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Flüchtlingspolitik: Es heißt jetzt Refugee
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Heidenau ist zum Glück nicht überall - Deutschland empfängt Flüchtlinge überwiegend freundlich. Aber auch die Ressource Gutmütigkeit kann versiegen. Deshalb brauchen wir eine andere Abschiebepolitik.

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marcw 26.08.2015, 12:02
480.

Zitat von kutny
Die Behauptung, man könne nicht alle aufnehmen ist ja nicht wirklich belegt. Kürzlich wurde irgendwo gemeldet, daß alle Ausländer die in Deutschland leben, mehr erwirtschaften als für Hartz-4-Bezieher gebraucht wird. Das heisst also, die Ausländer versorgen ausländische H4-Bezieher und deutsche Arbeitslose mit dazu. Stellt euch nur vor die Deutschen müssten das auch noch alleine bezahlen. Das gäbe einen Aufschrei. Also wenn man alle aufnimmt, ihnen Arbeit gibt dann versorgen sie sich selbst UND sie versorgen auch noch die Ausländer welche nicht arbeiten wollen, plus die faulen Deutschen die nicht arbeiten wollen, also die Ossis, die Pegida-Anhänger etc. Eine Win-Win-Situation also. Und Platz genug ist auch, die Bevölkerungszahlen gehen ja eher zurück.
Etwa die Hälfte der in Deutschland wohnenden Ausländer sind Arbeitnehmer und Unternehmer aus anderen EU-Staaten. Die können auch schnell wieder weg, wenn ihnen ihre Steuerlast zu schwer wird.
Asylbewerber sind keine Nettozahler, aus einer Mehrzahl von ihnen welche zu machen ist illusorisch und aus den 800.000 können in ein paar Jahren problemlos 8.000.000 werden. Die Bevölkerungsexplosion in der dritten Welt ist eine schier nie versiegende Quelle ungebildeter Habenichtse, denen Sie Ihr letztes Hemd geben können, ohne irgendwas an der Gesamtsituation zu ändern.
Das tragische ist, dass gutmütige Menschen wie Sie es erst merken werden, wenn es schon zu spät ist.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14344559.html

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syn4ptic 26.08.2015, 12:04
481.

Zitat von Wildes Herz
Und dabei ist nun wirklich jeder Hochmut fehl am Platze - stattdessen ist vielmehr etwas DEMUT angesagt und Dankbarkeit dafür, dass wir diese Möglichkeit qua Geburt geboten bekommen und dafür nie irgendetwas tun mussten... außer, zur richtigen Zeit am richtigen Ort geboren zu werden. Wir haben also mächtiges Glück gehabt - und das ist weder ein Verdienst noch irgendeine Leistung.
Entschuldigen Sie bitte, aber Sie referieren zwei Absätze darüber, dass Sachverhalte sich nicht kurz und prägnant in einem Satz abbilden lassen und machen es dann doch letztlich selbst genauso in Ihrem letzten Absatz nur für Ihre eigenen Seite der Argumentation.

Man kann nämlich auch nicht pauschal sagen, jedem Deutschen ginge es gut, weil er nur hier geboren wurde. Hier nehmen Sie es dann aber auch zu leicht.

Natürlich, man kann sich immer mit schlechteren Beispielen vergleichen - wir haben nicht chinesische, nordkoreanische, indische o. ä. Verhältnisse. Wir haben aber am Durchschnitt gerechnet auch sehr viel höhere Lebenshaltungskosten hierzulande als in diesen Ländern.

An den derzeitigen Verhältnissen in diesen Ländern würde sich auch nichts ändern und wenn wir noch 10 Millionen die nächsten 5 Jahre aufnehmen. Die Folge, angenommen es geht so planlos weiter wie bisher, wäre letztlich nur eine Verschlechterung der Verhältnisse hierzulande. Das angenommen: Wann würden Sie das Verständnis verlieren? Wenn Sie Ihr Haus verkaufen müssten? Mehr Leistungen der KV selbst bezahlen? Ihre Kids können nicht auf Ausflüge, Schullandheim, weil Sie es sich nicht mehr leisten können?

Wie die Flüchtlinge teils in ihren Armutssystemen geboren werden und dort gefangen sind, stecken wir in unseren Solidar- und Kapitalismussystemen fest. Wenn die kollabieren, weil sich keiner vorher Gedanken macht, dann wird es uns auch elend gehen. Wie gesagt, soll doch mal von der Politik eine transparente Kostenprognose über die nächsten 5 Jahre gemacht werden inkl. der Sozialleistungen und wie das alles gedeckt werden soll. Dann hat man etwas spezifisches worüber man diskutieren kann. Derzeit reden wir alle lediglich über unsere persönlichen Ideologien und Wertvorstellungen - die sind bei jedem nun einmal anders.

Wenn wir dann schon von Verhältnissen sprechen. Wo sind denn unsere zündelnden Politiker, die die Zustände in den jeweiligen Ländern zusammen mit anderen Nationen weiter verschlechtert haben, natürlich alles im Namen von Heils- und Demokratiebringern? Sehe ich hier irgendeine Art der Verantwortungsübernahme?

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