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Flüchtlingsstreit: Stoiber schließt eigenen CSU-Kanzlerkandidaten nicht aus
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Bayern verschärft seine Kritik am Flüchtlingskurs: Im SPIEGEL hält Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber einen CSU-Kanzlerkandidaten nicht für ausgeschlossen. Angela Merkel macht er schwere Vorwürfe.

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götzvonberlichingen_2 13.08.2016, 08:29
10. Bundeskanzler Stoiber

Da flammt die gludernde Lot wieder in ihm auf... Stoiber hat es nie verwunden, dass Merkel erreicht hat, was er nicht geschafft hat. Sollen sie doch eine. Kandidaten aufstellen und getrennt von der CDU zur Bundestagswahl antreten. Im Idelfall werden die bayerischen Lokalpolitiker vom Wähler zurechtgestutzt.

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kobra21 13.08.2016, 08:31
11. Warum nicht?

Warum soll die CSU nicht mit einem eigenen Kanzlerkandidaten in den Bundestagswahlkampf ziehen?
Ein Bundeskanzler soll an der Spitze der Bürger stehen und deren Empfinden widerspiegeln.
Wenn ein Bundeskanzler oder eine Bundeskanzlerin sich gegen die mehrheitlichen Interessen und Befindlichkeiten der Bürger stellt, repräsentiert er nicht den Souverän.
Insofern erscheint es sinnvoll, wenn mehrere Kandidaten für das Amt kandidieren.
So hat der Wähler die Möglichkeit bei seiner Stimmabgabe nicht nur eine Partei zu wählen, sondern er weiss auch, für welche Ausrichtung ein künftiger Regierungschef steht.
Ich bin überzeugt, dass es im Unionslager mittlerweile
viele gibt, die nach Alternativen suchen.
Wird eine solche angeboten, scheint eine Kanzlerinnendämmerung nicht ausgeschlossen.

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silenced 13.08.2016, 08:31
12.

Der Herr Edmund Stoiber ist inzwischen in einem Alter, in dem man sich nicht mehr in allzu verantwortungsvollen Positionen befinden sollte oder diese auch nur anstreben. Er soll sich zur Ruhe setzen und seine Lebensjahre welche er noch hat genießen.

Alles andere wird nur zu einem Disaster für die CSU.

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menefregista 13.08.2016, 08:32
13. Erhebliche Differenzen ?

Nur in der Flüchtlingspolitik "erhebliche Differenzen " ?
Die Antwort hätte eher lauten sollen: " Es gibt gar NICHTS mehr, was die Merkel-CDU mit der Seehofer CSU verbindet. Egal ob Türkei-Politik, EU-Desaster, Grexit usw., die " alten Werte " der Rechtskonservativen sind bei der CDU zu einem SED-artigen "vorwärts immer und Aufgabe der Macht nimmer " geschrumpft. Entsprechend fällt auch die Beliebtheit beim Wähler aus.

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aleamas 13.08.2016, 08:33
14. Humanitärer Imperativ

"Mit einer Politik des humanitären Imperativs erreiche ich keine gemeinsame Linie in Europa."

Und das ist genau der zentrale Schwachpunkt Europas. Wenn nämlich humanitäre Werte nicht die Grundlage unserer Gemeinschaft bilden, dann bleiben nur Profit, Eigennutz und das Recht des Stärkeren. Das haben so einige Zeitgenossen gründlich missverstanden; auch jene die glauben, jetzt nationale Egoismen ungestört pflegen zu können. Dabei wird sich zeigen, dass populistische Rezepte noch viel weniger dazu taugen, eine gemeinsame Linie zu verfolgen.

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doutdes 13.08.2016, 08:34
15. Kurswechsel ?

Stoiber weiß genau ,dass dieser schon greift. Er führt dazu,dass dieses Land gerade noch den internationalen Flüchtlingskonventionen ,somit dem Menschenrechten und dem Grundgesetz gerecht bleibt . Anstatt die Kanzlerin zu unterstützen ,starrt er wie die Maus auf die AFD und die absolute Mehrheit der CSU in Bayern und besorgt damit das Geschäft der Rechtspopulisten . Er ist der schlagende Beweis dafür ,dass das zunehmende Alter vor Eseleien dieser Art nicht schützt .

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Partieller Augentinnitus 13.08.2016, 08:37
16. Wo kann man Stäubers Petition unterschreiben?

Ich wäre dabei. Mein Vorschlag wäre Alexander Dobrindt. Oder sein Nachfolger im Generalsekretärsamt für noch mehr heiße Luft.

Die CDU sollte sich dann, wie Stoiber das jetzt für seine CSU anstrebt, bundesweit aufstellen und einen eigenen bayerischen Ministerpräsidentenkandidaten aufstellen. Die SPD steht auch dort sicher gerne als Steigbügelhalter bereit.

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Badischer Revoluzzer 13.08.2016, 08:37
17. Interessanter Beitrag.

Nur wen will er als Kanzlerkandidaten küren? Ich sehe hier niemanden. Aber ist ja eh egal.

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wopress1104 13.08.2016, 08:38
18. Das ist gut

Wenn die CSU einen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellt und dadurch Merkel endlich aus dem Amt, wo sie schon genug Mist gebaut hat, verschwindet, dann ist das nachhaltig zu begrüßen.

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privado 13.08.2016, 08:38
19. Ein Gewinn

Tatsächlich wäre es ein Gewinn für die Demokratie, würde die CSU einen eigenen Kandidaten aufstellen. Allerdings habe ich Zweifel, ob denn die trägen Deutschen einen solchen auch unterstützen wollen würden. Vielmehr befürchte ich, dass Frau Merkel erneut zur Kanzlerin gekürt wird - zum Unwohl des Volkes.

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