Forum: Politik
Flüchtlingsrettung im Mittelmeer: Deutschland gibt Hoffnung auf EU-weite Verteilung a
Guglielmo Mangiapane/REUTERS

Die Bundesregierung rechnet nicht mehr mit einer EU-weiten Verteilung schiffbrüchiger Migranten. Stattdessen soll sich eine Gruppe williger Staaten zusammenfinden, sagt Europastaatsminister Roth.

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ukleuni 08.07.2019, 11:47
10. Die Hoffnung...

...auf eine EU-weite Einigkeit in der Frage der Flüchtlingsverteilung ist schon lange verschwunden.
Hier zeigt sich mal wieder die eklatante Handlungsunfähigkeit der EU,
Forderungen innerhalb der Mitgliedsländer durchzusetzen.
Politik, die in ihren Parteinamen die Worte wie "christlich" oder "sozial" trägt , zeigt hier ihr wahres Gesicht. Das zeigt sich auch darin, daß es Wochen dauert, bis sich Länder bereit erklären, ca. 50 Menschen auf zu nehmen.
Nationaler Egoismus steht immer noch bei vielen Mitgliedsstaaten an erster Stelle.
Einfach nur noch traurig !

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dhrb 08.07.2019, 11:47
11. Niger und Tschad

diese Länder sollten als direkte Nachbarn Libyens massiv unterstützt werden, ihre Grenzen zu sichern. Entwicklungshilfe u. ä nur bei Grenzsicherung. Außerdem sollten diese Länder selbst Asylanträge in ihrem Land entgegen nehmen und entscheiden, das geht bestimmt auch nur mit massiven finanziellen und entwicklungspolitischen Zusagen seitens der EU. Das ist aber immer noch sinnvoller, als immer mehr Leute aus Afrika ins recht kleine Europa umsiedeln zu lassen.

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ingofischer 08.07.2019, 11:50
12. unlösbares moralisches Dilemma

Es ist und bleibt ein unlösbares moralisches Dilemma. Man muss sehen, wie schnell die Stimmung in den "willigen Aufnahmeländern" kippt, wenn der Flüchtlingsstrom über diese Routen wieder stärker wird und mehr Wirtschaftsflüchtlinge dadurch wieder Hoffnung schöpfen und den riskanten Weg nach Europa übers Mittelmeer wagen.
Man wird nicht abermillionen Menschen aus Afrika aufnehmen können, welche alle mit Sicherheit ganz nachvollziehbar aus ihrer Perspektivlosigkeit oder gar vor Gewalt in ihrem Heimatland flüchten wollen und
sich auf den gefährlichen Weg in eine bessere Zukunft ins gelobte Europa machen. Andererseits wer will schon ernsthaft mit Schuld am Ertrinken von diesen bedauernswerten, verzweifelten Menschen sein? Irgendwo dazwischen liegt die Grenze zwischen dem Helfen wollen und dem Abschotten um seinen eigenen Lebensstandard nicht zu verlieren. Und diese Grenze ist für jeden persönlich woanders und die Regierungen der Länder müssen ein Gespühr dafür haben, wann die Stimmung des Wahlvolkes auf diesem schmalen Grad in eine bestimmte Richtung kippt.

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ChristophST 08.07.2019, 11:51
13.

Die EU-weite Verteilung macht auch keinen Sinn, da die überwiegende Anzahl der Migranten sich eben nicht Polen oder Ungarn als Ziel ausgesucht hat. Somit ist das, auch wenn es die EU gern dazu machen würde, eben kein Polnisches oder Ungarisches Problem, sondern unseres.
Nur werden wir das Problem der Überbevölkerung und wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit in den Herkunftsländern nicht durch Zuzug nach Deutschland lösen können. Allen Parteien links der CDU könnte das vielleicht auch mal jemand erklären.

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post_fuer_tutu 08.07.2019, 11:51
14. Ende der EU als Wertegemeinschaft

Hier lässt sich bestens erkennen, dass die EU von einer Wertegemeinschaft, die die EU-Politiker in Sonntagsreden immer gern betonen, weit, sehr weit entfernt ist. Wenn nun Kerneuropa eine "Migrantenzentrale" bilden, wo wird das hinführen?. Dann besser die EU auflösen/verlassen und mit Frankreich ein neues Europa beginnen. Dabei aber aus den Fehlern der alt EU lernen und echte demokratische Instanzen mit der entsprechenden Autorität etablieren.
Diese Sonntagsnachmittags EU hat fertig.

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heldi 08.07.2019, 11:51
15. Genug

Da werden tagtäglich Migranten aus dem Mittelmeer gefischt, in aller Illegalität in Italien an Land gesetzt...und ihrem Schicksal überlassen.
Deutschland hat unzählige Undercoverjournalisten, keiner von ihnen kann oder will uns sagen, wer diese Aktionen finanziert, und mit welchem Ziel.
Das mit der christlichen Nächstenliebe kaufe ich Ihnen nicht ab !
Italien ist ausser Stande das Problem zu meistern. Einige, wenige, immer die gleichen, Länder sehen sich genötigt, diese Miganten aufzunehmen, aus Brüssel kommt nur verlegenes Schweigen, dort kämpfen auch einige um ihre eigene, politische Existenz .
Das kann und darf nicht so weitergehen, wir brauchen diese Helden nicht !

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dgbmdss 08.07.2019, 11:51
16. Bonus für Aufnehmerländer

Das die Aufnehmerländer auch Nettozahler in die EU sind, sollten die Zahlungen in den EU Topf entsprechend reduziert werden. Aufnahme-/ Eingliederungskosten sind mindestens 100-300 K€ pro Kopf .

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khwherrsching 08.07.2019, 11:51
17. Es ist unausweichlich,

dass sich Europa in dieser Frage rasch einigt. Eine generelle Aufnahme wird allerdings den Strom sog. Wirtschaftsmigranten, um die es fast ausschließlich geht, befeuern. Insoweit muss ich auch H.Schirmer widersprechen, weil es gerade nicht um Flüchtlingsverteilung geht. Migranten sind keine Flüchtlinge. Und eine kürzlich veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass es überwiegend die afrikanische Mittelschicht ist, die sich nach Europa auf den Weg macht und die finanziellen Mittel für Schlepper etc. hat. Diese Leute fehlen aber beim Aufbau des eigenen Landes!

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bernteone 08.07.2019, 11:52
18. Richtig so

in manchen Ländern ist es nicht vermittelbar und mit Zwang zu agieren würde dem Rechten Lager noch mehr Wähler in die Arme treiben . Allerdings sollte sich das für die Länder die bereit sind Flüchtlinge aufzunehmen auch finanziell bemerkbar machen . Da ist die EU gefragt die nötigen Anreize oder auch Streichung von Geldern bei Verweigerung in die Wege zu bringen und das nicht erst in 10 Jahren . Es wird gerade gegen Italien ausgeteilt , aber die waren auch immer die Dummen mit ihrer EU Außengrenze . Da haben sich die Länder die heute am lautesten schreien ,z.B. Deutschland , Italien mit den Problem alleine gelassen , das Resultat ist Saldini und Co .

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post_fuer_tutu 08.07.2019, 11:52
19. Ende der EU als Wertegemeinschaft

Hier lässt sich bestens erkennen, dass die EU von einer Wertegemeinschaft, die die EU-Politiker in Sonntagsreden immer gern betonen, weit, sehr weit entfernt ist. Wenn nun Kerneuropa eine "Migrantenzentrale" bilden, wo wird das hinführen?. Dann besser die EU auflösen/verlassen und mit Frankreich ein neues Europa beginnen. Dabei aber aus den Fehlern der alt EU lernen und echte demokratische Instanzen mit der entsprechenden Autorität etablieren.
Diese Sonntagsnachmittags EU hat fertig.

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