Forum: Politik
Flüchtlingsunglücke auf dem Mittelmeer: Was kann Europa tun?
REUTERS

Nach dem womöglich größten Flüchtlingsunglück auf dem Mittelmeer sind sich alle einig: Es muss sich etwas ändern. Nur was? Vier Antworten.

Seite 1 von 25
megamekerer 19.04.2015, 21:21
1. Europa kann nicht alleine!

Europa braucht die Hilfe der Länder wo viel Land für die Menschen gibt! Australien ist ein gutes Ziel für die Flüchtlinge, wir sollten Australien dazu bringen einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen! Natürlich muss Australien alle Repressalien gegen die Flüchtlinge abschaffen und alle sofort ins Land lassen, auch USA hat einen Teil zu übernehmen, aber Australien muss jetzt Flüchtlinge aufnehmen!

Beitrag melden
tomy1983 19.04.2015, 21:21
2. Was Europa schon immer gut konnte...

...eine Mauer errichten, ausschliessen, rauswerfen, den Rückstrom mit einer Seilbahn abwickeln oder schlicht: reden! reden! reden!

Wie vor den Weltkriegen so noch immer. Bis Europa Probleme löst, wandern unsere Vorfahren aus, gründen ein paar Jahrhunderte lang einen neuen Staat, kommen zurück und lösen unsere Probleme für uns.

Beitrag melden
patme 19.04.2015, 21:22
3. Uneinheitlich

ist das Vorgehen innerhalb der EU. Schlussendlich werden die Flüchtlingslasten nicht gerecht verteilt. Jedes EU-Mitglied muss nach einem Verteilerschlüssel, ähnlich wie die Fördermittel fließen, seinen Anteil leisten. Zum anderen ist die Hilfe auf See zu verstärken, um diesen Menschen, ungeachtet der Motive nach Europa zu kommen, zu helfen.
Schlussendlich ist auch eine Regelung mit den afrikanischen Anrainerstaaten zu treffen, um hier präventiv gegen die hochkriminellen Schlepperorganisationen vorzugehen. Diese Maßnahmen sind ohne Zeitverzug umzusetzen.

Beitrag melden
mariameiernrw 19.04.2015, 21:26
4. Eher schwache Argumente

Also ich verstehe nicht den Teil "Dieses Argument zählt jetzt nicht mehr: Nach dem Ende von 'Mare Nostrum' steigen die Zahlen der Schlepperfahrten sogar." dieses Artikels und frage mich wie der Autor zu diesem Schluss kommt, da er keine Argumente nennt.
Mir fallen spontan zwei Gegenargumente ein:
1. Information braucht eine gewisse Zeit bis sie sich herumspricht. Woher weiß der Autor, dass sich das Ende von Mare Nostrum bereits in Afrika herumgesprochen hat?
2. Durchaus denkbar, dass die Schleuserbanden Mare Nostrum als perfide und widerliche Werbestrategie verwenden: Steigt ruhig auf Schrottboote. Die Europäer retten euch eh !

Beitrag melden
waswoasi 19.04.2015, 21:27
5. Warum Problem der EU???

Was kann denn die EU dafür dass kriminelle Schleuser Menschen für tausende von EURO pro Nase mit dem Untergang geweihten Booten auf das Mittelmeer schicken? Es müsste sich doch langsam in den Herkunftsländern rumgesprochen haben, dass nicht Alle Flüchtlinge es buns ins gelobte Land schaffen. Wenn schon die EU viel Geld für die Rettung von Menschen ausgeben, die sich grob fahrlässig in Gefahr begeben, sollten die Geretteten erst gar nicht aufs Europäische Festland gebracht werden. Lieber gleich volle Fahrt voraus auf das Herkunftsland und due Leute dort wieder absetzen. Das sollte dann der Dümmste kapieren, dass er auf dem Seeweg nicht mehr nach Europa kommen wird!

Beitrag melden
Marianne Rosenberg 19.04.2015, 21:28
6. Einfache Antworten gibt es nicht?

Verursacherprinzip: Worin liegt die Ursache der Flucht? Das schert keine reichweitenstarke Presse. Was ist denn der Grund dafür, dass Menschen fliehen? Wer ist dafür verantwortlich?

Beitrag melden
e_d_f 19.04.2015, 21:29
7. Je mehr Einwanderer ...

... man aus dem Meer rettet und je sicherer die Überfahrt durch einen EU-Einsatz wird, desto mehr Nachahmer lockt man damit an. Die Zahlen explodieren ja derzeit geradezu. Mit noch mehr Flüchtlingen steigt dann auch wieder das Risiko für die Überfahrt. In Afrika und im Orient gibt es unzählige Menschen, die dem dortigen Elend entfliehen wollen. Das Reservoir ist unerschöpflich. Deswegen wird der Zustrom immer mehr zunehmen, je mehr die EU bei der Passage über das Mittelmeer assistiert. Und damit wird es weitere Tote im Meer geben. Die einzige Lösung ist die australische: Die Schiffe zum Ausgangshafen zurück schleppen. Wenn man das konsequent macht, lohnt sich das Risiko nicht und es gibt dann bald keine illegale Einreise mehr und vor allem keine Menschen, die im Mittelmeer ertrinken. Das grausige Sterben auf See kann man nur so verhindern. Alles andere ist verlogen bis zwecklos.

Beitrag melden
m.brunner 19.04.2015, 21:30
8. Beiträge erwünscht

Man sollte die Überfahrt über das Mittelmehr mit Schiffen aus Europa organisieren. Diese Menschen haben das Recht einen Asylantrag zu stellen und das sollte man Ihnen nciht vorenthalten.

Wo ist der Unterschied? Man erlaubt es nur denen, die es in seeuntauglichen Schiffen zu uns schaffen. Ist das irgendeine zynische Art Aufnahmeprüfung?!?!

Europa hat genug Ressourcen und braucht junge Menschen um unsere Demographischen Probleme zu lösen.

Diese Menschen suchen genau diese Zukunft bei uns. Es ist eine Art Win-Win Situation.

Mehr Menschlichkeit und Barmherzigkeit ist notwendig.

Beitrag melden
allass 19.04.2015, 21:30
9. Grenzen auf den Landkarten und in den Köpfen abschaffen!

Das wär mal die geeignete Lösung!

Beitrag melden
Seite 1 von 25
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!