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Folgen der Unions-Einigung: Österreich bereitet Schutz der Südgrenze vor
REUTERS

Der deutsche Kompromiss im Asylstreit hat Konsequenzen für die Regierung in Wien - man wolle "Nachteile für Österreich und seine Bevölkerung abwenden", heißt es. Im Grunde aber begrüßt der Nachbar die Pläne.

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giostamm11 03.07.2018, 11:53
1. Schengengrenze

der Staat der seine Grenzen nicht schützen könne......so so. Österreichs Süd-Ost Grenze war sehr durchlässig. Zusammen mit Deutschland wurde Schengen ausser Kraft gesetzt und Hundertausende UNKONTROLLIERT in den Schengenraum gelassen. Kontrollen am Brenner sind populistischer Hohn. Es gab mehr illegale Bewegungen aus Österreich Richtung Italien als umgekehrt. Aber macht sich halt gut in der populistischen Alpenrepublik. Wieviele Menschennwurden von Italien nicht kontrolliert und wieviele nicht durch Deutschland und Österreich? Nennt mal Zahlen dazu hier im SPON

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helianthe 03.07.2018, 11:56
2. Flüchtinge

kommen keine, weder aus Österreich noch nach Österreich! Darüber ist man sich inzwischen einig?

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m82arcel 03.07.2018, 11:57
3.

Meiner Meinung nach zeigt das nur, dass es überhaupt keine Lösung des Problems gibt: es wird nur immer weiter nach Süden geschoben, bis es uns nicht mehr direkt betrifft. An die Menschen scheint bei uns schon lange niemand mehr zu denken - zumindest nicht in der Regierung und der alternativen Opposition, von der sich die Regierung jagen lässt.
Und dann wundern wir uns bald, wie es nur zu den furchtbaren Bildern mit dem Elend der Menschen kommen konnte - aber sind ja nur Bilder.

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zeitdiebin 03.07.2018, 12:02
4. Je enger die Grenzen ...

...desto beschränkter die Sichtweisen der Handlungsberechtigten. Jeder ist sich selbst der Nächste; getrieben von seinen Machtgelüsten. Der Bevölkerung selbst hilft das nicht weiter. Weder hier noch jenseits der Grenzen. Die wirklich wahren Probleme werden erst gar nicht angepackt, um Fluchtströme zu verhindern und Menschen in deren Ländern ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen.

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moritz27 03.07.2018, 12:06
5. Die EU hat schlicht

damals die Reihenfolge nicht beachtet. Selbstverständlich sind offene Binnengrenzen wunderbar, wenn vorher die Außengrenzen effektiv geschützt wurden. Das muss man halt jetzt schleunigst nachholen. "Flüchtlinge, die eigentlich nach Deutschland wollen". Ich dachte, die suchen in der EU Schutz. Scheint doch eher ein Wunschkonzert zu sein.

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tentakelage 03.07.2018, 12:11
6. Richtig so.

Langsam kommt Bewegung in die Sache. Wenn dann noch die ganzen Schlepperschiffe beschlagnahmt werden ist schon viel gewonnen.

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keine-#-ahnung 03.07.2018, 12:12
7. "Die Einigung von CDU und CSU sei ...

... schlecht für Europa und schlecht für Österreich"
Meint die österreichische Sozialdemokratie. Analysiert man eine solche Aussage nur ein ganz kleines Stück tiefer, heisst der Umkehrschluss, dass nur das gut für Europa und gut für Österreich ist, was schlecht für Deutschland ist. Eigentlich eine gruselige Vorstellung vom europäischen Gedanken und der Funktionalität Europas.
"Ein Staat, sagte Kickl, der seine Grenzen "im Fall der Fälle" nicht schützen könne, der verliere seine Glaubwürdigkeit."
Ich verstehe nicht, warum solche Selbstverständlichkeiten nur noch in der Programmatik eher sehr weit "rechts" stehender Parteien Widerhall und Eingang finden.
Warum zum Geier gibt es in den moderaten Parteien keine wirklichen Realpolitiker mehr?
Und warum muss ich einer Partei meine Wahlstimme geben, die mich eigentlich nicht wirklich anspricht?
Ausser bei diesem wichtigen Thema ... und es ist das wichtigste Thema der nächsten Jahre und Jahrzehnte.

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moritz27 03.07.2018, 12:16
8. Wäre es nicht besser,

Zitat von zeitdiebin
...desto beschränkter die Sichtweisen der Handlungsberechtigten. Jeder ist sich selbst der Nächste; getrieben von seinen Machtgelüsten. Der Bevölkerung selbst hilft das nicht weiter. Weder hier noch jenseits der Grenzen. Die wirklich wahren Probleme werden erst gar nicht angepackt, um Fluchtströme zu verhindern und Menschen in deren Ländern ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen.
zu versuchen die Probleme der Welt durch eine große Organisation, wie die UN lösen zu wollen, als von einem einzigen Land, das auch noch meist weit entfernt von den Krisenregionen liegt?

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so-long 03.07.2018, 12:17
9. In der Theorie

Zitat von zeitdiebin
...desto beschränkter die Sichtweisen der Handlungsberechtigten. Jeder ist sich selbst der Nächste; getrieben von seinen Machtgelüsten. Der Bevölkerung selbst hilft das nicht weiter. Weder hier noch jenseits der Grenzen. Die wirklich wahren Probleme werden erst gar nicht angepackt, um Fluchtströme zu verhindern und Menschen in deren Ländern ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen.
eine gute Idee. Im wirklichen Leben dauert dies etwas weniger als „ewig“. Vermutlich muss eine Doppelstrategie gefahren werden. Wer jemals in der dritten Welt selber physisch unterwegs war (nicht im 5-Sterne-Hotelresort) und mit den Menschen dort in Kontakt war, weiß worum es geht.

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