Forum: Politik
Flüchtlingspolitik: Abschottung wäre naiv - und gefährlich
AFP

Kanzlerin Merkel gerät wegen ihrer Politik zunehmend unter Druck aus den eigenen Reihen - dabei verschließen ihre Gegner die Augen vor der Realität.

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clochard185 15.01.2016, 17:45
490. Blauäugig in den Untergang...

Zitat von eric1
Endlich mal eine vernünftige Analyse der Situation und der möglichen Konsequenzen wenn Politiker populistisch dem rechten Druck nachgeben würden!
Sie dürfen ruhig bei Ihrer Überzeugung bleiben. Ich dagegen bevorzuge sachliche und objektive Berichterstattung und werde damit auf der sicheren Seite bleiben. Wie der Spiegel die sachliche Berichterstattung für seine denunzierende Taktik missbraucht, ist unverantwortlich. Mit seinen Verharmlosungen im Falle Köln (speziell der Leitartikel im neuen Spiegel) und seinen Relativierungen deckt er bewusst die Straftaten der dort anwesenden Migranten. Leider gibt es eine ungeheure Zahl an Betroffenen, die die Vorkommnisse ziemlich zuverlässig aus erster Hand berichten. Seit Internet und Co dürften verfälschte Artikel aus den Zeitungen im Laufe der Zeit der Vergangenheit angehören. Mit ein wenig Feingefühl kann man dort die Spreu vom Weizen trennen. Es macht wenig Sinn für unbrauchbare und verharmlosende Artikel 4,50 Euro auszugeben.

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guenther2009 15.01.2016, 17:45
491. Die Armut

ist weitverreitet. Die Politiker laufen mit Scheuklappen durch die Gegend. Die Reichen werden immer reicher und das ist denPolitikern weltweit egal. Manchmal kommt eine Worthülse über die Armut , über deren Lippen. Ich befürchte, dss es nicht mehr lange dauern wird, is die Massen sich in Bewegung setzen. Das wird aber nicht mehr geordnet passieren und dann können Leute wie Bosbach weiter nach Abschottung rufen.

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csapo-f 15.01.2016, 17:46
492. Charles de Gaulle 1962 zur

Charles de Gaulle, der "grosse Europäer", bezweifelte schon 1962, dass Araber "integriert" werden können.

"Ceux qui prônent l’intégration ont une cervelle de colibri, même s’ils sont très savants. Essayez d’intégrer de l’huile et du vinaigre. Agitez la bouteille. Au bout d’un moment, ils se sépareront de nouveau.

Les Arabes sont des Arabes, les Français sont des Français.

Vous croyez que le corps français peut absorber dix millions de musulmans, qui demain seront vingt millions et après-demain quarante ? Si nous faisions l’intégration, si tous les Arabes et les Berbères d’Algérie étaient considérés comme Français, comment les empêcherez-vous de venir s’installer en métropole, alors que le niveau de vie y est tellement plus élevé ? Mon village ne s’appellerait plus Colombey-les-Deux-Églises, mais Colombey-les-Deux-Mosquées…"

CHARLES DE GAULLE

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AnnaLena77 15.01.2016, 17:46
493.

"Wer das nicht glaubt, dem sei ein Blick in die Geschichtsbücher empfohlen: Jahrhundertlang haben Herrscher geglaubt, durch den Bau von Festungen ihre Macht, ihr Leben absichern zu können. Am Ende wurden diese Festungen immer eingenommen - oder ihre Bewohner sind verhungert."

Man sollte die Geschichtsbücher schon genauer lesen. Festungen/Burgen sind sehr häufig gefallen, weil sie von innen verraten wurden, man die Festungen vernachlässigt und unzureichend ausgestattet hat oder weil der Kampfgeist der Belagerten nicht ausgereicht hat.
Nur sehr selten lag es daran das die Angreifer mit überlegenen Waffen angegriffen haben, eher noch weil sie das komplette Umland ungestört abriegeln konnten.

Aber Spiegel hat in den letzten Jahren weder mit Militär noch militärhistorisch geglänzt, außer vielleicht mit den Titelbildern beim Liebelingsthema Hitler und seine Helfer.

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charlieundalan 15.01.2016, 17:47
494.

"Flüchtlinge im Wortsinn sind Menschen aus Syrien, vielleicht noch aus Afghanistan. Menschen aus Marokko, Algerien oder dem Kosovo sind keine Flüchtlinge, sondern (versuchte) Einwanderer."

Menschen die aus sicheren Ländern einreisen sind immer Einwanderer...zwischen Syrien und Deutschland werden eine ganze Menge sicherer Staaten durchquert...daher ist Flüchtling für mich das Unwort des Jahres...es wird eine Not impliziert die so überwiegend nicht vorhanden ist..

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fliese1 15.01.2016, 17:47
495. Sehr Naiv

Herr Nelles Sie sind also der Meinung Deutschland kann auch weiterhin Millionen Menschen aufnehmen. Jeder sieht das es jetzt schon nicht mehr klappt. Über so viel Naivität kann man nur noch den Kopf schütteln. Die EU wird sich niemals auf die Vorschläge der Frau Merkel einlassen. Erst heute hat Italien die Zahlungen an die Türkei abgelehnt. Solange Deutschland jedem Flüchtling praktisch eine Rundumversorgung gewährt wird sich daran auch nichts ändern. Auch das ein guter Grund warum Merkels Plan scheitern wird die Leute in der EU auf zuteilen. Jeder der Flüchtlinge wäre ja blöde zum Beispiel nach Polen zu gehen wenn es dort nur Essen und ein Dach über den Kopf gibt.

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Balschoiw 15.01.2016, 17:47
496. Ich lebe...

ofeenbar in einem Land der Angsthasen, Neurotiker, Panikmacher, Hetzer und Egoisten. Anders ist es mir nicht verständlich warum hier Menschen, die offenbar noch niemals Kontakt zu Flüchtlingen hatten sich über diejenigen erheben, die freiwillig und unbezahlt dnejenigen helfen, die nichts mehr haben außer ihrem Leben. Es ekelt mich an diese Auswürfe latenter und offener Ausländerfeindlichkeit lesen zu müssen, mal dumpf, mal süffisant, mal erschreckend uninformiert und unterm Strich einfach lächerlich! Der Deutsche scheint immer einen Prügelknaben zu brauchen, egal ob Hartz4-Empfänger, Zigeuner oder jetzt eben "die Asylanten". Es widert mich so dermaßen an wieviel unreflektierte Hetze mittlerweiule herausposaunt wird. Die Dämme scheinen gebrochen, Dank AfD und CSU darf auf den "Muselmanen" rumgeritten werden bis es Tote gibt. Das Recht auf Asyl ist ein Grundrecht. Eine Obergrenze widerspricht dem Grundgesetz. Wer daran schrauben möchte um dem Plebs zu gefallen hat weder Moral oder Anstand, noch hat er zukünftig ein recht an der politischen Willensbildung in D mitzuarbeiten. Das Grundgesetz ist die Basis der Demokratie in der wir sehr gut leben. Wer sich gegen das Grundgesetz stellt, stellt sich gegen die Demokratie.

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sportgk12 15.01.2016, 17:48
497.

Ein inhaltlich ein sehr schwacher Kommentar, der nicht viel geopolitische Sachkenntnis vermuten lässt. In der Flüchtlingsfrage kann es nur eine europäische Lösung geben und für die unkontrollierte Zuwanderungspolitik der Bundesregierung gibt es keine europäische Mehrheit. Daher kann die kurzfristige Lösung nur in der Sicherung der Außengrenzen liegen, kombiniert mit humanitärer und entwicklungspolitischer Hilfe vor Ort. Deutschland isoliert sich zunehmend von den europäischen Partnern mit dieser Art von Zuwanderungspolitik, die im Übrigen nicht dem EU-Recht (Dublin 2) entspricht.

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PerIngwar 15.01.2016, 17:49
498. Nur wir....

Zitat von candidesgarten
Die Grenze zw. Den USA und Mexiko funktioniert nicht perfekt, - aber sie funktioniert zufriedenstellend. Illegale Einwanderung kann man nicht unterbinden, sehr wohl aber drosseln.
Warum sollte eine Grenzsicherung denn Probleme machen? Welches Szenario spielt sich in den Köpfen der versammelten Linken denn da ab?

Es gäbe für etwa eine Woche einen Stau der Nachkommenden - und dann wäre der Betrieb dort wieder ein normaler - das zeigen uns doch die Erfahrungen mit Schweden und Dänemark ganz deutlich - und an Herrn Orbans Zaun drängt sich auch keiner.

Mehrere Staatsrechtler und frühere Verfassungsrichter haben doch mittlerweile klar geäußert, dass sich alle Beamten strafbar machen, die derzeit an der Grenze stehen - sie unterstützen aktiv den Straftatbestand der illegalen Einreise.

Aber solche Meldungen werden hier erst gar nicht weitergegeben, posts dazu werden eben zensiert.

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economic-fool 15.01.2016, 17:50
499. Nummer 4 ist der perfekte Kommentar zum Nelles-Artikel

Zitat von derweise
Die Probleme der Welt sind nicht mehr zu lösen. Prof. Dr. Heinz Haber hat schon in den siebziger Jahren auf das Problem der Überbevölkerung hingewiesen. Damals waren 3,5 Milliarden Menschen auf dem Planeten. Heute sind es über 7 Milliarden. Passiert dagegen ist gar nichts!
Es ist in der Tat merkwürdig, dass diejenigen, die die Ursachen von Kriegen und Flüchtlingsströmen in ungerechter Verteilung und problematischem Wirtschaftswachstum sehen, scheinbar ausblenden, dass die Weltbevölkerung in den letzten 40 Jahren um ca. 75% angewachsen ist (wenn man die o. g. 3,5 Mrd. zu Grunde legt, sogar um 100%). Denn genauso, wie die Veränderung von Lebensstilen in den entwickelten Ländern kritikwürdig ist, ist negativ zu konstatieren, dass eine verdoppelte Weltbevölkerung Konflikte um grundlegende Ressourcen hervorrufen. Hinzukommen die Zufälle, welchen Regierungen / Weltanschauungen / Herrschaftssystemen welche Ressourcen in den Schoß gefallen sind, die dann tw. als (zumindest ökonomische, tw. reale) Waffen gebrauchen.

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