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Flügelkämpfe: AfD-Funktionäre greifen Höcke an
Bodo Schackow/DPA

Mit seinem Auftritt beim Kyffhäuser-Treffen hat Rechtsaußen Björn Höcke für heftigen Unmut in der AfD gesorgt. In einem Appell stellen sich nun mehrere Parteipolitiker gegen den Thüringer Fraktionschef.

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vogeld 10.07.2019, 12:03
30. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich,

und all die Protestwähler, die ja bekanntlich nichts mit Nazis zu tun haben wollen, schauen dabei zu , wie ihre Stimme ein rechtsextremes Umfeld zunehmend stärt. Ich weiß, am Ende will dann keiner mehr verantwortlich sein, und niemand war wirklich Nazi, aber moment , hatten wir das nicht schon einmal. Für all die Protestwähler noch einmal einen Blick in den Zauberlehrling: "Oh Herr, die Not ist groß, die Geister die ich rief, werd ich nun nicht mehr los!"

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Pragmatiker 307 10.07.2019, 12:04
31.

Zitat von bakiri
Bei der AfD von Sorge vor "rechtsradikaler Unterwanderung" zu sprechen ist ein Witz. Die AfD war und ist eine extrem rechts aufgestellte Partei, willkommen in der Realität. Wenigstens lenkt die Debatte wieder von der inhaltslosen Politik dieser Partei ab. Das eigene Versagen kaschieren und sich immer schön in der Opferrolle sehen sind die Tugenden, die die AfD stark machen. Da man die Radikalen aus der Partei trotz deutlichem Fehlverhalten nicht ausgeschlossen hat und nicht ausschließen wird, ist diese Partei unabhängig ihrer politischen Ausrichtung und Ideenlosigkeit nicht tragbar.
Sie haben völlig recht! Nur, wie macht man das den bis zu 35% Wählern dieser Partei klar, was sie da wählen?

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arvenfoerster 10.07.2019, 12:07
32. Kampf ums Framing

An dieser Diskussion hier ist vor allem interessant, wie die Foristen aus der Ecke linksaussen um ihr Framing kämpfen. Die AfD ist eine Partei, die in ihren Reihen Politiker mit rechtsextremen Positionen duldet. Ihre Parteitage zeigen aber auch, dass diese mit etwas über einem Drittel der Mitglieder eine lautstarke Minderheit bilden. Das verbietet meiner Meinung nach jegliche Koaltionsüberlegungen, es sei denn, das Tabu, keine Koalition mit Extremisten fällt an anderer Stelle. In den neuen Bundesländern, mit Ausnahme der Stadt Cottbus, hat die AfD um breiter wählbar zu sein, weitgehend aus der Migrationsdebatte zurück gezogen. Die AfD tritt hier als Partei auf, die die Interessen derjenigen verteidigt, deren soziale und berufliche Integration vom Auto abhängig ist. Das macht sie leider sehr erfolgreich, so dass sie Wählerschichten erschliesst, die mit den populistischen Debatten des Flügels unerreichbar sind. Die Vorstellung, im Osten gäbe es viele Rassisten und Klimawandel-Leugner, die bei den Foren von SPON gerne verbreitet wird, ist schlicht ein dummes Vorurteil. Genau das aber macht die Situation für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft so gefährlich, der Zusammenprall verschiedener Vorurteile und Weltuntergangsszenarien.

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heutemalich 10.07.2019, 12:07
33. hm?

" fürchtet der Parteivorstand gar eine "Unterwanderung" durch Rechtsextremisten."
Das kann nicht passieren. Die ganze Partei besteht aus Rechtsextremisten. Es gibt nur noch extremere Extremisten wie Herrn Höcke und nicht ganz so extreme Extremisten (wie Herrn Gauland?).

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mats73 10.07.2019, 12:08
34. Inszenierung!

Der Höcke macht den KleinAdolf, so dass alle potenziellen Rechtsextremen ihren Führer anhimmeln und auf ein neues GroßdeutschesReich hoffen können, die scheinbar gemäßigten müssen alle Wochen mal Medienwirksam auf den Putz hauen, Parteiausschlussverfahren diskutieren, die dann eh nicht kommen und rote Linien nach rechts ziehen, die sie selbst bei weniger Publikum auch nicht einhalte, mit dem Ziel für die Mitte wählbar zu sein.

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ra.bieker 10.07.2019, 12:12
35. Wer hätte das erwartet?

Da braucht sich die AFD nicht fürchten, die Unterwanderung ist längst geschehen.
Haufenweise Neonazis, Ex-NPD-Wähler und Knackis haben doch schon lange begriffen, dass man dort im Hintergrund weiter rechtsextremes Gut propagieren kann.

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Watschn 10.07.2019, 12:15
36. Der Reinigungsprozess der AfD vom angeschimmelten rechten Rand.....

geht stetig voran. Gut so. Gut für eine neue, echte rechts-basisdemokratische Partei, wie es sie früher im Unionslager unter der CSU von F.J. Strauss bis E. Stoiber mal gab....

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Romiman 10.07.2019, 12:15
37. Eine Aufspaltung der AfD...

... hat theoretisch ja schon stattgefunden. Die jetzige AfD mit ihrer nicht ausreichend konsequenten Abgrenzung nach ganz rechts, und die Wirtschaftsliberalen in Form von Luckes neue Partei Alfa/LKR, die trotz durchaus sinnhafter Politik völlig in der Bedeutungslosigkeit versunken ist.
Bleibt als einzige Alternative die "Freien Wähler".

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raoul2 10.07.2019, 12:17
38. So sieht es aus

Zitat von fradu-koeln
Glaubt irgendjemand allen Ernstes daran, dass diese angeblichen Flügelkämpfe echt sind? Alles nur Taktik ...
Das zeigt sich besonders, wenn man sich die einzelnen "Gemäßigten" etwas genauer ansieht: Zu fast jedem bekannten Namen existieren mehr oder weniger unappetitliche Geschichten aus jüngster Zeit, die sich jeder Demokrat im Netz zusammensuchen und bewerten kann.

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w.weiter 10.07.2019, 12:18
39. Ach,

der "Bernd".
Weiter so!
Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.
Den Klotz immer kleiner hacken, bis nur noch
Späne in Streichholzgröße übrig bleiben.
Weiter so "Bernd". Deutschland wird es dir danken.
Zerhack´ die AfD, dann ist wieder Zeit für Demokratie.
(In der bisde aufgewachsen, derzeit beurlaubt).
Säge weiter an dem Ast auf dem du sitzen tust.
Falle runter, für Demokraten sicherlich ein Genuß.

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