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Flüchtlingspolitik in Bayern, Österreich und Italien: Das Bermuda-Dreieck der Intelli
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Italien, Bayern, Österreich - drei Biotope für rechte Populisten. Und wie wollen die Europas Flüchtlings-Dilemma lösen? Gegeneinander, mit viel Geschrei.

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kleinstaatengegner 24.06.2018, 18:35
150. Die Leute, die die Abschaffung der EU,

des Schengen Raums und alle Vorteile Europas wünschen, sägen den Ast ab auf dem sie sitzen. Sie werden die ersten sein, die wegen ihrer Arbeitslosigkeit jammern und dann allen anderen, den Minderheiten oder den Andersdenkenden die Schuld geben. Sie vergessen dabei, dass sie das Problem sind. Wie kann man nur so einfältig sein, zu glauben, dass Deutschland ohne die EU auf der Welt irgendeine Rolle spielen würde. Ihr großer Liebling Trump würde dann mit ihnen machen was er will. Aber vielleicht brauchen das ja einige Leute wieder, weil sie zu eigenständigem Denken nicht fähig sind. Sie wünschen sich wieder einen großen Führer, der ihnen sagt wo es lang geht ( wo das hinführt wissen wir ja ). Leider ist dies aber nicht nur ein deutsches Problem. Die Dummköpfe aller Länder scheinen sich wieder die Köpfe einschlagen zu wollen. Diese Menschen scheinen einen langen Frieden nicht zu ertragen und zu schätzen. Sie laufen lieber Schwachköpfen wie Söder, Seehofer, Dobrindt ( konservative Revolution ) und ihren primitiven und populistischen Ansagen hinterher. Vielleicht geht der Schuss ja nach hinten los, denn " Konservative " wählen eher die CDU als Rechtsradikale. Vielen dank noch für diesen Artikel über die Intelligenz des Bermuda-Dreiecks. Wie originell.

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mhwse 24.06.2018, 18:38
151. Rostoffe billig importieren

Zitat von keine Zensur nötig
die Bürger der EU wollen ein friedliches, demokratisches Europa. Die Machteliten in Berlin und Brüssel wollen ein unterjochtes, sich selbst versklavendes Europa, indem die antidemokratischen Eliten immer neue Tatsachen schaffen - jenseits des Willens der Bürger. Die an sich gute und wertvolle Idee des einen Europa wurde durch einen gewissenlosen Klüngel im Namen der Humanität und blabla missbraucht - Folge: Null Vertrauen. Das ist die eigentliche Katastrophe.
Müll noch billiger exportieren.

Waffen teuer in Krisengebiete verkaufen.

Also "friedlich" ist daran sehr wenig ..

Versklavung kann wohl weniger von Lohnabhängigen - sondern maximal eher von den Kapital Eignern aus gelenkt werden ..

und ob denen ein vereinigtes Europa jemals recht war - darf man bezweifeln.

Ggf. früher - heute nicht mehr - es scheint wohl schon technologische Möglichkeiten zu geben, die den Menschen an sich unnötig machen.

Wenn Sie glauben mit einem "weg" von Europa persönliche Vorteile erlangen zu können - sind Sie denen schon auf den Leim gegangen.
(Sie werden dann auch beseitigt/enteignet/vertrieben, wenn Sie nicht mehr gebraucht werden .. hatten wir leider schon mal ..)

Es bedarf schon wieder der weniger intelligenten Führer - wie Trump, May/Boris Johnson, Söder - die genug Bildung haben um einerseits sauber argumentieren zu können - aber genug religiös nationale Verblendung und letztlich "Verblödung" - um sich das Ende ihrer Handlungskette neu zu definieren .. und schön zurechtzulegen ..

Wenn die "hysterischen" Linken - dann unrecht haben und es "nur" allen gut geht - und Fluchtursachen wegfallen .. ist ja keinem geschadet - außer denen, die Demokratie gar nicht mochten ..

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M. Michaelis 24.06.2018, 18:38
152.

Wie würden denn sie das Problem substanziell lösen ?

Und sagen Sie jetzt nicht es gäbe kein ernsthaftes Problem sondern nur Herausforderungen.

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M. Michaelis 24.06.2018, 18:40
153.

Zitat von lala10
Sehr gut geschrieben Nagel auf den Kopf getroffen. Populisten soweit das Auge reicht.Und Hinterwäldler Politik.
Mag ja sein. Aber wo sind denn die Lösungen und Erfolge der Nicht-Populisten.

Die Populisten haben ja nur deshalb Oberwasser weil die anderen so kläglich Versagen oder aus idelogischen Gründen unerfreuliche aber notwendige Massnahmen vermeiden.

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winterlied 24.06.2018, 18:41
154. Mal selbst nachsehen

Mir ist nicht bekannt wann sich Herr Schlampp das letze Mal an der bayerisch österreichischen Grenze eingefunden hat. In allzu naher Vergangenheit kann es nicht gewesen sein. Seit nunmehr 3 Jahren finden dort Kontrollen statt. Was daran neu und undurchführbar sein soll entzieht sich meiner Vorstellung.
Toll finde ich es nicht. Allerdings wundert mich, dass die Bundesregierung seit 3 Jahren auf ein Wunder hofft, dass sich an diesem rechtlich grenzwertigen Zustand irgend etwas ändern wird.

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box-horn 24.06.2018, 18:44
155. linkspopulistischer Blödsinn

Das ist genau so ein populistischer Blödsinn wie der, den er den Bayern, Österreichern und Italienern vorwirft.
Es ist gut politsch korrekt einherschwätzen, wenn im Lande nur ein Bruchteil der Flüchtlinge ankommt wie etwa in Italien, und das sind in der Tat zum überwiegenden Teil Wirtschaftsflüchtlinge aus Nord- und Schwarzafrika, die sich auf Basis der Schlepperpropaganda darauf verlassen, auf dem Mittelmeer von Rettungsschiffen humanistischer Europäer aufgesammelt und - natürlich - in Europa angelandet zu werden, wo sie ja auch hinwollen. Denn es ist klar, daß die "Überfahrt" auf den hochseeuntauglichen Schlauchbooten nicht funktionieren kann und sie auf den Shuttledienst angewiesen sind.

Übrigens sind "wir", die Deutschen, nicht unschuldig an die Lage in Italien. Die Frage muß berechtigt sein, ob nicht der ungeregelte Eindruck von Merkels unterschiedsloser Willkommenspolitk genau diesen einladenden Effekt erzeugt hat und noch erzeugt, dessen Bugwelle natürlicherweise Italien trifft. Der Fluch der guten Tat, die sich ja ursprünglich an die Syrer auf der Flucht vor dem Krieg und nicht an unternehmungslustige Afrikaner gerichtet hat.

Und Merkel ist auch Schuld, wenn sich da nichts ändert. Denn ihre Weigerung, hierzulande etwas zu unternehmen, bevor keine "gesamteuropäische" Lösung in Sicht ist, und das wird bis auf weiteres auch nicht eintreten, hält das Tor gewissermaßen weiter offen. Das ist der Eindruck der Italiener, und natürlich auch der "Flüchtlinge".

EIn ordentliches Einwanderungsrecht würde da schnell Abhilfe schaffen.

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isar56 24.06.2018, 18:44
156.

Zitat von hevopi
"Flüchtlinge". Die rechten Parteien werden immer stärker und die schlimmen Vorfälle werden jetzt politisch genutzt, um Stimmen zu bekommen, wenn man für eine rasche Abschiebung ist. Natürlich ist es ein Politik-Versagen, was da passiert ist und es muß dringend etwas unternommen werden, damit sich die Politik auch mal wieder um die Staatsbürger kümmert. Mein Vorschlag: Thema wird von neutralen Wissentschaftlern analysiert, dann Veröffentlichung im Bundestag und Realisierung nach Gesetz und Ordnung.
Dazu schlage ich den syrisch stämmigen Politikwissenschaftler Bassam Tibi vor.

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Planquadrat 24.06.2018, 18:45
157. Haben Sie

Zitat von brokenkid
Man sieht es auch hier wieder, allenthalben Meckern über die EU, Merkel und die ach so unzähligen Flüchtlinge, die ja angeblich die ganze Nation nicht haben will... Ich zahle ehrlich gesagt lieber für Flüchtlinge Steuern, als für die dummen, rassistischen Nazis, die zu blöde waren, einen Job zu ergreifen, der nicht vom mir mit Steuergeldern supportet werden muss.
sich eigentlich schon einmal überlegt, dass es Rassismus nicht nur auf Seite dieses "dummen rassistischen Volks" gibt, sondern durchaus auch auf Seite der Flüchtlinge.Rassismus ist nun mal kein Einseitiges Problem von Deutschen. Das wird Ihnen spätestens dann auffallen, wenn die demografische Entwicklung zuschlägt und Sie als Aufrechter Bio-Deutscher langsam in die Minderheit geraten.

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sabinehh512 24.06.2018, 18:46
158. Es gibt nur eine Lösung und die heisst nun leider mal...

Aussengrenzen dicht machen und mit enorm viel Geld menschenwürdige Lager in Ländern zu errichten, die nicht viel auf die Menschenwürde geben. Anders wird es aufgrund des Drucks der betroffenen europäischen Länder nicht gehen. Sind wir doch mal ehrlich, was für Menschen aus Afrika sitzen denn auf den Booten. Junge bis mittelalte Männer, meist mit unzureichender oder gar keiner Bildung, geschweige denn einer Berufsausbildung, versehen. Aus welchen Gründen die nach Europa, insbesondere Deutschland, wollen erklärt sich von selbst. Fazit: keine Geldleistungen sondern nur noch Sachleistungen, konsequente Abschiebungen und für "echte" Flüchtlinge alles erdenklich Mögliche tun um diesen eine echte Zukunft zu bieten. Ach, bevor ich es vergessen: solange in den armen afrikanischen, asiatischen und muslimisch geprägten Ländern der Welt keine Geburtenkontrolle eingeführt wird, erübrigen sich alle Diskussionen, da der Armutsmigrationsdruck nicht mehr beherrschbar sein wird. Und dann, gute Nacht Europa!

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Haudegen 24.06.2018, 18:51
159. Migranten werden über das Meer gebracht - somit ...

können sie natürlich auch kommen, denn wenn man sich die für so eine Überfahrt völlig untauglichen Schlauchboote ansieht weiß man das Flüchtlinge so nicht kommen könnten! Das Retten aus Seenot hilft nur einem Teil der Menschen, mindestens der gleiche Teil ertrinkt jämmerlich. Das Retten durch Privatleute ist ein zweischneidiges Unterfangen: Es geschieht nicht lückenlos und schafft einen Sog, der immer mehr Menschen diesen Weg gehen lässt. Würde man nicht Italien oder Spanien, bzw. Europa ansteuern und die Menschen z.B. wieder an der afrikanischen Küste absetzen dann würden immer weniger bis gar keine Menschen mehr diese gefährliche Überfahrt wagen wollen. Private Leute verursachen damit selbst Leid und Tod. Ob der Geretteten mögen sie zwar Glücksgefühle in sich tragen, aber die durch die Überfahrt nach Europa ausgelöste Flut von Menschen die ertrinken müssen - vergessen sie! Zusätzlich erpressen sie Staaten wie Italien - die sowieso schon genug belastet sind - mit "christlicher Moral" und laden die Verantwortung an den Küstenstaaten ab. Zu kurz gedacht ist diese aus angeblicher Nächstenliebe unterwanderte Rettungsaktion einiger Weniger. Nebenbei: Die EU besteht aus einem Verbund von Nationalstaaten. EU-Recht überlagert nationales Recht. Wenn aber die EU seit über drei Jahren nicht zu Potte kommt und das Dublin-Abkommen gerechter reformiert, dann werden die von dieser Ungerechtigkeit drangsalierten Staaten genötigt, sich selbst zu helfen - ansonsten wäre der Begriff "Staat" ad absurdum zu führen. MfG

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