Forum: Politik
Forderung nach Ende der Sanktionen: Heftige Kritik an Kretschmers Russland-Kuschel-Ku
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Mit seiner Forderung, die Sanktionen gegen Russland abzubauen, hat sich Sachsens Ministerpräsident Kretschmer innerparteilichen Ärger und viel Hohn eingehandelt. Auch von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer kommt scharfer Widerspruch.

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volker w. rieble 08.06.2019, 18:03
120. Sanktionen

Sind Sie jetzt Ministerpräsident eines Bundeslandes geworden, Herr Ischingen. Und all die anderen Kritiker? Wo waren sie, als die USA, China, Israel, Saudi-Arabien und die Türkei völkerrechtswidrig andere Länder überfallen haben? Wohlgemerkt in jüngster Zeit. Protestiert noch irgendjemand gegen die Besetzung der Golanhöhen, den Einmarsch des NATO(Wertegemeinschaft!!!)-Mitglieds Türkei in Syrien? Usw. Usw.
Die Krim gehörte seit Katharina der Grossen zu Russland. Über 80% seiner Bewohner waren und sind Russen. Haben wir Deutsche den Verteidigungskampf der Russen auf der Krim gegen die deutsche Armee vergessen? Und warum schauen die Kritiker des Herrn Kretschmers nicht mal auf eine Landkarte? Und dann vergleichen Sie das Verhalten Russlands und das der USA. Waren die Bewohner des Iraq vielleicht Amerikaner? Hatten die westlichen Staaten etwas gegen die Besetzung eines Teils von Zypern durch das NATO-Mitglied Türkei unternommen? Und wer ist Weltmeister im Verhängen von Sanktionen unter Verletzung von Verträgen und Abkommen? Wer versucht, North-Stream II erpresserisch zu verhindern? Wer versucht, uns überteuertes Frackinggas aufzuzwingen? Richtige Antwort auf Trumps Erpressungen wäre die Aufhebeung aller deutschen Sanktionen gegen Russland, ein Abkommen zur Lieferung dringend benötigter flugfähiger Helikopter und Transportmaschinen + die Lieferung seltener Erden. Und ich bin sicher, wir könnten das Flüchtlingsproblem Syriens und des ganzen nahen Ostens lösen, die Abhängigkeit von den USA reduzieren und Handlungsspielraum zurückgewinnen. Weiter so Herr Kretschmer, vielleicht stoppen Sie, zumindest in Sachsen, das Abrutschen der CDU. Das Problem Merkel, Brok, Ischinger et alii wird sich spätestens bei den nächsten Wahlen auflösen. Es ist Zeit für einen Wechsel, auch der festgestampften Ansichten. Sic.

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mafey 08.06.2019, 18:05
121.

Zitat von ulrich.schlagwein
Herrn Putins Ziel war und bleibt die Destabilisierung Europas und der USA. Nach dem Motto : "wenn es anderen schlechter geht, geht es uns besser". Da sollte man sich doch die Muehe machen, die Vorgehensweise nachzulesen und die Schnittpunkte zu analysieren. Der Erfolg des Einsatzes aller erdenklicher verbalen, technischer und finanzieller Mittel in den vergangenen Jahren spricht fuer sich. Und "Influencer" gehen weiterhin auf den Leim.
Können sie das belegen?
Lesen sie doch mal nach, was lange vor dem Ukrainekonflikt in den konservativen Thinktanks in den USA als Geostrategie geplant war.
Das wird alles umgesetzt:
Jugoslawien, Ukraine, Naher Osten, Iran und Rußlankrieg sind ebenfalls geplant und stehen kurz bevor.
Die Amerikaner haben lange vor dem Ukraine-Konflikt die Destabilisierung Russlands betrieben:
Das Land mit Atomraketen einzäunen, entgegen den Zusagen, die es nach der deutschen Wiedervereinigung gab.
Die anti-russische und z.T. offen faschistische Opposition in der Ukraine mit 5 Milliarden Dollar unterstützen, Beihilfe zu einem verfassungswidrigen Putsch und Ersatz des Moskau treuen Präsidenten durch eine US Marionette.
Lesen die doch mal die Reden von Putin, als er z.B, vor dem Bundestag gesprochen hat.
Selbst ehemalige Hardliner wie Stoiber von der CSU sind da ja weiter als Sie.
Es wird höchste Zeit wieder ein Ost-Entspannungspolitik zu machen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen.
die Sanktionen gehören weg, sie sind einseitig und treffen nicht die wahre Kriegsverbrecher, die USA.

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Andreasjilg 08.06.2019, 18:05
122. Russland bombt

gerade in Idlib alles kurz und klein. In der Ostukraine ührt es einen Stellvertreterkrieg. Die Krim bleibt besetzt, die ukr. Matrosen bleiben in Haft. In Venezuela unterstützt es eine Bande von Drogengangstern, die das eigene Volk aushungern. Über der Ostsee häufen sich die Provokationen gegen die souveränen baltischen Staaten. Da kommt Herr Kretschmer gerade recht, um über wirtschaftliche Beziehungen zu sprechen.

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PeaceNow 08.06.2019, 18:08
123. Herr Kretschmer beweist hiermit

das er offenbar einer der ganz wenigen Unionspolitiker ist der noch Verstand und Realitätssinn hat.
Denn die Begründung der Sanktionen ist lächerlich und absurd, da die Krim niemals wieder Teil der Ukraine sein wird und Minsk2 vor allem deshalb nicht vorankommt, da Kiew NICHTS von den Vereinbarungen umsetzt.
Der absurden "Logik" der Koalition nach müssten demnach die Sanktionen ewig fortbestehen.
Ergo, Deutschlands maximale Idiotie und minimale Realpolitik.
Und auf das reflexartige antirussische Gekeife des strammen Transatlantikers Ischinger sollte man ohnehin nichts geben.
Und bereits jetzt sind es Jahr für Jahr Milliardenschäden für die deutsche Wirtschaft, wohl dauerhaft, weil zunehmend andere Länder in diese Bresche springen und Russland selbst immer autarker wird durch massiven Ausbau der Inlandsproduktion und Landwirtschaft.

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angelobonn 08.06.2019, 18:10
124.

Völkerrecht wird in Deutschland überbewertet. Die Krim wird von der Mehrheit ihrer Bewohner als Teil Russlands angesehen und ist dies auch historisch. Deswegen Sanktionen aufrechtzuerhalten, ist schlicht Unsinn. Es ist schon krass, mit wie viel Arroganz und Überheblichkeit in Deutschland auf einen sinnvollen Vorschlag reagiert wird.

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sven2016 08.06.2019, 18:11
125. Darüber reden soll er.

Die Haltung der EU-Staaten sollte es nicht verändern.

Weshalb sich aufregen? Sachsen ist anders als die anderen Bundesländer. Vielleicht ist dort auch die Interessenlage anders.

Bundespolitik braucht sich nicht beeinflussen zu lassen.

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TheBear 08.06.2019, 18:13
126. Wenn AKK

Wenn von AKK scharfer Widerspruch kommt, hat der gute Mann offenbar was richtiges vorgeschlagen.

Ja, wir wissen, dass Russland kein "guter" Staat ist, aber 1. sind das die USA auch nicht, und 2. sollten wir mal auf die Landkarte gucken und sehen, mit wem wir uns besser vertragen sollten.

Zusammenarbeit mit Russland wäre für beide Seiten sinnvoll.

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dirk.resuehr 08.06.2019, 18:15
127. Ktetschmer

und Russlandsanktionen, geschenkt. Putin als "Freund" ist so wie DT als Freind. Ziemlich egal, damit erreicht man nichts. Viel wichtiger ist auf das von ihm verwaltete Land zu schauen, wo er bedauerlicher Weise MP ist und dafür sorgt, dass die AfD stärkste Kraft wird. Genau das ist ein Maßstab für politische Tüchtigkeit. Sachsen sieht sich selbst gem. ihres Internetaufzritts als weltoffen etc., all das ist es realiter nicht. Ministerpräsidenten, die meisterhaft labern, aber nichts erreichen, gibt es reichlich, sogar im Osten. Das ist erschreckend anzusehen, einer Mehrzahl dort gehen Demokratie und deren Werte am selbigen total vorbei, Freiheit ist nur lästig und man sucht einen , der einem sagt, was zu tun ist und wo es langgeht. Da ist Putin genau der Richtige. Eine weitere Fehlbesetzung der CDU, rekordverdächtig!

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jasuly 08.06.2019, 18:20
128.

"Mit seiner Forderung, die Sanktionen gegen Russland abzubauen, hat sich Sachsens Ministerpräsident Kretschmer Hohn und innerparteilichen Ärger eingehandelt." *** Hohn ist sicherlich keine sinnvolle Reaktion auf Sachvorschläge. Wie wäre es damit, wenn Politiker einfach sachlich Vor- und Nachteile dieser m. E. sinnvollen Initiative diskutieren würden?

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friedrich.grimm@gmx.de 08.06.2019, 18:21
129. Welch dumme Überheblichkeit...

.....eines Herr Ischinger, der doch lediglich, wie so viele CDU-Politiker, eine Marionette der USA ist. Er selber, Herr Ischinger, bräuchte dringend einen Berater, doch ich glaube, auch das würde seine eingefahrene Meinung nicht ändern. Dabei müsste doch gerade Ischinger, als Figur der Münchener Sicherheitskonferenzen, noch im Ohr haben, was Putin bei der 43. Münchener Sicherheitskonferenz 2007 so ungeschminkt und richtig dargelegt hat.
Doch offensichtlich wollen oder aber dürfen die Herren Transatlantiker nicht verstehen. Denn das Bestreben der USA einzige Weltmacht zu bleiben geht unvermindert weiter. Und die EU ist Steigbügelhalter dieser Bestrebungen.
Herrn Kretschmer in dieser Sache derart unverschämt zu kritisieren, zeugt von einer verbohrten Ideologie, um nicht nicht zu sagen von unfassbarer Dummheit.
Und zur Entlastung von Kretschmer sei noch angemerkt, dass er mit der AfD das auszubanden hat, was ihm seine Vorgänger, allen voran der hochgeschätzte Herr Biedenkopf (König Kurt), hinterlassen haben.

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