Forum: Politik
Flüchtlingspolitik in Bayern, Österreich und Italien: Das Bermuda-Dreieck der Intelli
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Italien, Bayern, Österreich - drei Biotope für rechte Populisten. Und wie wollen die Europas Flüchtlings-Dilemma lösen? Gegeneinander, mit viel Geschrei.

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linksdemokrat 24.06.2018, 15:41
1. Dankeschön

Leider illustriert dieser Artikel sehr gut, wohin XY-Country first uns bringt. Nämlich nirgendwo hin. Aber es wird halt noch eine Weile dauern, bis auch der letzte "besorgte Bürger" merkt, wie krass er von AfD, Orban, Kurz, und all den anderen verarscht worden ist. Die Briten scheinen ja langsam auf zu wachen und zu merken, dass sie den rechten Rattenfängern auf den Leim gegangen sind.

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no_reservations 24.06.2018, 15:43
2. Ein Blick...

in die Geschichtsbücher bestätigt, dass viele menschenverachtende und ausgrenzende Ideologien besonders in der Alpenregion entstanden oder zumindest maßgeblich erstarkt sind. Es ist bedenklich, wie lange kleingeistige Weltbilder auch über 90 Jahre weitergegeben werden konnten.
Wo stünde denn beispielsweise Bayern ohne Tourismus und eine Wirtschaft, die vor allem auf den Export ausgerichtet ist. Als Käufer ihrer Produkte sind Ausländer dann doch wieder gut genug? Der Horizont in Bayern scheint geistig an den Ausläufern der Alpen zu enden... Das zeigt auch der aktuelle Streit mit der Schwesterpartei....

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hevopi 24.06.2018, 15:48
3. Wir haben in der Politik langsam nur noch ein Thema

"Flüchtlinge". Die rechten Parteien werden immer stärker und die schlimmen Vorfälle werden jetzt politisch genutzt, um Stimmen zu bekommen, wenn man für eine rasche Abschiebung ist. Natürlich ist es ein Politik-Versagen, was da passiert ist und es muß dringend etwas unternommen werden, damit sich die Politik auch mal wieder um die Staatsbürger kümmert. Mein Vorschlag: Thema wird von neutralen Wissentschaftlern analysiert, dann Veröffentlichung im Bundestag und Realisierung nach Gesetz und Ordnung.

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so-long 24.06.2018, 15:48
4. Ob

die drei Europa kaputt machen (welches Europa denn genau?), sei dahingestellt. Eine Frage der Sichtweise. Welche konkreten Vorschläge könnte der Autor, Herr Schlemp, denn machen? Vorschläge, die auch -wohl oder übel- schon kurzfristig wirken. Ohne dem theoretischen und realitätsfremden Geschwafel von "Fluchtursachen bekämpfen".

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kulmberg 24.06.2018, 15:51
5. Merkel ist schuld an diesem Rechtsruck

Bei allem Verständnis für die Verachtung von "rechts" - es war und bleibt Frau Merkel, die sich mit ihrer naiven, kompromisslosen und sturen Haltung gegen 90 Prozent von Europa gestellt hat.
Europas Bevölkerungen wollen keine weitere Armusmigration mehr in ihre Länder und sie wollen keine "Flüchtlings"Verteilung.
Ihnen diese Politik "moralisch" zu verordnen und Deutschland als Migrations-Magnet in der Mitte Europas zu platzieren, hat zu einem enormen Rechtsruck in ganz Europa geführt. Es wird jetzt eben eine Weile lang eine Gegenbewegung gegen Merkels "alternativlose" Politik der Grenzöffnung geben, denn die Menschen in Europa wollen diese Art Chaos- Einwanderung nicht. Nachdem Leute wie Salvini, Seehofer, Macron, Kurz, Orban etc dafür gesorgt haben, daß Europas Aussengrenzen ernsthaft und konsequent geschützt werden - und ich bin mir relativ sicher,, sie werden sich in diesem Punkt einigen können - können auch wieder kontrollierte, sichere Wege der Zuwanderung und Asylsuche etabliert werden und "linkere" Politik gemacht werden.
Merkel hat leider den Bogen völlig überspannt, ohne Rücksicht auf die berechtigen Fragen und Sorgen der Menschen in Europa und ohne jegliches kritisches Bewusstsein für die problematischen Effekte dieser Art Migration aus völlig anderen Kulturen und Gesellschafstsmodellen nach Europa. Ich befürchte, Merkel hat immer noch nicht wirklich kapiert, warum die Leute jetzt fast überall "rechter" wählen.

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sikasuu 24.06.2018, 15:56
6. Nicht nur Sprüche, auch die Alpenfestung, bzw. die Dreibund-....

Front wenigstens verbal wieder aktivieren?
Kaiserschützen auf die Berge, nun ja, zum Schaumschlagen haben sich wohl 3 gesucht & gefunden.
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Wir wollen (koste es was es wolle, schlimmstenfalls auch die EU) aber wie das zu machen ist, mit einem Minimum von Humanität, einhalten von nationalem & internationalen Recht&Vereinbarungen.... darüber verschwenden wir keinen Gedanken.
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Erst die Alpenfestung, dann schützen wir die Europas Küsten... und dann...?
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Vor allen Dingen das WIE bleibt besser ungesagt. Antiflüchtlings-Schutzwall..?
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Leider scheinen ALLE Befürworter dieser Idee eine winzige Kleinigkeit zu vergessen.
Grenzen & Zäune sperren nicht nur aus, sie sperren auch ein!
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Ich bin schon auf das Geschrei gespannt, wenn die LKW Schlangen wg. der Kontrollen am Brenner Kilometer lang werden, sich der Urlaubverkehr usw. dort auf Std. staut usw.
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Komisch beim Brexit fällt allen ein das "Kontrollen" gleich welcher Art Wirtschaftsräume, Wohlstand,Menschen... massiv behindert & hier wird das im INNEREN Europas beklatscht?
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Na ja, konsequent müsst dann auch die bayrische Innengrenze zut Rest-BRD bewacht werden, denn was nützt es, die Vordertür zu schließen, wenn von "HINTEN" alle erein können ;-)
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Sehr durchdacht sind diese Luftblasen wohl nicht. Schillern verführerisch, platzen aber wenn man sie belasten will!

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Holledauer 24.06.2018, 15:57
7. Nein, nicht die genannten Herren aus Italien, Österreich und Bayern

machen Europa kaputt, sondern dies erledigte unsere planlose und kurzsichtige Kanzlerin mit ihren pauschalen Einladungen in den Jahren 2015 und 2016!
Ich möchte durchaus differenzieren zwischen Kriegsflüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen. Kriegsflüchtlinge benötigen unseren Schutz. Bei Wirtschaftsflüchtlingen sollten wir durchaus die Möglichkeit haben, uns auszusuchen, wer nach Europa darf. Aber unsere begnadete Kanzlerin schaffte es bislang nicht, ein Einwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen. Dabei könnte man doch das kanadische Gesetz beinahe wörtlich übernehmen.
Interessant wäre auch einmal ein Bericht, in welchen Gewässern die sogenannten Rettungsorganisationen die Schlauchbootpassagiere aufnehmen. Wahrscheinlich ist dies ziemlich nahe der Libyschen Küste. Warum werden dann die "Geretteten" nicht nach Libyen zurückgebracht? Die libyschen Häfen liegen doch höchstwahrscheinlich sehr viel näher bei den Aufnahmeorten als Malta oder die italienischen Häfen. Begünstigen diese "Rettungsorganisationen" nicht das Geschäft der Schlepper?
Unsere Schulen verkommen, weil wir angeblich kein Geld für deren Instandsetzung haben. Wir haben aber einige 10 Milliarden Euro, um Wirtschaftsflüchtlinge zu versorgen!

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Uban 24.06.2018, 15:58
8. Dass man das Flüchtlingsproblem ohne Weiteres lösen kann ...

... hat uns mit seiner Null-Toleranz-Haltung kein geringerer als der Präsident der USA, Mr. Trump, ziemlich eindrucksvoll vorgeführt. Gerade hat auch der bulgarische Premier die vollständige Schliessung aller EU-Aussengrenzen verlangt, was die meisten EU-Prtner in entsprechender Lage ausdrücklich begrüssen. Dies, gepaart mit einer Aussetzung des EU-Asylrechts auf unbestimmte Zeit, die kosequente Rückführung der Millionen unberechtigten Flüchtlinge und dem Unterbinden der unreglementierten, ja gar kriminellen Aktionen der NGOs im Mittelmeer wird die Lage sehr schnell stabilisieren; und das ganz ohne die hypothesierten Kanibalisierung der Konservativen.

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lala10 24.06.2018, 15:58
9.

Sehr gut geschrieben Nagel auf den Kopf getroffen.
Populisten soweit das Auge reicht.Und Hinterwäldler Politik.

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