Forum: Politik
Flüchtlingspolitik: Australien ist auch keine Lösung
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Österreich drängt darauf, die australische Flüchtlingspolitik zu kopieren - doch die radikale Behandlung von Schutzbedürftigen kann kein Modell für Europa sein.

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Harry_S 05.08.2016, 11:48
180. Moral muß man sich leisten können

Bei wieviel % AFD-Wählern, wieviel % Seehofer-Zustimmung und bei welchen irgendwann vermutlich bürgerkriegsähnlichen Zuständen gedenkt die Politik, von der Moral zur Realpolitik zu wechseln? Man braucht doch nicht anzunhemen, daß sich der deutsche Steuerzahler ewig weiter melken lassen wird, um Mrd.-Beträge für Migranten zu bezahlen! Ich habe kein Interesse an instabilen politischen Zuständen und habe zum Glück einen Job, mit dem ich jederzeit dieses Land verlassen kann. Andere Bürger können das nicht, sie werden vermutlich immer stärker gegen Migranten radikalisiert. Dann haben wir einerseits die eingewanderten IS-Schläfer und andererseits einen Rechtsruck der Gesellschaft, beides sind wunderbare Aussichten.

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kayakclc 05.08.2016, 11:50
181. Machen wir uns nichts vor

Die Flüchtlingsströme werden ansteigen. Die Probleme sind oft hausgemacht. Sehen wir nach Afrika: 1950 lebten dort 200Mil Menschen, jetzt sind es 1Mrd. Diese Bevölkerungsexplosion führt dort zu ständigen Verteilungskämpfen. Das Land kann keine 1Mrd Leute ernähren, außer man setzt auf high-tech Agrarindustrie. Die Folge: Ströme von Afrikanern manchen sich auf nach Europa. Im Nahen Osten sehen wir ein ähnliche Entwicklung. Die Bevölkerungszahlen explodieren dort in einigen Teilen ebenfalls und sorgen für ethnische Spannungen und weitere Verteilungskämpfe. Die Überbevölkerung der Erde, die vor 20 Jahren ein Thema war, ist in den Hintergrund getreten. Dabei ist doch klar: Europa kann nich 200-500Mil Afrikaner aufnehmen. Da ist nicht nur Deutschland sondern auch besonders die UN und die afrikanische Union gefragt, um menschenwürdige Lebenbedingungen in Afrika herzustellen.

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hauro2005 05.08.2016, 11:50
182.

Dieser Artikel mit den Kommentaren zeigt den großen Riss in unserer Gesellschaft mehr als deutlich.
Anett Meiritz stellt die These auf: "Flüchtlingspolitik: Australien ist auch keine Lösung", "die radikale Behandlung von Schutzbedürftigen kann kein Modell für Europa sein." Dabei beschreibt sie dann im Artikel die Vorteile, die diese Lösung für Australien hat. Doch sie stellt die ihrer Meinung nach vorrangigen moralisch-ethischen Bedenken in den Mittelpunkt.
Wenn man sich aber die Kommentare durch liest, erkennt man beim überwiegenden Teil der Leser ein Befürwortung des australischen Modells. Eben weil es tatsächlich ein Ende des Flüchtlingsstroms bedeuten würde. Bei aller Härte, die das für die Zuwanderer bedeutet.
Und dies spiegelt sich auch in den aktuellen Wahltrends wieder. Kaum jemand ist mit Leib und Seele voller Begeisterung für die AfD. Aber im Vergleich zu allen anderen Parteien verfolgt sie im Bezug auf aktuelle wichtige Themen ein kompromisslose Linie. Dabei ist das Ziel wichtig, und nicht der Weg. Die Menschen wollen einfach keine weiteren Zuwanderer mehr hier haben. Egal, ob diese Zuwanderer dann in der Wüste verdursten, im Wasser ertrinken, sich erhängen, gegenseitig würgen oder sonstwie ihrem Leben ein Ende setzen. Und es bringt nichts, den moralischen Zeigefinger zu erheben, dieser Zuwanderungsstrom wird nicht als die Aufforderung zur Hilfe angesehen, es sind vielmehr Menschen, die sich uns aufdrängen, die uns überrennen und uns erpressen. Auch wenn Europa eine große Mitschuld an der Misere trägt, heißt das nicht, dass sich nun jeder einzelne Europäer aufopfern will. Die klare Botschaft lautet: Grenzen schließen. Und wenn die demokratischen Kräfte in Europa diesem Wunsch nicht geregelt nachkommen, werden undemokratische das Ruder in die Hand nehmen, und dann sind geschlossene Grenzen noch das geringste Übel. Darum bitte ich die Unterstützer der Demokratie: Arbeiten Sie nicht gegen das Volk, sondern nehmen sie Volkes Wille ernst und setzen sie ihn um. Nur das rettet unsere Demokratie.

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waechstwiebloed 05.08.2016, 11:50
183.

Zitat von cato.
Sorry aber ihre Linkspopulismus ist schlicht und ergreifend falsch. Und sie und ihre geistesbrüger sind die einzigen Kleingeister. Wir haben die Armut in diesen Regionen nicht verursacht, sondern durch Handel reduziert. Und auch der Kolonialismus hat zwar für seine Opfer einen Schrecken dargestellt, für alle Nachkommenden Generationen war dieser aber ein absolutes Geschenk, ohne Verwaltungen, Schulen, Straßen etc. nach westlichem Vorbild ginge es....
Behaupten Sie, aber fragen sie doch mal die Menschen vor Ort. Die sind ganz gut alleine zurechtgekommen, bevor die Europäer mit ihrer christlichen, hohen Moral kamen. Den Menschen in Ägypten, Lybien, Irak, Afghanistan, Syrien ging es sogar unter ihren Dikatoren besser, bevor der Westen sich überall einmischte und ihnen Demokratie und Menschenrechte, die er selbst mit Füßen tritt, bringen mußte.

Die einseitige Handelspolitik der EU mit Afrikanischen Ländern, hat dort auch noch die letzten Märkte kaputtgemacht und die Menschen teilweise in noch größere Armut gestürzt.

Was Sie da behaupten ist schlichtweg erstunken und erlogen um die Barbarei des Westens zu entschuldigen.

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sassenberger 05.08.2016, 11:50
184. deutsche hypermoral und martin luther

Müssen deutsche Journalisten immer mit ihrer hypermoral kommen? Luther selbst hat in seiner sog. Zwei-reichenlehre das Evangelium als staatsphilosophie verneint. Wen interessierts? Käßmann, bedford-strohm,göring-eckardt jedenfalls nicht.

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mundi 05.08.2016, 11:51
185. Kritik ist wenig konstruktiv

Zitat von dernameistprogramm
Leute, ihr habt es einfach nicht verdient, in Deutschland bzw. Europa mehr oder weniger zufällig geboren zu sein. Wir schaffen das auch ohne euch! Zwischenzeitlich könnt ihr ja weiterhin derartig kommentieren oder euch endlich mal politisch bilden.
Es wäre hilfreich, wenn Sie eine konkrete Lösung anbieten würden, wie man einen Teil der 65 Millionen Menschen, sie auf der Wanderung sind, in Deutschland aufnehmen und versorgen könnte.

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ihrwerterguller 05.08.2016, 11:51
186. Nicht ganz ernst nehmen.....

Tausende von Deutschen kaufen diese Taschenlampe, um sich „im eigenen Haus sicherer“ zu fühlen

Kennen Sie das, wenn Sie jemand nachts mit Blitzlicht fotografiert und es etwa drei Minuten dauert, bis Sie wieder richtig sehen können?
Stellen Sie sich jetzt vor, das Blitzlicht wäre 100x heller und würde sich nicht ausschalten. So könnten Sie jeden Möchtegernangreifer mit einem Knopfdruck desorientieren.
Genau das bietet Ihnen die LightStrike360 – eine neue militärtaugliche taktische Taschenlampe.
In Wahrheit unterschätzen die meisten Menschen, wie wichtig es ist, eine taktische Taschenlampe zu haben. Doch in der heutigen Welt, wo Terrorismus und Naturkatastrophen zur neuen Norm werden, ist es wichtiger denn je, die passende taktische Ausrüstung zu besitzen.
Die maßgebende LED-Technologie wird von den US-Navy Seals, der Küstenwache, Feuerwehr, Polizei und dem US-Such- und Rettungsdienst verwendet und findet jetzt auch Anwendung in einer erstaunlichen Taschenlampe namens LightStrike360 ....
„Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, dass jeder Deutsche auf alle Eventualitäten vorbereitet ist, und diese Taschenlampe ist eine der besten Ausrüstungen, die man haben kann, da sie in fast jeder Situation einsetzbar ist, von Selbstverteidigung bis hin zur Suche nach dem Hund in dunkler Nacht

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pecos 05.08.2016, 11:51
187. Der Begriff des sicheren Drittlandes ...

... ist eine Erfindung derer, die ein gutes Gewissen dafür benötigen, Menschen dem Tod auszusetzen und nicht zu helfen. Natürlich ist das überspitzt und es gibt Drittländer, die so sicher sind, dass man dort nicht umkommt: die meisten EU-Staaten gehören dazu. Aber ansonsten ist das ein Euphemismus der nichts anderes aussagt als: "sicher ist das Drittland nur für uns selbst, weil es uns die Leute vom Leib hält".

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Yoroshii 05.08.2016, 11:53
188. Lesen Sie Nr.99 / eine vor Ihnen!

Zitat von brüggebrecht
Die australische Politik ist kalt und verachtend. Und das gros der Kommentare hier ist ebenfalls herzlos und von einem gnadenlosen Pragmatismus geprägt.
Der Forist ist kein Herzlostyp, sondern schreibt lapidar was Sache ist: Herz-Schmerz-Einlassungen gehen an der Sache vorbei und Sache ist: Die Erde schleppt momentan 7,5 MRD Menschen mit sich. Letztes Jahr hat sie um 88 MIO zugenommen!! Wenn wir die aufnehmen würden....! In den Siebzigern waren es noch nicht mal 4 MRD. Die Zunahme geschieht dort, wo sie nicht geschehen sollte und daran sind in Wahrheit nicht kalte Australier, böse Russen, Trump und andere Muslimhasser und schon gar nicht mehr die herzlosen Kolonialisten von "damals" Schuld.
Das exponentielle Wachstum scheint nicht aufzuhören. Trotz Hunger, Klimakatastrophen, Kriegen, Verfolgungen werden Kinder ohn Unterhalt produziert. 2050 werden es wohl 10 MRD sein. "Wir" haben die Ressourcenkapazität bereits überschritten und müssen uns auf Böses gefasst machen. Ressourcenkriege! Es schaukelt sich schon auf. Da hilft auch eine 1-Kind-Politik wie in China nicht. Schon gar nicht der Islam - im Gegenteil. Auch nicht der Katholizismus - im Gegenteil.
Eigentlich gibt es nur den dünnen Hoffnungsfaden "Bildung". Vollkommen ungebildete Technokraten des Waffenkomplexes lassen Bildung dort, wo es Not täte,nicht zu. Einmauern hilft auch nicht. Ameisen unterwandern alles.....
Unsere Physikerin an der Spitze scheint sich des Problems nicht bewusst zu sein. Sie kalkuliert wohl kühl, dass sie das alles nichts mehr angehen wird.

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danenffm 05.08.2016, 11:53
189. Wer macht Europa kaputt?

Man kann sich darüber streiten wer Europa kaputt macht. Die Rechtspopulisten mit ihren dumpfen Parolen oder die, die (wie Frau Claudia Roth, Herr Daniel Cohn Bendit, Frau Göring-Eckardt) gerne die Schleusen für weitere Millionen aufmachen würden? Ich glaube jeder ist bereit zu helfen, gerade auch solchen die Asyl verdienen, wie beispielsweise Journalisten aus der Türkei. Wer aber aus falsch verstandener Humanität, schlchtem Gewissen, Konformismus, ja sogar aus hip- Gründen die halbe Menscheit nach Europa einlädt (mittlerweile treffen schon die ersten Migranten aus Myanmar ein!!), der gefährdet den Frieden auf diesem Kontinent.

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