Forum: Politik
Flüchtlingspolitik der EU: "Man kann das Mittelmeer nicht schließen"
AFP

"Wir eiern jetzt seit 2015 herum": Scharf kritisiert Luxemburgs Außenminister Asselborn die Flüchtlingspolitik der EU. Nationale Alleingänge müssten endlich aufhören - und der Druck auf Osteuropa wachsen.

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Zaunsfeld 26.07.2017, 12:56
190.

Zitat von seven21
Gerade die Firmen und auch unsere Agrarsubventionen unterbinden jegliche Chance auf Eigenentwicklung. Uns ist der Status Quo nicht von extern schwer gemacht worden. Chinesische und europäische Fischer leeren die Meere vor Afrika, oft illegal innerhalb der Hoheitsgebiete der Staaten. Firmen kaufen Wasserrechte und beuten Bodenschätze aus.
Das mag formal stimmen, trotzdem ist das Argument Quatsch.
Keiner von außen könnte die afrikanischen Staaten daran hindern, diese Praxis zu verbieten.
Wenn ein afrikanisches Volk in Form seiner Stellvertreter festlegt, dass keine subventionierten Lebensmittel aus der EU imporiert werden dürfen, dass keine auslänidschen Wasserfirmen Wasserquellen kaufen dürfen, dass sie sich die Bodenschätze nicht zu Ausbeuterpreisen unter den Nagel reißen dürfen, dann hätte dieses Volk diese Probleme von ganz allein gelöst und keine ausländische Firma könnte etwas dagegen tun.
Und wenn die Regierung eines afrikanischen Volkes das nicht will, weil sie vielleicht bestochen und korrupt ist, dann muss dieses Volk diese Regierung eben zum Teufel jagen und sich eine neue Volksvertretung geben. Nur so kann es funktionieren. Nur so kann sich Afrika langfristig selber helfen.

Es wird immer irgendwelche ausländischen Konzerne oder Staaten geben, die natürlich eigene Interessen haben und diesen Interessen nachgehen. Die gibt es bei uns auch. Aber die Völker müssen sich selbst eben eigene Regierungen geben, die die Interessen der Bevölkerung gegenüber den ausländischen Interessenten wahren und verteidigen.
Wenn wir von unserer oder chinesischer Seite aus nun aus eigenem Antrieb nix mehr dahin exportieren oder dort keine Bodenschätze mehr abbauen, dann haben die Afrikaner immer noch nicht gelernt, wie sie selbst ihre eigenen Interessen vertreten und verteidigen. Beim nächsten Mal wird es dann halt irgendwas anderes sein außer Bodenschätze oder subventionierte Lebensmittel und dann haben es die Afirkaner immer noch nciht gelernt.

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remcap 26.07.2017, 12:57
191. Es wird auf langer Sicht keine gemeinsame und humane Lösung geben...

Europa hat wirtschaftliche und soziale Probleme..und solange diese existieren, wird es in der Flüchtlingspolitik keine Einigung geben. Aufgrund der verfehlten Geldpolitik der EZB ist ein qualvoller Weg für die Bürger Euopas quasi auf jahrzehnte vorgezeichnet.
Viele Europäische Länder ächzen unter Ihrer Schuldenlast und noch ein Griechenland wird Europa unter den heutigen Vorraussetzungen nicht mehr stemmen können, ohne Ihre Bürger auszubluten.
Wie soll man dann noch über eine gerechte Willkommenspolitik diskutieren können?

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w.a.mozart 26.07.2017, 12:58
192.

Zitat von Bender B. Rodriguez
Meine Güte, dieses unerträgliche Gejammer über diesen einen Satz bzw. Satzteil könnte man sich ganz einfach ersparen, wenn man den Text danach auch weiter lesen würde. "Man kann das Mittelmeer nicht schließen wie eine Skipiste. Wer das den Menschen vorgaukelt, betreibt Populismus." (Jean Asselborn) Das stimmt doch so wie er es sagt. Man kann kein Schild aufstellen und all die braven Menschen halten sich dann daran. Das funktioniert nicht und entgegen der Behauptung einiger Foristen, läuft es auch in Australien nicht so ab. Die stellen sich nicht einfach hin und sagen: "So jetzt ist hier Ende." Die Australier betreiben einen riesigen Aufwand um die Bootsflüchtlinge abzufangen. Sie haben sich als Nation eben so entschieden. Das ist aber nicht vergleichbar mit der Staatengemeinschaft der EU mit all ihren Individualinteressen. Genau darum geht es doch. Europa arbeitet nicht entsprechen zusammen, um eine derartige Aufgabe richtig umzusetzen. Jeder kocht sein Süppchen und arbeitet immer nur die eigenen, akuten Probleme ab. Vollkommen egal ob man jetzt für eine Aufnahme und Verteilung der Migranten ist oder sie konsequent von Europa abhalten will. So funktioniert es auf Dauer nicht.
Die überwältigende Mehrzahl der Europäischen Staaten will keine unkontrollierte Massenimmigaration.
Das ganze Chaos ist nichts anderes als die persönliche Irrfahrt von Frau Merkel und ihren untertänigen Wasserträgern. Warum soll die Zukunft von Europas durch eine einfältige Frau zerstört werden?

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Magentasalex 26.07.2017, 12:59
193. "Wenn man das Mittelmeer nicht schliessen kann...."

Zitat von spon_2316845
Wenn man das Mittelmeer nicht schliessen kann, warum kann Australien dann den Pazifik und den Indischen Ozean schliessen?
Ganz einfach: Die gesamte Küstenlänge Europas, mitsamt allen Inseln und norwegischen Fjorden, einschließlich der Uralgrenze, beträgt etwa 1,2 Millionen Kilometer. Alle Küstenlängen allein nur im Mittelmeer, rund 350 000 Kilometer. Tellen Sie sich nur einmal die Entfernungen zum nächsten Festland von Australien vor oder die von Südamerika und Nordamerika. Niemals würden Menschen Nord-und Südamerikas das Festland Europas mit Schlauchboten erreichen.

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naeggha 26.07.2017, 13:00
194. Fluchtursache Internet?

ich vertrete bereits seit längerem die Meinung dass das Internet unseren Lebensstil ins Ausland exportiert. Solange Menschen sehen, wie es uns hier geht, wird der Strom aus ärmeren Regionen nicht abreißen. Religion, Armut und Krankheit geben ihren Teil dazu bei. Sicherer Fluchtgrund ist aber die schöne Perspektive die im Internet die Runde macht. Besser wäre es, die Leute würden im eigenen Land endlich geeint Fortschritt erzielen.

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Magentasalex 26.07.2017, 13:01
195. Versuchen sie doch mal.....

Zitat von cyn
Spanien macht es vor. Ein viel kürzerer Seeweg als vor Italien und praktisch keine Bootsflüchtlinge.
Versuchen sie doch mal die Meerenge von Gibraltar mit dem Schlauchboot zu durchfahren :-)

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themistokles 26.07.2017, 13:02
196.

Zitat von moritz27
An die "Seenotretter" eine Frage: Warum bringt ihr die Geretteten nicht mal nach Tunesien oder Ägypten. Die Menschen sind doch nicht auf einer Kreuzfahrt, wo sie sich ihre Himmelsrichtung aussuchen können - oder doch?
Informieren Sie sich bitte, bevor Sie etwas posten. Die NGOs bringen selbst keine Flüchtlinge an Land sondern übergeben diese noch auf See der italienischen (oder libyschen) Küstenwache. Sobald ein Boot in Seenot gesichtet wird, geht zuallererst ein Funkspruch an die jeweilige Küstenwache, bevor das Beiboot mit Schwimmwesten aufbricht.

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themistokles 26.07.2017, 13:03
197.

Zitat von thomas1506
Wer berechtigte Ansprüche hat, wird sofort innerhalb der EU verteilt,
Aber genau das ist doch der Knackpunkt hier. Artikel nicht gelesen?

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tomlex27 26.07.2017, 13:04
198. Schwätzer vor dem Herren

Wenn Australien den Ozean beherrschen kann, warum kann Europa dann nicht den Tümpel namens Mittelmeer abriegeln? Asselborn, schon immer einer der größten Schwätzer und Nichtleister...ach ja, Herr Asselborn, wie viele Flüchtlinge hat den Luxemburg ausgenommen? Fangen Sie mal bei sich an.

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k-d.hollbecher 26.07.2017, 13:06
199. "Europapolitiker" Asselborn

Die Bürger jedes Staates haben das Recht nach ihren anerkannten Regeln und in der sozialen Gemeinschaft zu leben, die sie für gut halten und die sich bewährt hat. Dazu haben sie das Recht ihre Grenzen zu kontrollieren, notfalls zu schließen und Wirtschaftsmigranten abzuweisen, da diese die Sozialsyyteme bis zum Zusammenbruch belasten und kein Asylrecht geltend machen können. Das gilt hoffentlich auch für EU-Mitgliedsstaaten, auch wenn wir in Deutschland in den letzten Jahren nicht bemerkt haben, dass die aktuelle Regierung die eigene Bevölkerung darauf bezogen geschützt hat Das Zulassen weiterer Migrationsströme nach Deutschland, die unreguliert und insbesondere aus dem islamischen Religionsbereich kommen, wird in der Bevölkerung Widerstand hervorrufen.

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