Grosse-Mauern-gegen-maechtige-Fluechtlingsstroeme.html

Die Allemannen (Heute Schwaben, Badener/Elsässer und Schweizer), kommen ursprünglich aus Niedersachsen und liessen sich auch nicht vom Limes aufhalten.

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kyon 15.01.2016, 15:57
207. Sophistisch

Wenn man den Artikel von Nelles liest, könnte man meinen, er übe sich in der Kunst der Sophisten im alten Griechenland, die es verstanden und sich dafür rühmten, Realitäten rhetorisch ins Gegenteil zu verkehren, also verbal Gutes in Schlechtes und Schlechtes in Gutes zu verwandeln. Wenn es eine Realität gibt, dann die, dass die Verantwortlichen in Berlin die Kontrolle über die Staatsgrenzen und über die Zuwanderung verloren haben und dass bestehende Gesetze willkürlich außer Kraft gesetzt werden, und dass der sozialer Friede sowie die innere Sicherheit gefährdet sind. Es geht nicht um eine totale "Abschottung" als "naive" Lösung des Problems, sondern um die politische Grundeinstellung mit entsprechender Abwehrbereitschaft gegenüber einer unkontrollierten und unbegrenzten Massenzuwanderung von Migranten aus einem hochproblematischen Kulturkreis.

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berndbuttke 15.01.2016, 15:58
208. Öffnen oder mauern? - Das ist hier die Frage!

Eindeutige Lehren aus der Geschichte zu ziehen, ist schwieriger, als der SPIEGEL-Autor denkt.

Er meint, es wäre nie gut gewesen, die Mauern zu schließen und sich in die Zitadelle zurückzuziehen.

Das kann man so nicht stehen lassen. Historisch ist das völlig falsch. Sehr oft gewannen die Verteidiger, und die Angreifer mußten die Belagerung abbrechen.

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brotfresser 15.01.2016, 15:58
209. Völlig richtiger Kommentar

Aber (zu) viele wollen einfach nicht sehen, dass wir in einer globalisierten Welt leben.

Und Ländern wie Polen und Ungarn werden noch sehen, wo sie mit ihrer Politik der geschlossenen Grenzen und Nationalismus: Polen und Ungarn sind eine alternde Gesellschaft ohne Zukunft in der Welt

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