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Flüchtlingspolitik: Australien ist auch keine Lösung
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Österreich drängt darauf, die australische Flüchtlingspolitik zu kopieren - doch die radikale Behandlung von Schutzbedürftigen kann kein Modell für Europa sein.

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jstm 05.08.2016, 11:13
130. Was ist die Alternarive?

Zitat von brüggebrecht
Die australische Politik ist kalt und verachtend. Und das gros der Kommentare hier ist ebenfalls herzlos und von einem gnadenlosen Pragmatismus geprägt.
So ist das Leben! Auch für die Flüchtlingsdynamik gelten die Gesetze der Dialektik: ab einer bestimmten Quantität des Zustroms schlägt die Antwort der Gesellschaft in eine andere Qualität um. Der EU wird eher früher als später gar nicht anderes übrigbleiben, als das australische Modell zu übernehmen --- will sie nicht hinweggefegt werden.

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Henry Jones Jr. 05.08.2016, 11:13
131. Ein Hoch auf Downunder

"..Vergewaltigung von Frauen und Kindern in Flüchtlingslagern.."
Sind Sie allen Ernstes der Meinung, dass widrige Umstände dazu führen, dass ein Mann zum Vergewaltiger wird? Können wir uns nicht darauf einigen, dass ein Vergewaltiger die Verantwortung für seine Untaten trägt und nicht 'die Gesellschaft'? Und wenn ein Vergewaltiger ein Vergewaltiger ist, wird er dann nicht vergewaltigen, wo sich ihm die Gelegenheit bietet - unabhängig, ob dies in DownUnder oder Papua Neuguinea ist? Schauen Sie nach Schweden. Dort stiegen die Vergewaltigungen mit Migrationströmen aus dem nahen Osten und siehe da: 100% aller Vergewaltigungen in Schweden in diesem und im letzten Jahr wurden von Leuten mit einschlägigem Migrationshintergrund verübt. Glauben Sie nicht? Schlagen Sie nach. Wenn man das nun alles gesamtheitlich betrachtet, macht es Schweden genau richtig. Es kommt seinen internationalen Verpflichtungen nach, aber auch seiner Verpflichtung die eigene Bevölkerung zu schützen. Deutschland's Politiker (es wäre unfair die EU als ganzes anzuklagen, denn ohne Deutschland sähe die EU Flüchtlingspolitik gänzlich anders aus) verrät die Interessen der Bürger, die sie eigentlich vertreten sollte.

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realist4791 05.08.2016, 11:14
132.

Hohe Moralische Ansprüche sind eine Sache aber die Praxis die andere. Wenn es so weiterläuft wie bisher wird Europa seine sozialen Standards, Sicherheit und Wirtschaft verlieren. Und spätestens dann, wenn Europa kaputt ist, wird es so handeln wie Australien. Es gibt kein Alternative zum australischen Modell.

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amb 05.08.2016, 11:16
133. an den autor

wissen sie wie viele menschen 2015 im meer vor australien gestorben sind? 0-null-zero. da müssen die ja wohl was richtig gemacht haben. aber das werden die deutschen erst begreifen wenn der bürgerkrieg voll im gange ist. ich gebe deutschland noch 3-5 jahre. höchstens. gruss aus österreich.

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citi2010 05.08.2016, 11:16
134.

Zitat von Over_the_Fence
Die Migranten wollen in ihrer Mehrheit nicht in die EU, sondern nach Deutschland, Schweden oder Österreich. In die anderen EU-Länder wollen die Migranten nicht, und diese Länder wollen auch keine Migranten. Warum die Menschen in diese 3 Länder wollen ist klar, und der Strom wird ohne Begrenzung auch nicht versiegen, bis es die Gründe zur Einwanderung in diese Länder nicht mehr gibt. Auf dieser Erkenntnis aufbauend müssen politische- als auch Wahlentscheidungen getroffen werden.
Weil sie es nicht beim Namen nennen, tu ich es: weil man in diesen Ländern (unter großem Kampf übrigens) einen Sozialstaat errichtet hat.
Dieser aber funktioniert nur unter bestimmten Bedingungen: Bildung, Verständnis für das Gemeinwohl, Ehrlichkeit. All dies sind keine Werte, die ein Mensch Kraft Geburt oder Religion in sich trägt.

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dernameistprogramm 05.08.2016, 11:17
135. Widerliche Kommentare hier!

Leute, ihr habt es einfach nicht verdient, in Deutschland bzw. Europa mehr oder weniger zufällig geboren zu sein.
Wir schaffen das auch ohne euch! Zwischenzeitlich könnt ihr ja weiterhin derartig kommentieren oder euch endlich mal politisch bilden.

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view3000 05.08.2016, 11:17
136.

Man sollte sich nicht fragen wohin mit den vielen Flüchtlingen, sondern wie kann man Flüchtlingskatastrophen und Vökerwanderungen verhindern, bzw. was sind die Gründe dafür. Letztendlich wird man dann feststellen, dass es viel mit unserer Art der Globalisierung und des Gewinnmaximierens zu tun hat. Die Politik denkt nur wirtschaftlich global aber nicht in einem sozialen Kontext und genau da ist das eigentliche Problem. Wir brauchen weltweite soziale Standards, weniger Waffen, weniger Diktaturen, mehr Gerechtigkeit. Es geht um Verteilung von Ressourcen und nachhaltiges Zusammenleben. Leider sind die Indutriestaaten mehrheitlich von Wachstumspolitikern gesteuert, die zwar gerne die Vorteile der Globalisierung vertreten aber für die angerichteten Schäden keine Verantwortung übernehmen wollen. Solange man die Probleme nicht an der Wurzel anpackt, solange wird es auch keine richtige Lösung geben.

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Sonia 05.08.2016, 11:18
137.

Zitat von brüggebrecht
Die australische Politik ist kalt und verachtend. Und das gros der Kommentare hier ist ebenfalls herzlos und von einem gnadenlosen Pragmatismus geprägt.
Nicht die australische Politik ist menschenverachtend, sondern die westliche Politik, die von Deutschland aktiv unterstützt wird, die zur Flucht von Millionen Menschen aus ihren völlig zerstörten Heimatländern führt. Australien hat in den letzten Jahrzehnten so viele Menschen aufgenommen, dass es wie Schweden es inzwischen auch tat, wie Dänemark und Norwegen, zum Schutz ihres multi-kulti-Volkes sagen muss: Es geht nicht mehr. Setzen Sie sich doch bitte ein für die Beendigung dieser verlogenen Kriege der USA, Frankreichs und Großbritanniens.

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degraa 05.08.2016, 11:18
138.

Mehrheitsfähig ist das Modell zu diesem Zeitpunkt nicht - die EU-Kommission hat sich bereits von Kurz distanziert.
Zu diesem Zeitpunkt nicht. Und wenn es dann mehrheitsfähig ist, ist es zu spät - ganz Europa von Rechtspopulisten und Nationalisten regiert.

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citi2010 05.08.2016, 11:19
139.

Zitat von Meskiagkasher
Vielleicht ist es hoch an der Zeit, die Moral zu ändern. Die seltsame Ansicht, man müsse alle Menschen retten, stammt aus einer durch nichts gerechtfertigte Überhöhung des Menschen über alle anderen Spezies. In Deutschland z.B. wird das im Grundgesetz durch die religiös definierte Menschenwürde gemacht, die sich allein aus der angeblich göttlichen Ebenbildlichkeit des .......
Ein guter Beitrag.

Nur beim ersten Weltkrieg möchte ich Ihnen widersprechen. Die generelle Attitüde vor dem Weltkrieg in der Bevölkerung war nicht Pro Krieg. Das war nur im Adel und bei den Akademikern so. Die aber hatten das Sagen.

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