Forum: Politik
Forsa-Umfrage: Deutsche beklagen Überpräsenz der AfD in den Medien
DPA

Die AfD ist in diesen Tagen häufig in den Medien. "Zu häufig" finden einer Umfrage zufolge rund 40 Prozent der Deutschen. Fast genauso viele halten den Umfang der Berichterstattung aber für "gerade richtig".

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gravitron 19.02.2016, 01:44
40. afd

wie auch immer man zur afd stehen mag, augen-blicklich würden 10 bis 17 prozent diese partei wählen. das sind eine menge leute. herr güllner, wenn die demokratische idee von irgendeinem wert sein sollte, dann ist es durchaus richtig, die afd anzugreifen - sie nur auszugrenzen, halte ich für eine ganz schlechte idee. das problem ist reiche machen mit sich und für sich politik. der rest wird sich dann schon nach ihnen richten...

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nightwatchman 19.02.2016, 02:29
41. Unglaublich !

"Im Prinzip ist es richtig, die AfD anzugreifen und auszugrenzen", sagte Güllner " Angreifen ? Ausgrenzen ? Drehen denn jetzt alle durch oder was ? Selbst als überzeugter AfD-Gegner frage ich mich langsam, ob jene, welche sich immer wieder als Verteidiger demokratischer Grundwerte darstellen überhaupt eine Ahnung haben, welche Werte genau das sind ! Heiligt mittlerweile der Zweck JEDES Mittel oder was ? Mal abgesehen von dem Umstand, daß die Forsa-Umfrage durch diese Äußerung nicht gerade objektiv erscheint.

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sonic29 19.02.2016, 02:53
42. Nicht sehr wissenschaftlich..

Liegen Herrn Güllners Nerven mittlerweile so blank, dass er sich angesichts der von seinem Institut ermittelten Werte zu solchen Tiraden hinreißen lässt? Solche Unsachlichkeit ist eines seriösen Unternehmens unwürdig und offenbart ein merkwürdiges Demokratieverständnis. Anstatt den Souverän zu diffamieren sollte er die "Schuld" für die Umfrageergebnisse zur Abwechselung mal bei den etablierten Parteien, insbesondere den regierenden Koalitionspartnern suchen: Hätte der Wähler den Eindruck, dass hier eine einigermaßen strukturierte und planvolle Politik gemacht wird - die AFD hätte nicht den Hauch einer Chance auch nur in die Nähe der 5%-Hürde zu kommen. Die vielen ehemaligen SPD- und CDU-Wähler wird man mit solchen Abfälligkeiten nicht überzeugen können..

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paulpuma 19.02.2016, 03:37
43. Grund

Kaum ein Tag, an dem die Medien nicht versuchen, ihre Lieblingsgegner, zu denen die AfD natürlich gehört, schlecht zu machen. Daher die Überpräsenz. Das ist schon alles.

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westfalen7 19.02.2016, 04:23
44. Jedes Medienhaus kann in Deutschland

über das berichten,was es für wichtig und informativ hält.Das geht in Deutschland so und das ist sehr gut!!

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citi2010 19.02.2016, 04:25
45.

"Im Prinzip ist es richtig, die AfD anzugreifen und auszugrenzen", sagte Güllner in einem Interview mit dem Handelsblatt. "Diese Partei und ihre Anhänger sind unbelehrbar, mit denen können sie nicht diskutieren".

Uns wird doch dauernd gesagt wir sollten mit Unbelehrbaren in den Dialog kommen - z.B. wurde genau dieses Argument genutzt um die Reise von Aussenminister Steinmeier nach Saudi zu rechtfertigen, einem wenig bis garnicht belehrbarem Terrorregime.

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Miere 19.02.2016, 04:37
46. Die AfD bedient eine Lücke,

über die vorher nicht oder kaum berichtet wurde. Sie bedient nicht nur Rechtsextreme, wie vielleicht die NPD das traditionell tut, sondern auch Leute, die Ansichten rechts der Mitte haben, aber noch innerhalb des bürgerlichen Spektrums.

Z.B wurden und werden syrische Kriegsflüchtlinge, albanische Wirtschaftsmigranten und marokkanische professionelle Taschendiebe gerne als "Flüchtlinge" zusammengefasst, die alle gleichermaßen willkommen zu heißen seien.

Die AfD pauschal, unabhängig von der einzelnen Aussage, zu verteufeln, nimmt ihr die Chance, zu einer seriösen konservativ-bürgerlichen Partei zu werden und diese Lücke zu füllen.

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timpia 19.02.2016, 04:58
47. Dumm, dümmer unfassbar dumm!

Forsa gibt sich neutral? Der Forsachef Manfred Güllner befragt 1000 Leute und bildet das als repräsentativ für das deutsche denken ab. Das soll Deutschland darstellen? Lächerlich! Hier wird zudem so gefragt, das das Ergebnis klar formuliert ist. Da kann man Forsa getrost vergessen.
Meine Vermutung ist, dass die Stümperpolitik aller Parteien in D den Wähler und Nichtwähler schlichtweg zur Verzeiflung treibt. Und die Wahl wird letztlich in der Wahlkabine vermutlich in letzter Sekunde entschieden nach der Massgabe, weiter wie gehabt oder stop dem "wie gehabt". Im letzten Fall wird ein Protest gegen etabliert markiert. Vermutlich wird die Wahl aber gerade mit dem Heer der Nichtwähler entschieden, die jetzt ernst macht, mit der Veränderung in Deutschland. Irgendwann ist das Maß eben übervoll.

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hsc71@gmx.de 19.02.2016, 05:03
48. Mindestens 5-6 Millionen Deutsche

als "braunen Bodensatz" zu diffamieren ist klare Volksverhetzung. Ich hoffe es wird jemand ein Verfahren gem StGb §130 Art 1 Abs. 2 Art gegen Herrn Güllner einleiten.

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May 19.02.2016, 05:04
49.

Sorry, aber wenn der Leiter eines Instituts so offen voreingenommen ist, dann ist Skepsis angesagt. Wer so pauschal um die 8 Millionen Deutsche beleidigt, der hat auch eine Agenda. Ich bezweifle nicht die Zahlen, aber jeder der mit Kommunikation zu tun hat weiß, wie man mit Fragestellungen arbeiten kann. Ich kann mir z.B. durchaus vorstellen, dass je nach Fragestellung auch viele AfD Sympathisanten antworteteten, dass zu viel über die AfD berichtet wird, zuviel Falsches nämlich. Viel interessanter wäre deswegen auch gewesen danach zu fragen was die Menschen über die Art der Berichterstattung denken.

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