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Flüchtlingspolitik: Italiens Außenminister wirft EU Versagen vor
REUTERS

Die Verteilung von Migranten "funktioniert überhaupt nicht": Italiens Außenminister Alfano fühlt sich von der EU im Stich gelassen. Die Zahl der Bootsflüchtlinge steige, sein Land sei am Limit.

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frankfurtbeat 14.08.2017, 07:14
1. problematisch ...

problematisch wenn ich lese das es sich um 700.000 Flüchtlinge aus Nigeria, Niger, Somalia, Sudan, Äthiopien und Eritrea handelt? Sicher gibt es dort auch Krisen, wirtschaftlich wie politisch aber ich dachte es geht um Krigesflüchtlinge aus Syrien, Afghanistan Irak?
Wennn es sich wie vermutet um Wirtschaftsflüchtlinge handelt frage ich mich warum man die Gesetzeslage nicht ändert und eine sofortige Abschiebung ermöglicht? Europa kann nicht Millionen ungebildeter Menschen aufnehmen ... kann nicht den afrikanischen Kontinent retten? Wo bleiben eigentlich die Chinesen in dieser Angelegenheit?

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jozu2 14.08.2017, 07:14
2. Fehlinterpretation des Seerechts

Gerettete Bootsflüchtlinge müssen nicht nach Italien, sondern in einen Hafen gebracht werden. Der kann auch in Nordafrika liegen. Nach ein paar Mal, spricht sich das herum und dann bricht auch das Schleppergeschäft und damit der Flüchtlingsstrom ganz schnell zusammen. "Refugees welcome" war eben etwas zu kurz gedacht.

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Greggi 14.08.2017, 07:15
3. Den Frust ...

von Alfano kann ich sehr gut nachvollziehen. In der Quasselbude Brüssel sitzen überbezahlte Dampfplauderer, die nur Papier produzieren und es von der linken in die rechte Schreibtischecke schieben.

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furorteutonikus 14.08.2017, 07:20
4. Ja, dann

Ja dann tut doch etwas dagegen, anstatt herumzuheulen. Italien konnte doch vor dieser tollen EU auch die eigenen Grenzen schützen. Warum sollte das jetzt nicht mehr gehen? Weil man die Kosten nicht tragen will? Weil man die bereits im Lande befindlichen Flüchtlinge nicht einfach weiter noch Österreich und Deutschland durchwinken kann? Oder gibt es weitere egoistisch-nationale Gründe?

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da_pheles 14.08.2017, 07:24
5. Stimmt auch

Die EU ist ein Wirtschaftsraum, mehr nicht. Bei Solidarität hört die EU auf. Die Zuständigkeiten bei Flüchtlingen ist klar geregelt. Bei wem sie ankommen, sollen sie auch gefälligst bleiben. Darauf beziehen sich alle Mitgliedsstaaten. Die Südstaaten werden damit bewusst geschwächt. Und das wird zukünftig auch nicht anders.

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pelayo1 14.08.2017, 07:38
6. Er hat vollkommen recht

Die einzige Lösung kann allerdings nur eine Schließung der Grenzen für Flüchtlinge sein. Man kann die Probleme Afrikas und der islamischen Welt nicht lösen, indem man möglichst viele Menschen von dort nach Deutschland bringt (da wollen sie ja letzten Endes alle hin, weshalb das Gerede von Verteilung auch völlig obsolet ist).

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think-twice! 14.08.2017, 07:38
7. Dss Thema passt nicht in den Wahlkampf

und wird daher von den Parteien schlicht ignoriert. Es ist unglaublich, dass der Bevölkerung vorgegaukelt wied, alles wäre gut. Welch Irrtum. Allein nach Deutschland kommen pro Monat 20.000 neue Migranten dazu. Jeden Monat eine neue Kleinstadt, zu 100% vom Steuerzahler finanziert. Man muss sich nur in grossen Städten umsehen, die Innenstädte werden mittlerweile von arabischen und afrikanischen Menschen dominiert. Ich habe Bekannte, die keineswegs fremdenfeindlich sind, die aber nicht mehr zum Stadtbummel in die Innenstadt gehen, weil sie dieses neue Stadtbild nicht mögen. Dagegen ist die Situation in Italien harmlos. Die Kosten explodieren. Krass auch die Aussage von Schulz, wonach alle Migranten, ob als Asylant anerkannt oder nicht, grundsätzlich nach 2 Jahren Bleiberecht erhalten sollten. Das ist eine Einladung zum Durchmogeln bis 2 Jahre und wird zu den 300.000 Klagen Verfahren noch Tausende dazu geben. Wir steuern auf das totale gesellschaftliche Chaos und den finanziellen Kollaps zu.

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prions.ku 14.08.2017, 07:41
8. Verteilung funktioniert nicht?

Egal ob Griechenland oder Italien, zunächst (seit Jahren) schauten die großen Macher mal zu, gemäß dem Motto was interessiert uns die Mittelmeerflanke (dazu sagt man loyales Verhalten). Erst nachdem Frau Merkel generös unter Missachtung jeglicher Abmachungen die Grenzen öffnete, wurde auch Deutschland von dem Problem tangiert. Leider wurden die relativ jungen EU-Mitglieder im Osten von der Flüchtlings-Aufnahmebegeisterung nicht erfasst, wodurch der Ansturm in Deutschland endete. Jetzt haben wir bald Bundestagswahlen, da möchte man das Problem nicht erneut thematisieren, also sitzen wir das mal aus. Die Mittelmeeranrainer sind doch selber Schuld, dass sie eine offene Meeresflanke haben. Sizilien und die Ägäis sind weit weg von Brüssel!

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Freidenker10 14.08.2017, 08:00
9.

Warum werden die Realitäten denn nicht endlich anerkannt, nähmlich das kein Land in der EU noch Flüchtlinge aufnehmen will. Da können Merkel, Schulz und Co. noch so viel Humanismus heucheln! Zur Zeit macht man es eben unter dem öffentlichen Radar und lässt die Leute über die grüne Grenze einreisen und zwar recht viele wie die Grenzkontrollen beim G 20 Gipfel gezeigt haben! Aber auch hierzulande hat man doch genug und zwar reichlich! Wird es nicht mal ernsthaft Zeit darüber nachzudenken die Mittelmeerroute zu schließen und die Flüchtlinge in von der EU subventionierte Sammellager zurückzubringen wie es Italien auf Druck seiner Bürger schon vorhat? Und all die herzensguten Menschen die gerne unbegrenzt helfen wollen, können gerne in den Flüchtlingscamps in Nordafrika helfen!

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