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Flüchtlingssterben im Mittelmeer: Menschen schützen - nicht nur Grenzen
DPA

Das Massensterben von Flüchtlingen an den europäischen Außengrenzen ist keine Folge des Wegsehens der EU-Politik - ganz im Gegenteil: Mit ihrer Abschottung tötet die Europäische Union vorsätzlich.

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wiersbin.p 20.04.2015, 18:29
270.

Zitat von kremenchug
....Allein die in Jahrzehnten geflossenen Hilfsgelder für Kenia hätten ausgereicht, jedem Kenianer ein Haus mit Pool zu bauen und es wäre noch Geld übrig geblieben. Wo ist das Geld?....
In Sinnlosen, von der EU, IWF UNO propagierten Projekten wie die Schaffung von riesigen Monokluturen wie beispielsweise Palmölplantagen, Waffensystemen,
Lebensmittel Importen aus der EU die dann die einheimische Landwirtschaft zerstört usw.

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ocelot99 20.04.2015, 18:29
271. Kolonialismus

Zitat von mehr licht
Die Europäer werden weiter glauben, dass ihr Handeln und Denken das Maß aller Dinge ist, dass ihr Wohlstand auf ihrer eigenen Hände Arbeit gegründet ist, dass die Rohstoffe dafür aus dem Ruhrgebiet kommen
Der Kolonialismus ist nunmal vorbei. Das heisst die Länder können selbst bestimmen. Sie können alle Rohstoffe beschlagnahmen, besteuern. Die Grenzen schliessen. Die Bananen selber essen. Wie auch immer. Aber unabhängig sein und gleichzeitig dem Westen angebliche Ausbeutung und Neokolonialismus unterstellen das geht nicht. Unter dieser angeblichen Ausbeutung ist die Bevölkerung in Afrika geradezu explodiert. Afrika hat weit bessere Ressourcen als viele Länder in Europa. Wenn es denn will braucht Afrika Europa gar nicht. Man tut immer so als sei in Europa alles vom Himmel gefallen. So eine Kanalisation haben Menschen gebaut. Welche Macht bitteschön hindert denn Afrikaner Strassen zu bauen, Häuser zu bauen, Produkte zu entwickeln die einen höheren Preis erzielen als Kaffee oder Bananen? Im übrigen haben wir ja ein ziemlich falsches Bild von Afrika. Wir sehen da immer noch verhungernde Kinder in der Wüste und nicht die Rush Hour in Lagos. Auch in Afrika gibt es Reichtum. Gemäss Forbes 29 Milliardäre. Es gibt da sogar Waffenfabriken. Kalashnikovs zB. werden in mehreren afrikanischen Ländern produziert.

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l.augenstein 20.04.2015, 18:30
272.

Zitat von thomas.b
Nach Nordamerika.
Taten ja auch viele!

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docker 20.04.2015, 18:30
273. Allein mir fehlt der Glaube

Wem nützt das Auffangen der Flüchtlingsströme ?
Vermutlich denjenigen, die billige Arbeitskräfte herbeisehnen.
Journalisten die "Oh Gott wir müssen helfen" in die Welt hinausposaunen, sollte auch mal die Ratio anschalten
und kluge Fragen stellen, statt das Elend zum schreibenden Geschäft zu machen.

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gutentag88 20.04.2015, 18:33
274. Gründe

Jeden Tag hat Afrika 100.000 mehr Menschen. Solange das der Fall ist wird sich dort nichts ändern. Auch gute Regierungen in Afrika können nicht soviele Jobs schaffen. ( gibt es eigentlich gute Regierungen dort? ) Ich glaube nicht das Europa das Migranten Problem lösen kann. Nur Afrika selber kann das. Hieß es nicht mal Afrika ,den Afrikanern?

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tomita 20.04.2015, 18:36
275. Auf der Flucht sind wir

Das Problem ist an der Oberfläche ganz klar: Da wollen Menschen zu uns, die weder in ihrer Heimat noch ausserhalb davon willkommen sind. Ursächlich sind meist ökonomische, religiöse, ethnische oder andere Konflikte in den Heimatländern derer, die eben genau davor auf der Flucht sind. Nun könnte man sagen, dass uns das alles nichts angeht, denn Flucht vor Konflikten, die in allen Gesellschaften die Regel sind, sollten idealerweise erst mal vor Ort ausgetragen werden. Aber was machen, wenn schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Das Problem ist doch: Auch wir sind an diesen Konflikten nicht ganz unbeteiligt, und einige von uns profitieren davon recht ordentlich. Beispiel Energieversorgung: Da achten wir bei den Lieferanten nur auf den Preis, aber unter welchen teilweise mehr als menschenunwürdigen Bedingungen eben dieser Preis zustande kommt, interessiert uns einen feuchten Kehricht. Von daher können nur Zyniker sagen, dies alles geht uns nichts an. Solange wir uns auf Kosten anderer günstig fortbewegen, sollte es selbstverständlich sein, allen Flüchtlingen alle nur erdenkliche Hilfe zukommen zu lassen. Die Kosten dafür wären peanuts gemessen an den Einsparungen beim Ölpreis. Abgesehen davon, dass Vergleiche von Menschenleben mit Rohölpreisen und dergleichen für Angehörige von eingebildeten Zivilgesellschaften eigentlich obsollet sein sollten - Think different!

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wiersbin.p 20.04.2015, 18:41
276.

Zitat von Teigkonaut
Sehen wir uns doch einmal an woher die meisten Flüchtlinge kommen so wird sehr schnell deutlich, dass es sich hier überwiegend um Menschen handelt die vor dem Terror islamischer Banden nördlich des Äquators fliehen. Somalia, Nigeria, Mali, Senegal, Lybien leiden alle unter religiös motiviertem Terror. Die Barbaren sind unter den diversen Al-Kaida Ablegern und Al Schabab zu suchen. Diesen Leuten und den skrupellosen Schleppern müsste man das Handwerk legen. Das muss aber vor allem in den Herkunftsländern der Flüchtlinge erfolgen.
Wieder mal dieser typische, selbstherrliche, vor Arroganz triefende Denkfehler. Wer war es denn der diesen Terrorgruppen den Weg geebnet hat. wer war es denn der die dortigen Regierungen im Namen der Freiheit weg gebombt hat ohne über die Folgen nach zu denken oder gar eine politische Zukunftsvision zu entwickeln. Wer war es denn der Entwicklungsgelder mit Knebelverträgen vergab, unter der Prämisse das für diese Gelder Technologien und Produkte ausschließlich aus den Geberländern gekauft werden durften ausschließlich gesellschaftliche Entwicklungen zu ließen die den Geberländern in den Kram passten. Wer war es denn der stabile, vom Volk in freier und geheimer Wahl bestimmte Regierungen gestürzt und vernichtet hat um willfährige faschistische Regieme mit der Folge von tausender ermorderter Menschen zu installieren, siehe Chile usw.

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webobserver 20.04.2015, 18:41
277. @ # 165 misterknowital

Zitat von misterknowitall
Aber eine Lösung können auch Sie nicht präsentieren. Glaube Sie ernsthaft, eine Abschottung würde die Flüchtlinge aufhalten? Wohl kaum, die riskieren doch heute schon ihr Leben. Zu sozialen Spannung kommt es doch nur, weil zu viele ihren Standpunkt teilen. Wir können doch nicht........und dann gibt es Spannungen, und........Konflikte sind unbeherrschbar......blablabla......unsere Arbeitsplätze.....oh Gott unsere Rente.......blabla. Wie kommen sie eigentlich auf den Trichter, das wir hier in Europa was besseres sind? Weil Sie zufällig hier geboren sind, oder was haben Sie sonst was Besonderes geleistet? Haben Sie es sich verdient?
... "zu sozialen Spannungen kommt es doch nur, weil zu viele ihren Standpunkt teilen" ... ja sicher, weil jemand die Probleme beim Namen nennt, entstehen die sozialen Spannungen. Interessant. Nicht vielleicht deswegen, weil in vielen Laendern religoeser Wahn, Korruption, Geburtenexplosion, Bildungsmisere, Frauenfeindlichkeit und Stammesdenken herrschen. Das sind keine von Europa erzeugten Probleme.

Und Ja, Abschottung wuerde zumindest einen Teil der kommenden Probleme verhindern.

Und was fuer eine laecherliche Schlussfrage. Haben es meine Kinder etwa verdient, dass ihre Zukunft und Sicherheit zerstoert wird, nur weil einige Traumtaenzer offensichtlich nicht begreifen koennen, was bei einer unbegrenzten, unregulierten Zuwanderung passieren wird oder es ihnen anderenfalls gleichgueltig ist.

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Wembley 20.04.2015, 18:44
278. Abschottung?

Zitat von macaron
Ich wage mal zu behaupten: Hätte die EU nicht konsequent an dieser "Abschottung" (bescheuertes Wort) festgehalten, so wären auch hier die Verhältnisse ungewiss, wenn nicht sogar die Sicherheit gefährdet, die wir "genießen", wenn wir morgens das Haus verlassen.
Dieses Jahr werden allein in der BRD rund 500.000 Flüchtlinge erwartet. Vielleicht auch 100.000 mehr. Nennen Sie DAS Abschottung?

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Wembley 20.04.2015, 18:48
279. Toll

Zitat von hubertrudnick1
An Hand dieser vielen menschlichen Katastrophen, die vor der Haustür der EU geschehen, fragt man sich, wie viel Wert hat heute noch der Friedensnobellpreis? Imgrunde muss man sich für unsere Abschirmpolitik schämen, aber wenn es um wirtschaftliche Interessen geht, die wir aus Afrikas und der arabischen Welt ziehen können, dann sind wir dort mit an erster Stelle.
Hab ich irgendwo schon mal gehört. Etwa 1000mal.

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