Forum: Politik
Flüchtlingsrettung im Mittelmeer: Deutschland gibt Hoffnung auf EU-weite Verteilung a
Guglielmo Mangiapane/REUTERS

Die Bundesregierung rechnet nicht mehr mit einer EU-weiten Verteilung schiffbrüchiger Migranten. Stattdessen soll sich eine Gruppe williger Staaten zusammenfinden, sagt Europastaatsminister Roth.

Seite 26 von 38
zeisig 08.07.2019, 14:15
250. Ja klar, wir sind schuld.

Zitat von damianschnelle
können uns drehen und wenden wie wir wollen, neben der Bevölkerungsexplosion sind wir selbst dafür verantwortlich. Solange wir diesen Kontinent nur als Absatzmarkt für unsere Billigprodukte (Nahrungsmittel z.B.) und als billigen Rohstofflieferanten betrachten wird sich nichts ändern.
Was sollen wir Ihrer Meinung nach tun? Nichts mehr nach Afrika exportieren? Keine Rohstoffe mehr kaufen ?

Beitrag melden
theanalyzer 08.07.2019, 14:15
251.

Zitat von Ein Spielverderber
Solange sie in ihren Heimatländern keine Perspektive haben, werden sie weiter kommen. Und auch ne kleine Chance, es nach Europa zu schaffen, ist besser als keine Chance in den Heimatländern. Aber wir tun ja alles dafür, daß es dort keine Perspektiven gibt.
WIR tun alles dafür, daß andere Leute in anderen Staaten keine Perspektive haben? Hallo?

Wir müssen gar nichts dafür oder dagegen tun, es handelt sich um souveräne Menschen in souveränen Staaten, die selbst für sich verantwortlich sind, was sie importieren, exportieren, welche Bildungsstandards sie anwenden, und wie sie ihre Gesellschaft organisieren, wie die Gerburtenrate ist etc., mit wem sie Krieg anfangen usw...

Beitrag melden
birdie 08.07.2019, 14:16
252. Das Problem der Flüchtlingsverteilung lässt sich elegant ...

nach Schmalembachs Lehre von der pretialen Lenkung lösen. Das heisst: die EU legt ein Gesamt-Budget für Flüchtlingshilfe fest. Daraus erhalten nur die Länder, die Flüchtlinge aufgenommen haben, einen vorher vereinbarten Betrag pro Flüchtling. Wenn dieser pro-Kopf-Betrag richtig dimensioniert und damit attraktiv ist, wird sich die Ablehnungsfront innerhalb der EU spürbar verkleinern.

Beitrag melden
fletcherfahrer 08.07.2019, 14:17
253. Ja, das Beispiel musste ja kommen!

Zitat von HeisseLuft
Eben. Nichtschwimmer, die sich ins Schwimmerbecken begeben gehören auch nicht gerettet. Sollte man ertrinken lassen, zur Abschreckung. Und wenn das tatsächlich so gehandhabt wird, warum sollten dann andere Bademeister oder Rettungskräfte zu Hilfe kommen? Schließlich ist ja jemand Anderes zuständig, der sich nur gerade entschlossen hat, dass Ertrinkenlassen zur Abschreckung viel sinnvoller sei.
Was würden Sie aber mit einem Nichtschwimmer machen, der das immer wieder tut? Schon in frühester Jugend haben wir den Spruch "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!" anhören müssen. "Heisse Luft" passt schon zu Ihnen.

Beitrag melden
Schandmaul 08.07.2019, 14:17
254. Turbolader für rechte Parteien

Alleine diese Wortwahl ist die reinste Realitätsverweigerung:
"Schiffbrüchige" und "Flüchtlinge".

Da kommen hunderttausende junge Glücksritter im besten Alter hier an, größtenteils aus Ländern in denen überhaupt kein Krieg herrscht und niemand wundert sich, wie die Jungs es geschafft haben, mehrere tausend Euros für die Bezahlung der Schlepper aufzubringen.

Fakt ist: die meisten Armutsmigranten bringen sich auf hoher See bewusst in "Seenot" um "gerettet" zu werden.

Es gibt nur einen sicheren Weg um das Sterben im Mittelmeer zu beenden und die Menschen davon abzuhalten in die Boote zu steigen:

Hört endlich auf die Leute raus zu fischen und nach Europa zu bringen, das befeuert einerseits das Schleppergeschäft und andererseits die Umfragewerte rechtspopulistischer Parteien.
Macht mit den afrikanischen Anrainerstaaten endlich entsprechende Deals und gründet sichere Häfen wo die Armutsmigranten nach ihrer Rettung sicher an Land gehen können. Wer einen Asylantrag stellen möchte, weil er politisch verfolgt wird, kann dies dort tun. ein Asylantrag kann kein Freifahrtsschein in eine lebenslange Daueralimentierung auf West-Niveau sein.

Es ist einfach unfassbar, wir ruinieren uns im Rekordtempo finanziell wie kulturell unter dem allgemeinen Beifall linker Redaktionen und Gesinnungspolitiker. Die immensen Kosten für die anhaltende illegale Armutsmigration den hart arbeitenden Steuer- und Sozialbeitragszahlern aufzubürden ist in hohem Masse ungerecht und wird über kurz oder lang zu Radikalisierung und Rassismus auch unter heute gemäßigten Bürgern führen.

Wenn dieser Wahnsinn nicht bald gestoppt wird, werden unsere Sozialsysteme in wenigen Jahren kollabieren. Das politische System steht heute bereits Kopf und es ist absehbar, dass irgendwann die Rechten wieder das Ruder übernehmen werden. Langfristig ist sogar ein Bürgerkrieg nicht auszuschliessen.

Leistet Entwicklungshilfe und hört auf den Afrikanischen Kontinent mit subventionierten Europäischen Produkten zu überfluten. Das wären sinnvolle Maßnahmen.

Beitrag melden
post_fuer_tutu 08.07.2019, 14:18
255. @ditor

Zitat von ditor
Vielleicht sollte man in den Sonntagsreden die gemeisamen Werte mal realistischer betrachten. Absolute Grenzenlosigkeit und bedingungslose Solidarität sind keine Grundpfeiler der EU. Wenn sich da viele EU Länder nicht anschließen wollen haben sie das Recht dazu. Die EUler, die glauben man könnte neue Mitglieder aufnehmen, anschließend deren Meinung hochmütig ablehnen und versuchen die Positionen des "Kerneuropa" (bei dem Begriff schwingt schon genug Hochmut mit) als eine Art Hegemoniemacht durchzusetzen, die haben fertig.
Von absoluter Grenzenlosigkeit... ist gar nicht die Rede. Jedes Jahr kommen mehr türkischstämmige Bürger nach DEU, als Migranten.

Es geht auch nicht darum, irgendwem was aufzuzwingen. Die Menschenrechtscharta hat jedes Land mit Beitritt akzeptiert.

Hauptproblem ist schlicht, dass es innerhalb der EU keine gemeinsamen Werte gibt (Ausnahme: Wirtschaftsförderung). Punkt Daher zurück zur EWU, reine Wirtschaftsgemeinschaft. Dann kann man in Sonntagsreden die schönen gemeinsamen Wirtschaftswerte besingen.

Beitrag melden
dieter-ploetze 08.07.2019, 14:18
256. @mkh1, nr.2 welcher europaeische gedanke?

Zitat von mkh1
leider wurde es versaeumt eine quote fuer osteuropaeische staaten bei deren antrag auf mitgliedschaft in der eu einzufuehren. es ist unfassbar wie uns diese staaten am nasenring durch die manege fuehren und wenig sie sich dem europaeischen gedanken verpflichtet fuehlen.
die laender der EU haben da unterschiedliche herangehensweisen.
dass, was Sie meinen, ist eher der deutsche gedanke, dem sich die
anderen unterordnen sollten. warum sollten sie das tun?
das europarecht sagt etwas anderes.

Beitrag melden
alois.busch 08.07.2019, 14:19
257. Moralapostel

Diese ganzen Gutmenschen in Deutschland, besonders die Presse, Linken und Grünen reden immer von Demokratie, meinen aber ihre eigene moralische Diktatur. Wenn die Bevölkerung eines anderen Landes keine Flüchtlinge aufnehmen möchte, dann muss man Sie zwingen. Dann Schimpfen immer alle auf die Ostländer, wo bei such kein skandinavisches Land mehr Flüchtlinge aufnehmen möchte. All diese Länder sind schlauer als die überheblichen Deutschland Gutmenschen. Nicht mehr Merkel lädt die Flüchtlinge ein, sondern diese Gutmenschen. Kommt alle nach Deutschland, garantierte kostenlose voll Versorgung ein Lebenslang für alle. Es werden noch sehr viele diese Einladung annehmen.
Seenotrettung ganz klar, ja. Dann aber alle in ihre Herkunftsländer überführen.

Beitrag melden
Omegatrust 08.07.2019, 14:20
258. Ein Schrumpfen wäre schön

Vielleicht kommen wir über die Kooperation der Willigen auch wieder zu einer Kombination der Fähigen. Also Schrumpfen auf ein angemessenes Maß.

Beitrag melden
fletcherfahrer 08.07.2019, 14:21
259. Und Sie sind kein "Spielverderber"...

Zitat von Ein Spielverderber
Und 'meine Meinung nach' gibt es mindestens 250 Außerirdische in Deutschland, zusätzlich 850 Vampire und alle sind arbeitslos beziehen ALG II, teilweise schon seit 200 Jahren. Aber Flüchtlinge haben wir hier noch mehr: Allein >10 Mio nach dem 2. WK. Die und ihre Nachkommen, haben sicher auch den Status Flüchtling. Was lernen wir daraus? Wenn Du über Fakten diskutieren willst, sollten es nicht gefühlte Fakten sein. Sondern harte. Sonst machst Du Dich lächerlich.
...sondern einfach nur albern. Nach dem 2. WK kamen keine Flüchtlinge, sondern Vertriebene. Und den Unterschied zwischen einem deutschen Vertrieben in Deutschland und einen afrikanischen Flüchtling in Deutschland sollte man schon kennen. Sonst ist Ihnen nicht mehr zu helfen.

Beitrag melden
Seite 26 von 38
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!