Forum: Politik
Flüchtlingspolitik: Osteuropäer lassen Merkel hängen
AFP

Mit 14 EU-Staaten wollte Kanzlerin Merkel Abkommen über die Rückführung von Flüchtlingen führen. Doch die Liste der vermeintlichen Partner wird offenbar kürzer. Drei Länder wollen von Zusagen nichts wissen.

Seite 5 von 8
GMNW 01.07.2018, 14:36
40. Chimäre

Ob die Osteuropäischen EU-Staaten 'Merkel hängen lassen' oder auch nicht, ist nicht so entscheidend, da nur im Promillebereich Asylanten, Flüchtlinge, Migranten über diese Staaten aktuell kommen und noch kommen werden.
Viel wichtiger sind doch zum Beispiel Italien und Österreich; mit diesen Ländern wurde keine vorläufige, gemeinsame Absichtserklärung erzielt! Wieder mal nur eine Merkel'sche Chimäre ohne Substanz!

Beitrag melden
burckhard 01.07.2018, 14:36
41. EU Gelder nehmen Solidarität ablehnen?

Wann erklären wir, den Ungarn, Polen, Tschechen, Slowarken, Österreichern und wer da noch meint Solidarität nicht zu verstehen, dass sich Deutschland bei Fragen wo es um deren Interessen geht, sich genauso restriktiv verhalten könnte. Es wird Zeit mal ein Machtwort zu sprechen, schließlich ist Deutschland größter Nettozahler.
Außerdem muss es nicht gesagt werden, handeln könnte Merkel und Co aber so.

Beitrag melden
obersterhofnarr 01.07.2018, 14:37
42. Ungarische Polnische und Tschechische Wirtschaftsflüchtlinge in der EU

Dank der osteuropäsichen Wirtschaftsflüchtlinge ist der Brexit erst so richtig ins Rollen gekommen. Oder worum ging es bei der take-back-control Diskussion genau bzw. was genau ist das Problem mit Europa von Marin le Penetrant? War da nicht etwas mit polnischen Klempnern in Frankreich?
Orban und seine Ko-Kanallien sollen mal schön Zurückhaltung üben und vielleicht überlegen, wo sie denn stünden, wenn ihre Landsleute nicht überall in Europa Geld verdienen könnten weil man ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrte. Oder haben Orban et al auch nicht mitbekommen, daß seine Landleute in Deutschland zum Beispiel Kindergeld bekommen (haben ?) auch wenn die Kinder im Heimatland geblieben sind?
Das entarte Gequake der Rechten, die Orban als Retter des Abendlandes hochjagen übersehen leider, daß hier massiv mit Steinen im Glashaus geworfen wird nur um Merkel treffen zu können. Der Schaden am Glashaus Europa fällt aber genau dieses osteuropäischen Staaten auf die Füsse, wenn sich die EU insgesamt entsolidarisiert und zerbröckelt. Nämlich dann wenn keine Fördermittel mehr fließen oder Direktinvestitionen mehr getätigt werden und die osteuropäischen Wirtschaftsflüchtlinge wieder nach hause zurück müssen.

Beitrag melden
thorgur 01.07.2018, 14:37
43. EU zu gross und zu unterschiedlich

Die EU ist durch viel zuviele und viel zu schnelle Neuaufnahmen in ein uneinheitliches Bündnis verkommen, in dem eine gemeinsame Linie in irgendeinem zentralen Punkt gar nicht mehr möglich ist. Ich bin ein großer Befürworter der EU und des europäischen Gedankens aber leider kann man nicht ignorieren, dass ein Scheitern der EU immer wahrscheinlicher wird. Es ist einfach nicht genug gemeinsame Substanz vorhanden. Sollte es soweit kommen wird Europa noch mehr zum Spielball und -platz der Weltmächte USA/China und im Osten Russlands werden. Grade letzteres kann nicht im Interesse Ost-Europas sein, aber die meisten Ost-europäischen Länder bauen da ja auch mehr auf die USA als Sicherheitsgarant.

Beitrag melden
mapomuc01 01.07.2018, 14:38
44.

Zitat von Didoxion
Putin um Erlaubnis zu ersuchen. Wir werden um ein Europa unterschiedlicher Kooperationsintensität nicht herumkommen, wenn Europa überleben und wachsen soll!
Abgesehen davon, dass z.B. Polen mit am russlandkritischisten sind, schon aus seiner Geschichte, wollen wir wirklich ein Europa in dem einzelne Länder zu etwas gezwungen werden sollen, insbesondere wenn ihre Bevölkerung dies ablehnt? Natürlich werden keine Panzer fahren, aber mit Sanktionen kann man Ländern auch schaden. Und, wir sollten vorsichtig sein - diese Vorgehensweise könnte auch gegen uns angewandt werden, sollte sich wiederholt unsere derzeitige Regierung nicht an europäische Regeln und Gesetze halten. Ich will ein Europa mit Kompromissen und mit den Menschen, aber nicht mit Zwang, das wird scheitern.

Beitrag melden
akase93 01.07.2018, 14:38
45. der Kardinalfehler war...

dass man die ehemaligen Ostblockstaaten so schnell in die EU aufgenommen hat , bevor die überhaupt den europäischen Gedanken begriffen hatten. Für diese Länder ist die EU eine Kuh , die solange gemolken wird , bis sie krepiert. Füttern muss man sie aber nicht , das können die anderen tun. Man müsste den Laden dichtmachen und mit der Kernmannschaft neu beginnen.

Beitrag melden
diorder 01.07.2018, 14:38
46. Lasst sie doch wieder zu Putin ziehen

und die Stacheldrahtzäune des Ostblocks wieder aufbauen, möchte man ärgerlich rufen. Aber mit besonnenem Nachdenken muss man , wie Frau Merkel , geduldig die Vorteile eines gemeinsamen Vorgehens Schritt für Schritt einsichtig machen. Notfalls mit Sanktionsandrohungen in anderen Bereichen. Extremer Nationalismus führt nicht nur in Europa in die Katastrophe für alle. Genauso wie ein Europa der Konzerne ohne faire soziale Strukturen.

Beitrag melden
geschneider 01.07.2018, 14:38
47. Das hat mit Merkel nichts zu tun.

Die Ostländer sind in der EU weil die US-Nato das wollte und will. Dabei ist die EU und damit Deutschland der Teil des Deals, der für das finanzielle Wohlergehen der Osterweiterung des US Imperiums zu sorgen hat. Es ist zudem erprobte Tradition der größten Demokratie der Welt, dass die Aussengebiete von mörderischen Diktatoren als Stellvertrter des Potus beherrscht werden. Europas Osten ist auf dem Weg in diverse Diktaturen und hatte nie wirklich die Chance ein demokratisches Bewusstsein zu entwickeln.
Dass wenigsten noch eine kleine Menhheit in Deutschland Hunamität als übergeordneten Wert ansieht und in Flüchtlingen noch Menschen erkennt, kollidiert mit den Plänen der Nato und wird ganz bestimmt in ihrem Sinn gelöst. Womit auch der zivilisierte Teil Europas auf das unterirdischen Niveau der Transatlantiker hinabgezogen wird. Ausser dem Besitz der wirklich Reichen zu nutzen hat die Nato keinerlei Sinn oder Zweck mehr.

Beitrag melden
mapomuc01 01.07.2018, 14:40
48.

Zitat von flux71
Wieder einmal wird ein Thema aufgebauscht und medial aufs äußerste ausgereizt, um Frau Merkel in den Rücken zu fallen, sie den AfD-Hetzern auszuliefern und sogar herbeizureden, dass die CSU jetzt nur noch eine einzige Möglichkeit hat, um glaubhaft zu bleiben. Das ganze ist eine Farce! Aus Ländern wir Polen, Tschechien und Ungarn ist in den letzten Jahren nichts anderes gekommen als genau dieser Tonfall, genau diese Abschottung, genau diese Anti-Solidarität mit der EU. Anfangs hieß es noch, dass es ja wohl ungeheuerlich wäre, dass solche Länder überhaupt in der EU sind, die Hand aufhalten, aber nichts zurückgeben. Nach vollzogenem Rechtsruck in der EU und immer lauter schreienden AfDlingen hierzulande, ist diese Meinung genauso untergetaucht wie viele andere, mehrheitsfähigen Meinungen -- zugunsten von Krawall. Dass Polen, Tschechien und Ungarn auf diese Weise reagieren und propagieren, dass sie sich selbstverständlich nie zu einer Verständigung hätten durchringen können zu Gunsten der EU und zu Gunsten Deutschlands, sollte und darf nun wirklich niemanden mehr wundern, der noch alle Tassen im Schrank hat. Ich traue Orban zu, dass er beim Gipfel ja und zu Hause dann Nein sagt. Genauso den Polen und Tschechen. Diese Leute sind hinterhältig, denn sie wissen ganz genau, wie man Leute aufhetzt und gegen Mehrheitsmeinungen Stimmung macht. Seehofer und die CSU sollte sich davon nicht verrückt machen lassen, sondern ruhig und sachlich feststellen, dass da noch viele andere EU-Länder sind, dass da auch noch einige fehlen, mit denen man Übereinkünfte verhandeln können wird und dass man dem Rechtspopulismus hier nicht wieder nachgeben darf.
Mit einer solchen aufgeheizten, nicht anderer Meinung zulassend ist kein Staat zu machen. Lasst uns Abstand nehmen von unserer Hochnäsigkeit und anerkennen, dass es andere Meinungen geben kann und nicht alle Länder gegen ihre Bevölkerung handeln wollen.

Beitrag melden
crixus 01.07.2018, 14:40
49. Das wahre Problem...

was wir haben, sind nicht die Migranten
sondern die Osteuropäer. Mit Osteuropa wird
es niemals ein gemeinsames Europa geben.
Ein gemeinsames Europa kann es nur geben
wenn man ,an gemeinsame Werde festhält,
die währen Demokratie, Presse und Meinungsfreiheit,und das sehe ich in Osteuropa Nicht, und in Italien , Österreich sind sie gefährdet. Egomanie und Hass sind dagegen Werte die ein gemeinsames Europa
nicht weiterbringen. Fazit: Dieses Europa ist
nicht Überlebens fähig,nur ein Europa mit genannte Werde kann überleben.

Beitrag melden
Seite 5 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!