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Folgen der Unions-Einigung: Österreich bereitet Schutz der Südgrenze vor
REUTERS

Der deutsche Kompromiss im Asylstreit hat Konsequenzen für die Regierung in Wien - man wolle "Nachteile für Österreich und seine Bevölkerung abwenden", heißt es. Im Grunde aber begrüßt der Nachbar die Pläne.

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Renée Bürgler 03.07.2018, 13:32
30. Das ist die europäische Lösung.

Jeder kümmert sich um seine eigene Grenze. Deutschland, Österreich, Italien. Italien hat eine Außengrenze. Also müssen wir Italien beim Außengrenzenschutz helfen. Aber Italien muss seinen Grenzschutz schon selbst organisieren. Wir unterstützen es dann. Am besten mit SOLDATEN.

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stevens-82 03.07.2018, 13:34
31. So ist es!

Zitat von tentakelage
Langsam kommt Bewegung in die Sache. Wenn dann noch die ganzen Schlepperschiffe beschlagnahmt werden ist schon viel gewonnen.
Zum Glück handeln Malta und Italien da in nationaler Zuständigkeit und Deutschland hat kaum eine Möglichkeit da dazwischen zu grätschen. Das macht Hoffnung!

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schnulli602 03.07.2018, 13:37
32. Ach so

...jetzt geht es plötzlich. Vorher hat man, insbesondere 2015 und 2016 nur durchgewunken. Jetzt, wo Deutschland sagt, dass es reicht und wir Zurückweisungen gemäß Dublin-Abkommen vornehmen, meint man plötzlich, dass das inakzeptabel sei, wenn man die Migranten nicht einfach durchwinken kann. Geht es eigentlich noch verlogener und selbstgefälliger????? Österreich hätte bereits 2015 und 2016 Zurückweisungen vornehmen können, um Deutschland zu entlasten. Stattdessen hat man die Migranten sogar mit Bussen durch Österreich direkt bis vor die deutsche Grenze befördert. Aber dies zeigt Eines: Seehofer lag goldrichtig mit seinen Forderungen, da es keinerlei Solidarität mit Deutschland gibt. Nur unser Geld nimmt man immer gerne

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joomee 03.07.2018, 13:41
33. Fluchtursachen bekämpfen

Zitat von zeitdiebin
...desto beschränkter die Sichtweisen der Handlungsberechtigten. Jeder ist sich selbst der Nächste; getrieben von seinen Machtgelüsten. Der Bevölkerung selbst hilft das nicht weiter. Weder hier noch jenseits der Grenzen. Die wirklich wahren Probleme werden erst gar nicht angepackt, um Fluchtströme zu verhindern und Menschen in deren Ländern ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen.
"Die wirklich wahren Probleme werden erst gar nicht angepackt, um Fluchtströme zu verhindern und Menschen in deren Ländern ein lebenswertes Dasein zu ermöglichen."

Das hört sich ja immer so weise an, wenn man es ausspricht. Allerdings wird es sich da wohl um einen Generationenprojekt - wenn nicht gar um eine Jahrhundertaufgabe handeln. Und nicht alle Probleme dort sind von außen eingebracht, z. B. die Überbevölkerung und die ethnischen/religösen Konflikte.

Letztendlich werden viele Dinge parallel laufen müssen. Und eines davon ist, ein deutliches Signal zu senden, dass Wirtschaftsflüchtlinge und die ohne Aussicht auf Asyl, sich am besten erst gar nicht mehr auf den Weg nach Europa machen sollen. Die Mehrheit der Europäer wollen diese Art von Zuwanderung offenbar nicht.

Und so bald wie möglich sollte ein weltweiter Masterplan für Nord-/Zentralafrika und den Nahen Osten erarbeitet werden. Allerdings müsste das unter Einbindung aller Großmächte stattfinden, also auch der USA, Russland und China und den Regionalmächten wie Saudi-Arabien, Iran etc. Und deshalb bin ich da schon wieder etwas skeptisch. Für die EU ist das alleine drei Nummern zu groß.

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rolfjae 03.07.2018, 13:45
34. Die Diskussion zeigt,...

...dass die Probleme der Migration nicht mit dem Schließen der Landesgrenzen zu lösen sind. Die Menschen lösen sich ja dadurch nicht in Luft auf.
Und klar ist auch, dass es die einfache und ein für allemal gute und richtige Lösung nicht gibt. Die Probleme sind vielmehr vielschichtig und können nur durch einen Ausgleich der Interessen und die Bekämpfung der Fluchtursachen gelöst werden.
Nichts geht von heute auf morgen, das muss doch eigentlich auch dem letzten verbohrten Nationalisten klar sein. Wer also schnelle Lösungen verspricht, dem sollte man besser nicht trauen und ihm erst recht keine wertvolle Wählerstimme schenken!.

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joomee 03.07.2018, 13:46
35. Bunter & schöner

Zitat von tanriverdi
Ich finde die Formulierung Schutz der Grenze unpassend, im Grunde menschenverachtend. Vor wem soll die Grenze denn geschützt werden? Sind feindliche Horden im Anmarsch? Die Grenze wird abgeriegelt vor hilfsbedürftigen Menschen. Das sind keine Invasoren vor denen wir uns schützen müssen. Ausserdem würde unser Land bunter, schöner und vielfältiger werden.
"Ausserdem würde unser Land bunter, schöner und vielfältiger werden."

Mit der Meinung sind sie wohl mittlerweile in der Minderheit.

Zu dem "menschenverachtend": Was machen Sie denn wenn 20 Obdachlose Ihr Haus begehren - aber nicht um etwas zu klauen, sondern nur um Schutz, ein Dach über dem Kopf und Unterkunft und Essen zu finden?

Ich wette Sie würden die Polizei rufen. Dabei würde es in Ihrem Hause doch nur bunter, schöner und vielfältiger werden....

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germaninchina 03.07.2018, 13:51
36. Widerliche Kommentare

gibt es hier. Fast so, als solle ein Grenzregime wie früher an der Grenze zur DDR wieder eingeführt werden. Am besten wohl noch mit Minen und Schußwaffen.

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joomee 03.07.2018, 13:52
37. Schuld am ertrinken

Zitat von ich2010
das elend interessiert die blau-braunen stammtiscbrüder nicht. die sind der auffassung, dass die flüchtlinge selbst schuld sind wenn sie im meer ertrinken. dass aber die westliche welt mitsamt ihrer gier einen erheblichen teil der schuld an den elenden zuständen trägt, soweit dent der stammtisch nicht.
"...die sind der auffassung, dass die flüchtlinge selbst schuld sind wenn sie im meer ertrinken."

Nein, viele sind der Auffassung dass man den Menschen nicht vorgaukeln soll, dass jeder nach Europa kommen und bleiben kann. Das treibt die Menschen u.a. ins Wasser und in den Tod. Aber das Elend interessiert die links-guten Stammtischmenschen nicht.

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jim_beam 03.07.2018, 14:00
38.

Ich bin sicher, diese Reaktion Österreichs kommt für alle so überraschend wie für mich.

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schmid007 03.07.2018, 14:00
39. Alles ganz einfach!

Das Problem lässt sich für Italien und andere europäische Mittelmeeranrainerstaaten schnell und einfach lösen. Es dürfen keine NGO-Rettungsschiffe mehr anlegen und andere Schlepperboote werden dorthin zurückgeschleppt, wo sie in See gestochen sind. Bestehende Rechtsvorschriften sind entsprechend anzupassen. Wenn man danach bereit und imstande ist, für ein paar Wochen und Monate schreckliche Bilder zu ertragen, löst sich das Problem von selbst - Wetten? Keiner stürzt sich freiwillig ins Meer, wenn ihm gewiss ist, das er sein Ziel nicht wird erreichen können.

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