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Flüchtlingspolitik: Es heißt jetzt Refugee
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Heidenau ist zum Glück nicht überall - Deutschland empfängt Flüchtlinge überwiegend freundlich. Aber auch die Ressource Gutmütigkeit kann versiegen. Deshalb brauchen wir eine andere Abschiebepolitik.

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schlipsmuffel 25.08.2015, 19:03
210. Viele der Flüchtlinge,

vor allem die Nichtnerkannten und trotzdem Nichtabgeschobenen, bilden den Bodensatz für die künftigen No-Go-Aerias in unseren Städten. Sie dürften überwiegend die gleiche "Bildung" haben und den gleichen kulturellen Hintergrund wie die, die jetzt dort "wohnen". Warum sollte es ihnen also anders gehen. Und in 10 Jahren steht dann Mutti Merkel in einem neuen "Marksloh" genauso hilflos da, wie jetzt im original "Marxloh". Gehöre ich jetzt zu Siegmars rechtem "Pack"?

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iluminar 25.08.2015, 19:03
211. Remember you

Zitat von micromiller
wenn wir Politiker fähigere Politiker hätten. Das Flüchtlingsthema ist ein EU Thema und sollte zentral gesteuert werden. Griechenland und Italien werden alleine gelassen anstatt dort vernünftige durch die EU finanzierte Aufnahmebedingungen zu schaffen und ein zentrales Register mit Verteilungsschlüssel anzulegen. Es sind mehr als genug EU Mittel vorhanden um die Zentren menschenwürdig auszubauen und die Menschen nach EU Gesetzen abzuwickeln, zusätzlich würden viele tausend Arbeitsplätze entstehen, die in Griechenland und Süditalien dringend gebraucht werden. Es werden gemeinschfaftlich 100te Millionen zur Stützung der Sanktionen gegen Russland ausgegeben. Die Ukraine wird grosszügig ebenfalls mit vielen 100Millionen alimentiert... nur intern in der EU klappt nichts wenn es um gemeinsame, intelligente Entscheidungen gehen soll wie man die Zuwanderung beherrscht..Man hört fast gar nichts von den wichtigen EU Abgeordneten und deren Präsidenten Herrn Schulz, scheint alles eine Nummer zu gross zu sein ..
Merkel und ihr Superminister de Misere, beide wären
jetzt gefragt, aber sie verlieren sich in hilflosen
Worthülsen a la Tillich. Fazit - sie können es einfach nicht. In diese Lücke springen die Dumpfbacken.
Remember you?

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kraus01 25.08.2015, 19:04
212. Guter Artikel

Danke für den Artikel und die interessanten Gedanken.

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NicksAlleVergeben 25.08.2015, 19:04
213.

Zitat von spon-facebook-1261351808
Bei dem ganzen Thema geht es um einen subtilen Fremdenhass, eine subtile Verlustangst vieler Deutscher, die immer vorhanden waren und sich jetzt wohl Bahn brechen.... Ich frage mich nur, was passiert, wenn wir wirklich einmal echte Katastrophen und Krisen in Deutschland erleben. Ich empfinde nur noch Scham für Deutschland in diesen Tagen.
Nein.

Sie vermischen da zwei Dinge, die tatsächlich vorhanden sind, aber nichts miteinander zutun haben. Genau dieses wilde Vermischen führt dazu, dass "besorgter Bürger" mittlerweile ein Euphemismus für "Nazi" geworden ist - (in der Regel) zu Unrecht.

Ich, und ich kann nur für mich sprechen, habe keinen Fremdenhass. Nichteinmal im klitzekleinsten Ansatz. Ich bin absolut kein Rassist, nicht die Spur. Sie werden von mir nie etwas derartiges lesen.

(Dass ich Religion und Verhaltensmuster kritisiere, die einen kulturellen Hintergrund haben, ändert daran nichts, denn das kein Rassismus)

Aber ich habe Verlustängste, das räume ich freimütig ein. Ich habe, im Gegensatz zu einigen Linken (Studenten, Schüler, Angestellte im öffentlichen Dienst, Beamte) etwas zu verlieren. Ich teile viel, zum Teil sogar gerne. Aber mehr muss nicht sein. Das ist ehrlich und, wie ich glaube, weit verbreitet. Es soll mir, sic!, nicht schlechter gehen in Zukunft als heute. Das ist derselbe Egoismus, der z.B. Albanier nach Deutschland treibt.

Um mir diese Ängste zu nehmen, wird wieder vermengt. Demographie wird mit Einwanderung in einen Topf geworden.
Wieviele türkischstämmige Akademiker hat den die Einwanderung aus der Türkei seit den 60zigern gebracht? Weniger als der Bevölkerungsdurchschnitt. Warum soll das jetzt anders sein?
Wie kommen viele Leute auf das dünne Brett, dass die Flüchtlinge hier in summa Nettoeinzahler in das Sozialsystem werden? Für diese Annahme gibt es überhaupt keinen Grund (außer dubiosen Studien von linken Stiftungen/Einrichtungen. Gegenforschungen gibt es auch).

Ich schäme mich sehr für Gewalt gegen Flüchtlinge, für hasserfüllte Demos und Anschläge. Ich verabscheue Gewalt, die von Flüchtlingen ausgeht.
Ich verabscheue jegliche Gewalt.
Von allen Seiten.

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Watschn 25.08.2015, 19:07
214. Es braucht umgehend tatkräftige u. mutige Macher in diesem Lande...

Welche Wortspielen um "Refugee o. Flüchtling" nur das kurze Anheben der Augenbraue abverlangt...

Macher...- welche die Gefahren dieser kopflosen Politik der Untätigkeit bei dieser Völkerwanderung -bevorzugt- nach Deutschland....sehen (keine Unterscheidung nach echten Asylberechtigten, Asylgesetzanpassung auf solche Einwanderungsströme u. somit schlussendlich die Überforderung der hiesigen Bevölkerung, die Verwerfung der Gesellschaft u. die Plünderung des dt. Sozialstaats...)

Echte Macher, welche Stürmen u. Gewittern standhalten u. meistern können...-

wie einst Brandt (Ost- u. Entspannungspolitik) Schmidt (starker Wirtschafteinbruch, Ölkrise u. Inflation)
oder F.J Strauss (Konjunkturbefeuerung in der Rezession, dt. Haushaltsüberschüsse, Industrialisierung u. Hochtechnologisierung Bayerns...vom finanz. Nehmer- zum Geberland)

Evtl. ist Seehofer als einer der übriggebliebenen Regierungs-Glaubwürdigster dazu in der Lage (letztes ZDF-Sommerinterview..)
Oder vielleicht der Ex-Neuköllner SPD-Bürgermeister Buschkowsky,...welcher polit.-gesell. Ordnung in seinem Migranten-Kiez wieder herrichtete..

Blökende Schönwetterpolitiker wie Gabriel, Nahles, Kraft, Fahimi, Jäger, oder auch Sprech-O-Maten wie Merkel, DeMeziere, Laschet o. Röttgen...sind in diesen Zeiten.....jedenfalls nicht zu gebrauchen..

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fans 25.08.2015, 19:09
215. Stimmt

Zitat von Wildes Herz
Rassisten sind Arschlöcher - überall!
Aber ich ergänze:

Zuwanderer, die im Gastland kriminell werden, sind Arschlöcher -überall !

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Morrison 25.08.2015, 19:09
216. Danke

Danke an jan fleischauer. Sie haben es beim spiegel derzeit sicher nicht leicht! Trotzdem ist es positiv zu werten, dass die kommentarfunktion zu ihrem beitrag noch nicht abgeschaltet wurde. Was mittlerweile beim spiegel usus ist wenn es um das thema ausländer geht! Die endung "länder" ist mMn noch nicht negativ besetzt

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donatellab 25.08.2015, 19:10
217. Zum Glück zwingen

Zitat von helle_birne
gegen Flüchtlinge protestiert wird, doppelt so viele Flüchtlinge. Wenn weiter protestiert wird, nochmal verdoppeln. Und erforderlichenfalls noch mal. Dann ist ganz schnell Ruhe, und der gemeine deutsche Wutbürger lernt Zusammenleben mit anderen Religionen, Ethnien usw. Wenn nicht freiwillig, dann eben auf die harte Tour. Manchmal hilft nur das ...
Manchmal hilft es auch, den Mehrheitswillen der Bevölkerung zu folgen. Wer nicht Rameloh heißt und mit beiden Beinen im Leben steht, erkennt schnell, dass die meisten Deutschen keine Probleme mit Flüchtlingen haben. Sie haben Probleme mit Asylbewerbern, deren Anträge vom Bundesamt für Migration abgelehnt wurden und die das Land nicht verlassen wollen. Es ist ja auch schön in Deutschland.

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TomRohwer 25.08.2015, 19:11
218.

Zitat von
Eine Reporterin des Bayerischen Rundfunks hat neulich ausführlich mit dem Busfahrer gesprochen, der den ZDF-Moderator Claus Kleber zu Tränen rührte, weil er so nett zu Flüchtlingen war. Wie sich herausstellte, hat er vor Kurzem noch die AfD gut gefunden und auch sonst einiges auf Facebook geteilt, was jemand wie Kleber eher fragwürdig finden würde. Wie kann das sein, fragt die Reporterin und liefert die Antwort gleich mit: Die Haltung des "besorgten Bürgers" kann zwei Richtungen einschlagen, in Ablehnung oder in Hilfsbereitschaft. Welche Richtung es ist, hängt auch davon ab, ob er den Eindruck hat, dass seine Regierung sich nicht von Sentimentalität leiten lässt.
Man kann ja auch eine klare und eindeutige politische Haltung zur Flüchtlingsfrage haben und der Ansicht sein, daß Wirtschaftsflüchtlinge (und islamische Extremisten) so schnell wie möglich in ihre Heimat zurückexpediert werden sollten - und gleichzeitig freundlich, herzlich und hilfsbereit zum einzelnen Menschen sein, der einem gegenübersteht.

Ich sehe da keinerlei Widerspruch.

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mikerinos 25.08.2015, 19:11
219. Fleischhauers neue Freunde?

Na Herr Fleischhauer, Ihre Einlassung gefällt den "besorgten Bürgern" ja überaus, die kriegen sich mehrheitlich ja nicht mehr ein vor lauter Freude, dass sie bei einem "Mainstreammedium" auch mal verstanden werden. In dem Forum wimmelt es ja nur so von den neudeutschen bzw. altdeutschen Doofbegriffen wie "Gutmenschen, "Parteiengecken" usw. Da haben Sie ja eine Menge neuer Freunde gefunden. Freut mich für Sie, man muss auch gönne könne.

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