Forum: Politik
Flüchtlingspolitik der EU: "Man kann das Mittelmeer nicht schließen"
AFP

"Wir eiern jetzt seit 2015 herum": Scharf kritisiert Luxemburgs Außenminister Asselborn die Flüchtlingspolitik der EU. Nationale Alleingänge müssten endlich aufhören - und der Druck auf Osteuropa wachsen.

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darthmax 26.07.2017, 11:11
40. Überfahrt

nun werden in Libyen keine Schlauchboote hergestellt.. wie wäre es den Export von Schlauchbooten in die betreffenden Länder unter Strafe zu stellen, EU weit.
Wenn schon, dann könnte an auch die Importe in Libyen kontrollieren, denn so ein Schlauchboot lässt sich nicht in eine Tasche packen.
Derr Export in die Türkei muss ja spürbar zurückgegangen sein.

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quercusuevus 26.07.2017, 11:11
41. Spanien kann das

Spanien hat es geschafft, die Zahlen zu reduzieren:

http://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlingspolitik-von-spanien-blockieren-und-abschieben/12995346.html

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boba 26.07.2017, 11:11
42. was soll der eiertanz?

was soll der eiertanz? die eu wurde gegründet, damit banken und unternehmen immer reicher und reicher werden. sie wurde in den osten erweitert, um diesen unternehmen neue, billige arbeitskräfte zu verschaffen und absatzmärkte zu öffnen.
von menschenrechten (außer dem recht auf ausbeutung) oder gar sozialstandards war nie die rede - kein wunder, daß die regierungen polens, ungarns und sonstiger im grunde unbedeutender länder da jetzt nicht mitspielen wollen. jetzt rächt sich, daß soziale belange niemals eine bedeutende rolle in der eu gespielt haben - wobei ich allerdings bezweifle ob das jammern und klagen vom außenminister des steuerschlupfloches luxemburg eine tatsächliche bedeutung haben. das alles ist ähnlich glaubwürdig, wie das gerechtigkeits-getue unserer hartz-iv-schulzialdemokraten ...

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Atheist_Crusader 26.07.2017, 11:11
43.

Zitat von nordlys
Man sollte doch langsam mal der Realität ins Auge blicken. Die Verteilung von Flüchtlingen in Länder wie Ungarn, Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien, Bulgarien etc. wird nicht funktionieren. Erstens, weil man dort keine "Willkommenskultur" erzwingen kann. Zweitens, weil die Flüchtlinge in die Länder streben, in denen es die höchsten Sozialleistungen gibt. Wie will man denn innereuropäische Migration verhindern? Warum wird diese naheliegende Frage nicht gestellt?
Na das ist einfach: Freizügigkeit auf das jeweilige Aufnehmerland beschränken. Wer dagegen verstößt, der war offensichtlich nicht wirklich in Not und kann zurückgeführt werden.
Wer tatsächlich auf der Flucht ist der wird einfach dankbar sein, in Sicherheit und versorgt zu sein - egal ob in Berlin oder Bukarest.

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chiemseecorsar 26.07.2017, 11:11
44. Sicherlich kann man ...

... jede Grenze schließen. Wobei - das Mittelmeer mit Australien zu vergleichen - DAS übersteigt jedwede geografische und nautische Nicht-Bildung. Zudem - löst man damit das Migrationsthema? Abgesehen davon, daß Migration so alt ist wie der Mensch selbst und die erste Form der Migration wirtschaftlich begründet war - Nomaden tun das heute noch - sollen dann die Grenzen sprich Uferzonen des Mittelmeers von europäischen Streitkräften gesichert werden? Und sollen dann deutsche Soldaten auf Äfrikaner schießen, um sie am Besteigen von Booten zu hindern? Oder wie? Alles Blödsinn. Migrationen lassen sich nur dann aufhalten, wenn der Migrationsgrund beseitigt wird. Punkt. Alles andere ist reine Geld und Zeitverschwendung. Wenn mal 2 Millionen auf einmal in Tin Can Island Schiffe kapern und nach Hamburg zwingen möchte ich die Nation sehen, die selbige versenkt. Und all das weiß die Politik. Weltweit. Auch Frau Szydlo. Auch Herr Orban. Und die verkaufen Ihre Wähler für dumm, weil sie glauben, sie könnten sich weiter von der EU finanzieren lassen und gleichzeitig Erdogan spielen. Und den Rassisten in Polen Ungarn und Co. Früchtlingskontingente zum Fraß vorzuwerfen ist - Mit Verlaub, Herr Asselborn - mehr als grenzwertig. Italien als Leidtragende erste Ordung - aber auch Griechenland - sollte die Grenzen dicht machen. Für all deijenigen, die sie im Stich und allein lassen mit der Sysiphusarbeit. Und es wird auch langsam Zeit, selbige zu würdigen. One World.No Border.

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rasenmähermann75 26.07.2017, 11:11
45.

Zitat von omop
auch wenn das linke Weltverbesserer nicht wahrhaben wollen.
Dass ich mich als langjähriger Christdemokrat, für den das Gebot der christlichen Nächstenliebe mehr als nur eine Floskel ist, einmal als "linken Weltverbesserer" bezeichnen lassen muss, hätte ich mir vor einigen Jahren nicht träumen lassen.

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Havel Pavel 26.07.2017, 11:12
46. Diktatur einführen?

Man kann halt nun mal keine Nationen dazu zwingen Menschen aufzunehmen die sie nicht haben wollen. Und je mehr dies gebetsmühlenartig immer wieder gefordert wird umso mehr wird die Ablehnung dagegen sich aufbauen. Gerade die östlichen Staaten Europas sind dabei für ihre Bevölkerung einen besseren Lebensstandard aufzubauen, dennoch gibt es dort auch noch sehr viele Menschen die in Armut leben. Warum sollen diese Länder Flüchtlinge aufnehmen, die oftmals besser gestellt sind als Teile der eigenen Bevölkerung und diese alimentieren. Wie will ein Staatsmann dies seinem Volk vermitteln, ohne damit Unruhen zu riskieren. Die Politiker der reichen westlichen Länder können leicht reden und fordern. Hinzu kommt ja auch noch die entscheidende Tatsache, dass die Flüchtlinge ja gar nicht in die östlichen Länder Europas mit ihrem niedrigeren Lebensstandard und erheblich geringeren Sozialleitungen wollen. Also was soll bitteschön der Populismus ständig die Verteilung von Flüchtlingen zu predigen? Eine Möglichkeit wäre allerding die, dass man die Sozialleistungen für Flüchtlinge innerhalb jeden EU Landes auf exakt denselben Betrag festlegt, dann könnten die östlichen EU Länder mit ihren oftmals deutlich geringeren Lebenshaltungskosten punkten und deren Attraktivität als Zielland würde erheblich steigen. Ob diese Länder dann bereitwillig Flüchtlinge aufnehmen würden dürfte dennoch fraglich bleiben. Hinzu kommt, dass die Völkerwanderungen nach Europa gewiss keine Lösung für die Zukunft darstellt, also muss die Politik weg von solch einfachen aber problematischen Lösungen hin zu durchdachten aufwendigen und sicher sehr teuren Massnahmen um Flucht zu vermeiden. Fluchtursachen beseitigen lautet ständig die Parole der überschlauen Prediger. Aber anscheinend traut sich keiner der Politiker hierfür konkrete Pläne auszuarbeiten. Ist ja auch bequemer und einfacher alles so laufen zu lassen wie es gerade kommt, hin und wieder ein paar schlaue Sprüche loslassen und auf die ein oder andere Nation zu schimpfen reicht ja schliesslichj auch aus.

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theanalyzer 26.07.2017, 11:13
47. Bankrotterklärung

Herr Asselborn erklärt freimütig, dass man unsere EU Außengrenzen nicght sichern könne. Dann möge er mit seinesgleichen von dannen ziehen. Ich wünsche mir eine Verwaltung und Politiker, die unsere Grenzen schützen und die Einreise kontrollieren können. Das ist ja wohl das mindeste.

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PublicTender 26.07.2017, 11:14
48.

Zitat von Atheist_Crusader
Bei aller Unsympathie für die Blockadehaltung Osteuropas: ohne ein sinnvolles Langzeitkonzept schiebt das das Unvermeidliche nur hinaus. .... Wir können Afrika nur helfen, seine Probleme in den Griff zu bekommen. Aber der Wille muss von dort kommen.
Top Beitrag.

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pianissimo100 26.07.2017, 11:18
49. Europe: zero points

So vernünftig der Vorschlag des luxemburgischen Außenministers auch ist, es wird wohl nicht funktionieren. Jeder Politiker denkt nur an seine nächste Wiederwahl und jedes Land nur an seine individuellen Interessen. Bin gespannt, ob sich die im Interview genannten Druckmittel realisieren lassen! Mir fällt in dem Zusammenhang ein Zitat des ehem. britischen Premierministers William Gladstone ein: "Der Politiker denkt an die nächsten Wahlen, der Staatsmann an die nächste Generation!"...

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