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Flüchtlingsretter im Mittelmeer: Das Moraldilemma
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Woche für Woche ertrinken Menschen im Mittelmeer, trotz des Engagements vieler Seenotretter. Wer hat Schuld? Im Streit über Recht, Politik und Moral gehen die Ansichten weit auseinander. Ein Überblick.

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mbodef2014 07.08.2017, 09:40
50. Schuld ?

haben zunächst einmal die Wirtschaftsmigranten, die sich in diese lebensgefährliche Situation bringen (hoffend, dass sie von "Helfern" eingesammelt werden..),
die EU Regelungen, im besonderen die GroKo in Deutschland, die es seitmehr als 3 jahren nicht fertig gebracht haben, eine überzeugende EU- Aussengrenzsicherung aufzubauen (mit Rückführung), und verbindliche Migrationsregelungen zu schaffen.
Im Übrigen: Asyl wird gewährt (oder auch nicht), und ist nicht einklagbar.

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hellenkamp 07.08.2017, 09:40
51. Retten ja!!!

Dass Immigranten vor dem Ertrinken gerettet werden sollen ist nicht das Problem. Alle NGOs können und sollen alle aus dem Wasser holen. Anschließend sollen sie diese Menschen aber an die lybische Küstenwache übergeben, die diese Menschen zurück nach Afrika bringt. Es geht den NGOs nicht darum Menschenleben zu retten, sondern darum, illegale Einwanderer nach Europa zu bringen.

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bstendig 07.08.2017, 09:42
52. Zu den Zeiten, als wir noch Aupairs hatten,

war die Regelung wie folgt:

Wenn Besuch angesagt war aus dem Heimatland mussten wir, damit das funktioniert, eine Einladung aussprechen. Da enthalten ist: Sicherstellung des Lebensunterhaltes, Sicherstellung der Krankenversicherung für die Besuchszeit etc..

Warum machen wir es nicht so, dass die "einladende" NGO (als etwas anderes kann ich das nicht bezeichnen), genau dasselbe sicherstellen muss.

Mal sehen, wie schnell dann die "Geretteten" wieder in das Land zurückgebracht werden, von dem sie abgelegt haben.

Es ist gut und richtig, dass man niemanden ertrinken lässt.
Aber wir können die Probleme Afrikas nicht dadurch kompensieren, dass sie importieren. Aber erkläre man das mal einem sozialromantischen Gutmenschen, das ist nahezu unmöglich.

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stefan7777 07.08.2017, 09:42
53. "Ursachen von Migration nicht ehrlich und lösungsorientiert"

Solange die Ursachen nicht behoben werden und die Flüchtenden in ihrem Zuhause keine Perspektive mehr sehen, wird es nicht enden. Und vor allem müssen wir beginnen ehrlich darüber zu diskutieren welchen Anteil wir selbst mit unserer Politik im Nahen Osten an der Zerstörung der Heimat der Flüchtlinge haben.

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keine-#-ahnung 07.08.2017, 09:42
54. Das ist nicht vorrangig eine Moraldilemma.

Primär ist das eine Intelligenzdilemma.
"Ich bin nicht die einzige, die darauf hinweist, dass Tausende Dörfer von Polen bis Spanien fast leerstehen, die von Flüchtlingen aufgebaut und bewohnt werden könnten", sagt Susan Neiman, die Direktorin des Potsdamer Einstein Forums.
Da geht mir ein kompletter Besteckkasten in der Hosentasche auf, wenn ich solchen Schwachsinn lese.
Natürlich sind die Flüchtlinge bekannt dafür, dass sie willig auf dem platten Land wohnen bleiben und dort Dörfer aufbauen - das ist alltägliche Lebenserfahrung.
Und natürlich haben wir die Ressourcen, weitere Millionen von ihnen zu beschulen, medizinisch zu versorgen, zu alimentieren und nebenher bedarfsgerecht Strafjustiz und Gefängniskapazitäten zu erweitern und noch den Opferhilfen aussreichend Mittel zukommen zu lassen.
Da kann man philosophieren, debattieren und meinetwegen auch meditieren - am Ende des Tages passen in einen 10-Liter-Eimer immer noch 10 Liter Wasser hinen. Und nicht 15 oder 20 ...

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meine Güte 07.08.2017, 09:42
55. Moral?

Nun ja, Moral hin oder her, wir können und dürfen Migranten nicht die unkontrollierte Einreise in unser Land und unsere Sozialsysteme gestatten. Das ist nun einmal Fakt. Mit Ausländerfeindlichkeit hat das nichts zu tun. Das müssen auch die Gutmenschen begreifen. Je länger man feige abwartet (unsere Politiker), desto drastischer werden die Maßnahmen sein müssen. Aber ich vermute unsere Politik bleibt weiter weitgehend untätig. Die werden erst wach wenn der Wähler noch weiter nach "Rechts" gekippt ist. Ich prophezeihe hier schon, dass die AfD deutlich über den von den Meinungsforschern vorhergesagten Prozenten liegen werden. Wetten das?

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Europa! 07.08.2017, 09:42
56. Der ungezügelte Humanismus ist das Problem

Die Konzentration auf die im Wasser treibenden Menschen im Mittelmeer ist eine unzulässige und sinnlose Engführung. Die eigentliche Frage lautet doch: Wie viele Menschen und welche Lebensweise verträgt der Planet? Und da sind die zur Überbevölkerung beitragenden afrikanischen Migranten und die sogenannten "Weltreligionen" genauso schuldig wie die Schlepper, und die "Seenotretter" genauso wie die Europäer und Amerikaner, die mit ihrem wahnsinnigen Umwelt-Verbrauch ein Vielfaches von dem zerstören, was die Erde hergibt.
Die ganze Menschheit zu Umweltverwüstern mit europäischer oder amerikanischer Lebensweise zu machen, ist genauso ein Verbrechen wie die Zerstörung unserer Umwelt selbst.

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Meconopsis 07.08.2017, 09:43
57. Militäreinsatz jetzt !

Es hilft alles nichts - wenn man der Lösung des Problems auch nur einen Schritt näherkommen möchte, muss die EU Militär nach Libyen schicken, und dort in Zusammenarbeit mit der EU und Hilfsorganisationen Lager für die Migranten betreiben und die Asylverfahren abwickeln. Da hat Macron völlig recht. Und es muss ein robustes Mandat sein. Ob der UN-Sicherheitsrat zustimmt oder irgendwelche zweifelhaften libyschen Potentaten und Warlords, das sollte zweitrangig sein. Aber es passiert bald was, denn es geht hier um sehr viel - es geht um die Sicherheit und Stabilität Europas. Anstelle von Merkel würde ich den gesamten, weitgehend nutzlosen Afghanistan-Einsatz beenden und alle verfügbaren Kräfte nach Libyen schicken - denn dort, im Kampf gegen Schlepper und Massenmigration würde tatsächlich unser Land und unsere Gesellschaft verteidigt. Unsere Kanzlerin tut wie fast immer: nichts. Sie wartet ab. Und für so eine schlechte Politik wird sie auch noch wiedergewählt. Was die Verfassung der deutschen Gesellschaft angeht, lässt das tief blicken. Der Realitätsverlust hat ein Maximum erreicht. Eine Gesellschaft von Träumern, Zauderern und Moralisten.

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sossossos 07.08.2017, 09:44
58. Liebe Seenotretter

Vielleicht hilft ihnen der Gedanke etwas auf die Sprünge, zu überlegen, was man mit 250.000 Euro Kosten pro Flüchtling in Deutschland, statt dessen vor Ort alles Gutes vollbringen könnte. Denken Sie doch einmal ihre Hilfeaktion zu Ende. Werden Sie bei 6 Millionen Flüchtlingen oder erst bei 60 Millionen Flüchtlingen anfangen den klaren Verstand einzusetzen. Die bislang ins Land gekommene 1 Million Flüchtlinge kosten uns 250.000.000.000 EURO. 6 Millionen Flüchtlinge kosten uns 1500000000000 Euro. 60 Millionen Flüchtlinge kosten uns .....
Einfach mal ein wenig nachdenken und dann auf die Strasse gehen und für die Finanzierung von 150000000000000 Euro demonstrieren. Nicht in ein kleines Schifflein steigen und den Helden im Mittelmeer markieren. Denn sonst haben wir bald keine Mittel mehr.

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wunni2010 07.08.2017, 09:44
59. Verdrehte Fakten ?

Erstaunlich was man alles so zusammen reimen kann . Leere Dörfer in Polen und Spanien wo die Flüchtlinge hingehen können , die Flüchtlinge wollen aber in die Großstädte. 20% und mehr Arbeitslosigkeit in Spanien und Millionen von ausgewanderten Polen die in ganz Westeuropa arbeiten . Die Flüchtlinge wollen nicht nach Spanien oder Polen sondern nach Deutschland wo es viel Geld , viel Barmherzigkeit und ein lasches bis nicht funktionierendes Rechtssystem gibt dass die Flüchtlinge schützt . Von einem Spiegel Redakteur erwarte ich mehr alles diesen schnell zusammen gefügten Artikel der von allem etwas aber nichts verwertbares enthält .

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