Forum: Politik
Forderung nach Verschiebung: May droht Revolte in der eigenen Regierung
AP

Der Druck auf Theresa May wächst weiter. Drei ihrer Staatssekretäre haben öffentlich gedroht, gegen den Kurs der Regierungschefin zu stimmen. Insgesamt 15 sollen außerdem bereit sein zurückzutreten.

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dirkozoid 26.02.2019, 13:47
1. Brexit-Irrsinn muss ein Ende haben!

Ich wollte nicht, dass die Briten so abstimmen und hätte mir auch nicht vorstellen können, dass sich UK selbst so ins Knie schießen könnte. Und mir tun auch alle leid, die gehen den Brexit gestimmt haben und die mit den Brexiteer-Vollpfosten auf einer Insel gefangen sind. ABER UK soll raus, ob mit Deal oder ohne, einfach endlich raus! Wie lange soll dieser Wahnsinn denn noch gehen?

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christianbecker498 26.02.2019, 13:53
2. nachmal, beide parteien wollen den brexit!

dann lasst sie ihn halt haben in gottes namen! eine verlaendurung der ausrittsfrist waere meiner meinung nach das furchtbarste signal an ganz europa! wer raus will soll raus duerfen mit allen pros und contras! ende gelaende!

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telarien 26.02.2019, 13:54
3. Schmierentheater

Am Ende wird es keinen Brexit geben, Deutschland wird Alles bezahlen, Merkel dumm grinsen und Juncker es voller Freude verkünden.

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M. Vikings 26.02.2019, 14:12
4. Ist es so schwer zu begreifen?

Es gibt nur den Austrittsvertrag oder den "No Deal",
ohne eine Änderung des Brexit-Gesetzes.
Sie hat mit Artikel 50 den Zug ins Rollen gebracht.
Jetzt sind Austritt und das Datum eindeutig definiert.
Nur daran ist sie gebunden.

Bei einer erneuten längeren Verschiebung,
ohne Änderung des Brexit-Gesetzes,
würden die Brexetiers
sofort vor den Supreme Court of the United Kingdom gehen.

Aus dem Grund hat sie wohl auch den Tusk Vorschlag,
die Frist um zwei Jahre zu verlängern,
gestern in Sham el Sheik abgelehnt.
"Eine Verschiebung löst das Problem nicht."

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Sotnik 26.02.2019, 14:16
5. Mein Vorschlag...:

Am 26. März 2019 treten ausnahmelos alle Mitgliedsstaaten - mit Ausnahme des Vereinigten Königreiches! - geschlossen aus der EU aus und gründen eine juristische Sekunde später einen neuen Verein, nennen wir ihn die "Europäische Konföderation" (EK).

Die neue "EK" übernimmt dabei dann das komplette Regelwerk, das zuvor in der EU galt.

Und meinethalben sollen sie sich noch dem Grundsatz verpflichten, dass die "EK" zukünftig anstrebt, gutnachbarschaftliche Beziehungen zur EU zu pflegen, die dann nur noch aus Großbritannien und Nordirland besteht.

Ende der Geschichte.

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pälzerklobe 26.02.2019, 14:37
6. @dirkozoid und @M Vikings

Zitat von M. Vikings
Es gibt nur den Austrittsvertrag oder den "No Deal", ohne eine Änderung des Brexit-Gesetzes. Sie hat mit Artikel 50 den Zug ins Rollen gebracht. Jetzt sind Austritt und das Datum eindeutig definiert. Nur daran ist sie gebunden. Bei einer erneuten längeren Verschiebung, ohne Änderung des Brexit-Gesetzes, würden die Brexetiers sofort vor den Supreme Court of the United Kingdom gehen. Aus dem Grund hat sie wohl auch den Tusk Vorschlag, die Frist um zwei Jahre zu verlängern, gestern in Sham el Sheik abgelehnt. "Eine Verschiebung löst das Problem nicht."
Mir geht es so, wie dem ersten Kommentator dirkozoid und bin gespannt, ob es so kommen wird, wie Sie (M Vikings) schreiben.
Ich denke, ein Großteil der EU-Bevölkerung wird eine Verschiebung nicht gutheißen. Es käme wohl einem Einknicken der EU mit unabsehbaren politischen Folgen gleich.
Ein Rückzug vom Brexit so knapp vor dem Termin sehe ich sehr kritisch. Der Ruf beider Seiten würde extrem beschädigt. GB behält alle Extrawürste und in ein paar Monaten/Jahren geht das Ganze von vorne los...
Nein Danke.

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Piantao 26.02.2019, 15:01
7. deal or no deal

that is the question. Sollte es zu einem "no deal Brexit" kommen dann haben sich mit Sicherheit Deutschland und die ach so harten Verhandler auch gehörig ins eigene Knie beschossen. Neueste Studie des BDI bei einem "no deal" Brexit wird es der deutschen Wirtschaft mindestens 17 Milliarden Euro kosten. Glückwunsch also an die harten Verhandler in Brüssel.

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ichliebeeuchdochalle 26.02.2019, 15:30
8.

Zitat von Sotnik
Am 26. März 2019 treten ausnahmelos alle Mitgliedsstaaten - mit Ausnahme des Vereinigten Königreiches! - geschlossen aus der EU aus und gründen eine juristische Sekunde später einen neuen Verein, nennen wir ihn die "Europäische Konföderation" (EK). Die neue "EK" übernimmt dabei dann das komplette Regelwerk, das zuvor in der EU galt. Und meinethalben sollen sie sich noch dem Grundsatz verpflichten, dass die "EK" zukünftig anstrebt, gutnachbarschaftliche Beziehungen zur EU zu pflegen, die dann nur noch aus Großbritannien und Nordirland besteht. Ende der Geschichte.
Wenn U.K. an die EU 40 Milliarden Euro zahlen soll, müßten die 27 an die UK-EU wieviel Milliarden Euro zahlen?

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Frietjoff 26.02.2019, 15:44
9. Strohmann

Zitat von M. Vikings
Bei einer erneuten längeren Verschiebung, ohne Änderung des Brexit-Gesetzes
Niemand hat so etwas auch nur ansatzweise vorgeschlagen.

Selbstverständlich müsste das britische Parlament zustimmen. Das ist das geringste Problem. Die Zustimmung aller 27 EU-Staaten binnen zweier Wochen zusammenzutragen wird viel spannender.

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