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Flüchtlingspolitik: Australien ist auch keine Lösung
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Österreich drängt darauf, die australische Flüchtlingspolitik zu kopieren - doch die radikale Behandlung von Schutzbedürftigen kann kein Modell für Europa sein.

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jodeltoni 05.08.2016, 11:54
190. nun

Auch wenn es für die Migranten natürlich hart ist, Europa wird nicht drumherum kommen das australische Modell zu kopieren. Ansonsten kommen Jahr für Jahr Millionen von Armutsfluechtlingen nach Europa. Das macht auf Dauer keine europäische Bevölkerung mit. Deswegen muss klar sein, dass man illegal in Europa keine Chance hat zu bleiben.

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candidesgarten 05.08.2016, 11:54
191. Geplant?

Zitat von explorer88
Australisches Model ist ok. Aber: Ohne Einmischung des Westens gäbe es keine Syrien, keinen Lybienkonflikt, zudem entziehen westl. Konzerne Lebensgrundlagen in Afrika statt zu helfen! Die dt. Rüstungsindustrie liefert an Regime und boomt! Das ist ein zynische Spiel und die Flüchtlingskrise geplant - zumindest wenn man die Fakten ansieht!
Frankreich hat die Flüchtlingskrise geplant und darum in Libyen die Opposition Unterstützt? Warum? Die Franzosen haben sich einfach verrechnet. Sie haben unüberlegt gehandelt. In Syrien hat der Westen gar nichts gemacht, bis heute werden Assads Truppen nicht angegriffen. Der Bürgerkrieg brach von alleine los, die Golfregion unterstützt die Sunniten, der Iran die Schiiten. Afrikas Problem sind nicht westl. Konzerne ( inzw. Sind es übrigens die Chinesen), sondern die Überbevölkerung.

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jeby 05.08.2016, 11:55
192. Australien macht es richtig

Australien macht es richtig. Nur so kann das massenhafte Sterben im Mittelmeer enden.

Außerdem muss sich Europa und insbesondere Deutschland auch selbst schützen. Alle wollen hierhin, selbst wenn sie schon in anderen Ländern in Sicherheit waren. Die werden auch nie wieder zurückgehen in ihre Heimat. Leider wird ja niemand abgeschoben, der keinen Anspruch auf Asyl hat. Und selbst Asyl ist ja eigentlich temporär, aber bedeutet in der Praxis leider ein Aufenthalt in Deutschland für immer, da wie schon gesagt, niemand abgeschoben wird.

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schwaebischehausfrau 05.08.2016, 11:55
193. Europa steht jetzt da..

..wo Australien vor ein paar Jahren stand. Und so wie Australien irgendwann keine andere Möglichkeit mehr gesehen hat (und es in der Bevölkerung keine Zustimmung mehr für weitere Massen-Migration gab) so wird die Entwicklung auch ganz von selbst in Europa in 1,2 Jahren sein: Solange ein Land wie Deutschland signalisiert, dass jeder, der es nach Deutschland schafft, eine gute Chance hat, hier für immer ein Leben auch einem Niveau zu haben (notfalls 40 Jahre Sozialhilfe), das weiter über dem seines Heimatlandes liegt, werden sich Millionen aufmachen. Nachvollziehbar. Selbst wenn er nicht aus einem anerkannten Flüchtlingsland kommt, gibt's kaum ein Risiko zurückgeschickt zu werden. Einfach an der Grenze seinen Ausweis wegwerfen. Dieser Zustrom würde schon enden, in dem die EU-Länder klar machen würden, dass hier niemand mehr Sozialleistungen bekommt - ausser legitime Einwanderer wie in Australien. Denn das ist der Anreiz nach Deutschland zu kommen - unser Regenwetter und die schwere Sprache oder Sauerkraut lockt sicher keinen Afghanen oder Nigerianer nach Deutschland. Wenn die Regierungen das nicht begreifen, werden Wahlergebnisse wie in Frankreich, England und fast überall in Europa dafür sorgen, dass dies passiert . Ganz einfach.

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Alimentator 05.08.2016, 11:55
194. Wirtschaftsflüchtlinge!

Laut dem Artikel kommt die Mehrheit aus Iran und Afghanistan. In keinem der Länder herrscht aktuell Krieg. Es sind aber beides muslimisch geprägte Länder. Warum gehen die "Flüchtlinge" nicht in muslimisch geprägte Länder, die näher und kulturell gewohnt sind? Vielleicht, weil der Islam humanitär fragliche Krisenländer hervorbringt?

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Sepp1966 05.08.2016, 11:56
195. Sie sollten mal konkret werden,

wie SIE das Problem lösen wollen und nicht mit völlig unangebrachten historischen "Vergleichen" kommen. Also raus mit der Sprache, wie lösen Sie das Problem mit Millionen Flüchtlingen, die nach Europa wollen.

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wecan 05.08.2016, 11:56
196.

Zitat von heinzgünther
Wie viele der Leute aus der "humanität hat auch Grenzen"-Fraktion sich dann selbst als gute Christen sehen. Spoiler alert: Seid ihr nicht!
Damit kann ich leben.

Mit dem Radikal-Umbau unseres Landes zu einem europäischen Libanon kann ich mich dagegen nicht abfinden.

Wie bitte stellt Ihr aus der Obergrenzenlosen-Aufnahme-Fraktion euch das eigentlich vor? Wenn hier dauerhaft mehrere Millionen Ankömmlinge jährlich vollzuversorgen und bei Laune zu halten sein sollen? Ihr glaubt ernsthaft, dass das gut gehen könnte. Informiert euch bitte mal über die Entwicklung des Libanons und dann verratet mir mal, warum es in Deutschland anders laufen sollte.

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Carabus 05.08.2016, 11:56
197. Nur auf die australische Art..

...kann es verhindert werden, dass tausende auf der Flucht ums Leben kommen, dass eine Völkerwanderung noch unbekannten Ausmaßes nach Europa rollt, die europäischen Gesellschaften gespalten werden, die EU zur Geschichte wird, unsere Kultur und von unseren Ahnen blutig erstrittene Freiheitsrechte verschwinden werden. Diese "Refugies welcome!" Kultur stellt sich ja jetzt schon als gescheitert heraus. Man hat damit mehr Probleme geschaffen als gelöst, weil man sich nicht an die wahren Wurzeln des Übels auf der Welt heran traut und nur an den Symphtomen herumdoktert.

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candidesgarten 05.08.2016, 11:57
198. Und?

Zitat von heinzgünther
Wie viele der Leute aus der "humanität hat auch Grenzen"-Fraktion sich dann selbst als gute Christen sehen. Spoiler alert: Seid ihr nicht!
Und? Müssen wir das sein? Das Urchristentum ist aus gutem Grund so schnell aus der Geschichte verschwunden, es funktionierte nicht. Erst als Christentum sich mit Rationalität paarte ( = Humanität ja, aber nur im Rahmen des Möglichen und unter Beachtung der Folgen) entstand Sinnvolles.

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Havel Pavel 05.08.2016, 11:58
199.

Zitat von dernameistprogramm
Leute, ihr habt es einfach nicht verdient, in Deutschland bzw. Europa mehr oder weniger zufällig geboren zu sein. Wir schaffen das auch ohne euch! Zwischenzeitlich könnt ihr ja weiterhin derartig kommentieren oder euch endlich mal politisch bilden.
Ich bin nicht hier geboren, lebe aber trotzdem schon lange hier und mache mir ernsthaft Sorgen über die Zukuft dieses einst so friedlichen Landes. Jahrzehnte konnte man hier sicher und zufrieden leben, deshalb bin ich einst ja hier gelandet und geblieben. Ich war zuvor viele Jahre als Soldat meines Herkunftslandes im Kriegseinsatz und kenne Leid und Elend aus eigener Erfahrung. Was sollen Ihrer Meinung nach die Deutschen tun, indem sie sich politisch bilden? Glauben Sie etwa dann könnten sie als Friedensapostel bei der Heilsarmee anheuern? Ihre Auffassungen zeugen nur davon, dass Sie keine Lebenerfahrungen haben und mit Sicherheit in der Welt noch nicht viel herumgekommen sind, sonst wäre Ihnen klar wie gering bis gar nicht vorhanden die Möglichkeiten Deutschlands sind, auf die Geschehnisse und Vorgänge in der Welt einen wirksamen Einfluss auszuüben. Die Zeiten einer NS Herrschaft in Deutschland mit der damaligen militärischen Führungsgrösse sind mit Sicherheit ein für allemal vorbei und das ist auch gut so. Es ist unklug durch Einwanderung ein Konfliktpotenzial zu schaffen, das ist auch entgegen des Auftrags das eine Regierung gegenüber dem Volk zu erfüllen hat. Die Amerikaner nehmen diesen Auftrag sehr ernst, man schaue nur mal was für Geschütze aufgefahren werden, um sich vor eingeschleusten Gefährdern zu schützen. Dagegen wirkt das was in Europa für Sicherheit getan wird geradezu diletantisch und lächerlich! Übrigens was wollen Sie denn so schaffen? Deutschland in einen Unruheherd verwandeln oder was sonst?

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