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Flüchtlingspolitik: Es heißt jetzt Refugee
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Heidenau ist zum Glück nicht überall - Deutschland empfängt Flüchtlinge überwiegend freundlich. Aber auch die Ressource Gutmütigkeit kann versiegen. Deshalb brauchen wir eine andere Abschiebepolitik.

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meimic29 25.08.2015, 17:52
50. Dem

gibt es fast nichts mehr hinzuzufügen. Bester Kommentar den ich bisher zu diesem Thema im SPIEGEL gelesen habe.

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wilfriedschultz 25.08.2015, 17:54
51. Ja, ich bin auch gespannt, ob die Gutmütigkeit anhält

in der nächsten Rezession, wenn die Zahl der Arbeitslosen sich verdoppelt und viele Zuwanderer oder Flüchtlinge trotz einer fehlenden Berechtigung einfach hierbleiben und viele immer noch nachdrängen.

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webjag 25.08.2015, 17:55
52. Endlich ein sachlicher und objektiver Beitrag !

Abgesehen von Heidenau und ein paar anderen "Hotspots" der Neonazi-Szene überschlägt sich die deutsche Öffentlichkeit doch vor Wohlwollen und Willkommensbereitschaft für die Flüchtlinge, sorry, Refugees, egal, ob es nun "political refugees" oder "economic refugees" sind. Es war und ist deshalb wirklich an der Zeit, dass das Flüchtlingsproblem mal sachlich und objektiv und ohne mitleidvolle Weinerlichkeit betrachtet wird und insofern ist der Kommentar von Herrn Fleischhauer nicht genug zu loben !

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helle_birne 25.08.2015, 17:57
53. In jeden Ort, wo

gegen Flüchtlinge protestiert wird, doppelt so viele Flüchtlinge. Wenn weiter protestiert wird, nochmal verdoppeln. Und erforderlichenfalls noch mal. Dann ist ganz schnell Ruhe, und der gemeine deutsche Wutbürger lernt Zusammenleben mit anderen Religionen, Ethnien usw. Wenn nicht freiwillig, dann eben auf die harte Tour. Manchmal hilft nur das ...

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flaviussilva 25.08.2015, 17:57
54. Herr Fleischhauer,

sie bringen es mal wieder auf dem Punkt.

Hochachtungsvoll

flaviussilva

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potsdamer02 25.08.2015, 17:58
55. Wehner sah das schon 1982

Herbert Wehner, Fraktionsvorsitzender (SPD): "Wenn wir uns weiterhin einer Steuerung des Asylproblems versagen, dann werden wir eines Tages von den Wählern, auch unseren eigenen, weggefegt. Dann werden wir zu Prügelknaben gemacht werden. Ich sage euch - wir sind am Ende mitschuldig, wenn faschistische Organisationen aktiv werden. Es ist nicht genug, vor Ausländerfeindlichkeit zu warnen - wir müssen die Ursachen angehen, weil uns sonst die Bevölkerung die Absicht, den Willen und die Kraft abspricht, das Problem in den Griff zu bekommen." am 15.2.1982 in einer Sitzung des SPD-Vorstandes, Spiegel 22/1993

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Berg 25.08.2015, 17:59
56.

Wer sich heute noch wundert, dass sich die Menschen aus dem ehem. Jugoslawien und Albanien nicht leiden können, sondern bis aufs Messer hassen, dem ist vermutlich entgangen, dass sich der Vielvölkerstaat eben aus diesem Grunde aufgelöst hat. Die Leutebtrennten sich nach Herkunft und Glaube und bekämpfen sich im eigenen Land wie auch nach der Flucht. Diese Balkanvölker sind nicht so ausgeglichen wie die 16 deutschen Bundesbürger. Und es ist naiv, darüber hinwegzusehen. Wir nehmen nicht nur die Menschen hier auf, sondern auch ihre Konflikte, Fehden, Feindschaften, Hassprediger, Glaubensfanatiker. Und DAVOR haben viele Deutsche/innen Angst. DAS ist der Grund, vor zuviel Flüchtlingen zu warnen.

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tjards 25.08.2015, 17:59
57. Wie jetzt?

Heidenau ist eine Ausnahme? Lesen Sie keinen Spiegel? Das ist ja wohl ein schlechter Scherz....

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IBAN der Schreckliche 25.08.2015, 18:00
58. Alle Achtung

So einen objektiven Artikel zu diesen Thema habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Sauber auf den Punkt gebracht.
Danke.

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palutz 25.08.2015, 18:00
59. Es sind genau diese....

Statements, die angebliche Intellektuelle (aber sobald sie das tun, sind sie ja keine mehr) unter dem Deckmantel angeblicher "Realität" den Fremdenhass schüren, indem sie Menschen als richtige und falsche Flüchtlinge kategorisieren und damit Fremdenfeindlichkeit rechtfertigen.... Keiner verlässt seine Heimat freiwillig. Leider kann auch der Autor - wie auch die anderen Freudenfeinde - dieses Mindestmaß an Empathie leider nicht entwickeln. Dies ist leider schlimmer als der dumme Mopp, weil sie hier Mution aus journalistischen Kreise beziehen. Aber vielleicht ist das ja auch gewollt.

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